| − | Von 1945 bis 1947 wurden lediglich Instandsetzungsarbeiten – vor allem an der Seilschwebebahn - durchgeführt. Im Mai [[1947]] konnte der Betrieb mit 16 Arbeitern wieder aufgenommen werden, nachdem ein Liefervertrag mit der Österreichisch-Amerikanischen Magnesit AG in Radenthein in Kärnten über zunächst 500 Tonnen und später 1000 Tonnen Rohmagnesit pro Monat abgeschlossen worden war. Es folgten Rationalisierungsmaßnahmen und die Erhöhung der Förderleistung. [[1950]] wurden monatlich 1000 Tonnen gefördert, für die fünf Hauer, neun Füller, vier Förderer, sieben Seilbahnbedienstete, drei Brecher und Schmiede, eine Köchin und eine Aufsichtsperson tätig waren. In den 50er-Jahren und in der ersten Hälfte der 60er-Jahre war die Absatzsituation für Magnesitprodukte aufgrund der Hochkonjuktur auf dem Stahlsektor sehr günstig. Allerdings stiegen auch die Qualitätsanforderungen bei Rohmagnesit, insbesondere was den Eisengehalt betrifft. Für den Bergbaubetrieb auf der Inschlagalm eine schwierige Situation, da der dortige Eisengehalt mittlerweile bei 6 % lag und die Obergrenze an Eisengehalt für den Rohmagnesit ebenfalls bei 6 % festgelegt war. Um die entsprechende Durchschnittsqualität zu erhalten mussten mehrere Ansatzstellen für die Gewinnung angelegt werden. Die Belegschaft war schon in den vergangenen Jahren reduziert worden. Das Werk auf der Inschlagalm wurde [[1968]] dem Werk Hochfilzen in Tirol angeschlossen. | + | Von 1945 bis 1947 wurden lediglich Instandsetzungsarbeiten – vor allem an der Seilschwebebahn - durchgeführt. Im Mai [[1947]] konnte der Betrieb mit 16 Arbeitern wieder aufgenommen werden, nachdem ein Liefervertrag mit der Österreichisch-Amerikanischen Magnesit AG in Radenthein in Kärnten über zunächst 500 Tonnen und später 1000 Tonnen Rohmagnesit pro Monat abgeschlossen worden war. Es folgten Rationalisierungsmaßnahmen und die Erhöhung der Förderleistung. [[1950]] wurden monatlich 1000 Tonnen gefördert, für die fünf Hauer, neun Füller, vier Förderer, sieben Seilbahnbedienstete, drei Brecher und Schmiede, eine Köchin und eine Aufsichtsperson tätig waren. In den 50er-Jahren und in der ersten Hälfte der 60er-Jahre war die Absatzsituation für Magnesitprodukte aufgrund der Hochkonjuktur auf dem Stahlsektor sehr günstig. Allerdings stiegen auch die Qualitätsanforderungen bei Rohmagnesit, insbesondere was den Eisengehalt betrifft. Für den Bergbaubetrieb auf der Inschlagalm eine schwierige Situation, da der dortige Eisengehalt mittlerweile bei 6 % lag und die Obergrenze an Eisengehalt für den Rohmagnesit ebenfalls bei 6 % festgelegt war. Um die entsprechende Durchschnittsqualität zu erhalten mussten mehrere Ansatzstellen für die Gewinnung angelegt werden. Die Belegschaft war schon in den vergangenen Jahren reduziert worden. Das Werk auf der Inschlagalm wurde [[1968]] dem [[Magnesitwerk Hochfilzen]] in der Gemeinde [[Hochfilzen]] in [[Nordtirol]] angeschlossen. |