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Das Café, in dem in- und ausländische Zeitungen auflagen, Billard sowie Kartenspiel angeboten wurde, entwickelte sich rasch zu einem Aushängeschild der aufstrebenden Saisonstadt Salzburg. 1865 übersiedelte Tomaselli sein „Zuckerbäckerei-Verkaufs-Gewölbe“ in ein Haus auf der gegenüberliegenden Seite des Marktplatzes und erweiterte das Café um die frei gewordenen Räumlichkeiten. [[1868]] übergab er das Konditorgewerbe an seinen Schwiegersohn [[Rudolf Baumann]].  
 
Das Café, in dem in- und ausländische Zeitungen auflagen, Billard sowie Kartenspiel angeboten wurde, entwickelte sich rasch zu einem Aushängeschild der aufstrebenden Saisonstadt Salzburg. 1865 übersiedelte Tomaselli sein „Zuckerbäckerei-Verkaufs-Gewölbe“ in ein Haus auf der gegenüberliegenden Seite des Marktplatzes und erweiterte das Café um die frei gewordenen Räumlichkeiten. [[1868]] übergab er das Konditorgewerbe an seinen Schwiegersohn [[Rudolf Baumann]].  
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Nach dem Tod der Eltern übernahm [[Carl Tomaselli junior.]] das Café und führte es mit seiner Frau [[Elise Tomaselli|Elise]], geborenen Leiler. Carl Tomaselli ließ [[1888]] das Café mit elektrischem Licht ausstatten und eröffnete [[1891]] dort einen „Damen-Salon“. [[1894]] wurde eine [[Marmor]]<nowiki>fassade</nowiki> und eine elektrische beleuchtete Terrasse errichtet.
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Nach dem Tod der Eltern übernahm [[Carl Tomaselli junior]] (* 1839; † 1914) [[1887]] das Café und führte es mit seiner Frau [[Elisabeth Tomaselli|Elise]], geborenen Leiler (* 1854; † 1928). Er ließ [[1888]] das Café mit elektrischem Licht ausstatten und eröffnete [[1891]] dort einen „Damen-Salon“. [[1894]] wurde eine [[Marmor]]<nowiki>fassade</nowiki> und eine elektrische beleuchtete Terrasse errichtet.
    
Sie war als Frau Tomaselli ein echtes "Stück Salzburg"<ref>Zitat aus der [[Schriftenreihe "Salzburg Archiv"]] des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins ''Freunde der Salzburger Geschichte'']], Band 20, 1995, Beitrag Walburg Schobersberger: ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé'', Seite 328</ref> und Förderin des [[Salzburg Museum|Museums Carolino Augusteum]]. Nach dem Tod von Carl leitete Elise Tomaselli das Café, ließ [[1921]] die Kaffeeküche vergrößern und den Hofraum überdachen. Ab [[1927]] strahlte der Name des Cafés Tomaselli in einer Leuchtreklame mit blauem Neonlicht.
 
Sie war als Frau Tomaselli ein echtes "Stück Salzburg"<ref>Zitat aus der [[Schriftenreihe "Salzburg Archiv"]] des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins ''Freunde der Salzburger Geschichte'']], Band 20, 1995, Beitrag Walburg Schobersberger: ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé'', Seite 328</ref> und Förderin des [[Salzburg Museum|Museums Carolino Augusteum]]. Nach dem Tod von Carl leitete Elise Tomaselli das Café, ließ [[1921]] die Kaffeeküche vergrößern und den Hofraum überdachen. Ab [[1927]] strahlte der Name des Cafés Tomaselli in einer Leuchtreklame mit blauem Neonlicht.
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Ihr zweitältester Sohn [[Richard Tomaselli (Cafetier)|Richard Tomaselli]] übernahm das [[Café Bazar]], der jüngste, [[Otto Tomaselli|Otto]], [[1906]] das ''Café Tomaselli''. Nach seinem Tod [[1925]] führte es seine Frau Olga bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] weiter.
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Ihr zweitältester Sohn [[Richard Tomaselli (Cafetier)|Richard Tomaselli]] übernahm das [[Café Bazar]], der jüngste, [[Otto Tomaselli|Otto]], [[1906]] das ''Café Tomaselli''. Nach seinem Tod [[1925]] führte es seine Frau Olga, geborene Daghofer (* 1890; † 1973), eine Enkelin des [[Landtagsabgeordnete]]n [[Bartholomäus Angelberger]], bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] weiter und überließ es dann ihren Kindern.
    
[[1937]]/[[1938]] wurde nach Plänen des Salzburger Architekten [[Otto Prossinger]] die Tomaselli-Terrasse errichtet.
 
[[1937]]/[[1938]] wurde nach Plänen des Salzburger Architekten [[Otto Prossinger]] die Tomaselli-Terrasse errichtet.
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Das Unternehmen wird als [[Cafe Tomaselli GmbH]] geführt.
 
Das Unternehmen wird als [[Cafe Tomaselli GmbH]] geführt.
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==Quellen==
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* [[Walburg Schobersberger]]: ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé'', in: Schriftenreihe des Vereins ''[[Freunde der Salzburger Geschichte]]'', Bd. 20, 1995.  
 
* [[Walburg Schobersberger]]: ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé'', in: Schriftenreihe des Vereins ''[[Freunde der Salzburger Geschichte]]'', Bd. 20, 1995.  
 
* [[Gerhard Ammerer]]: [http://www.salzburg.com/sn/salzburg/artikel/2074221.html ''Das Tomaselli und die Salzburger Kaffeehaustradition seit 1700'',] Wien (Brandstätter) 2006, ISBN 3-902510-22-6 / 978-3-902510-22-8
 
* [[Gerhard Ammerer]]: [http://www.salzburg.com/sn/salzburg/artikel/2074221.html ''Das Tomaselli und die Salzburger Kaffeehaustradition seit 1700'',] Wien (Brandstätter) 2006, ISBN 3-902510-22-6 / 978-3-902510-22-8
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