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| | [[Datei:J.Chr. Egedacher 1704, Rieger 2018 Hallein.jpg|thumb|'''Gruber-Orgel'''<br/>Inschrift: ''Laudate Eum'' [in] ''Chordis & Organo''<ref>''Preist ihn mit Saiten- und Orgel-''[Spiel]</ref>]] | | [[Datei:J.Chr. Egedacher 1704, Rieger 2018 Hallein.jpg|thumb|'''Gruber-Orgel'''<br/>Inschrift: ''Laudate Eum'' [in] ''Chordis & Organo''<ref>''Preist ihn mit Saiten- und Orgel-''[Spiel]</ref>]] |
| − | Die '''Gruber-Orgel''', seit [[1963]] nach [[Conrad Franz Xaver Gruber]] benannt, ist die Hauptorgel der [[Dekanatskirche zum hl. Antonius Einsiedler]], der Stadtpfarrkirche in [[Hallein]]. Die neue Gruber-Orgel wurde 2018 von Rieger Orgelbau (Vorarlberg) erbaut und von Ekkehard Fehl (Berlin) intoniert. Die Bezeichnung '''Stille-Nacht-Orgel'''<ref>Gerhard Walterskirchen: ''Eine „Stille-Nacht-Orgel“ für Oberndorf''. In: ''[[Blätter der Stille Nacht Gesellschaft]]'', Folge 6, Jg. 1980, S. 4.</ref> trägt das [[1982]] errichtete Instrument der [[Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Oberndorf|Stadtpfarrkirche Oberndorf]].<ref>Wikipedia, Stille-Nacht-Orgel: [https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Oberndorf_bei_Salzburg#Stille-Nacht-Orgel], aufgerufen am 11. November 2015.</ref> | + | [[Datei:Gruber Orgel Cäcilia von Rom Stadtpfarrkirche Hallein.JPG|thumb|Die Gruber-Orgel in einer Aufnahme von 2012. Das Bild im Prospekt der Orgel zeigt die hl. [[Cäcilia von Rom]] mit Engeln : Das Rundbild wurde nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] dort angebracht, wo es vorher ein Zifferblatt, eine Orgeluhr, gab. Mit dem großen Brand [[1943]] wurde auch die Uhr zerstört und damit das Zifferblatt funktionslos.]] |
| | + | Die '''Gruber-Orgel''', seit [[1963]] nach [[Conrad Franz Xaver Gruber]] benannt, ist die Hauptorgel der [[Dekanatskirche zum hl. Antonius Einsiedler]], der Stadtpfarrkirche in [[Hallein]]. |
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| − | Die Kirche besaß auch eine '''Chororgel''', [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Xaver Gruber jun.]] schrieb 1870: „''Im Presbyterium steht ein Positv mit 4 Registern.''“<ref>Franz Xaver Gruber: ''Chronologisch-statistische Beschreibung der Stadt Hallein und ihrer Umgebung'', Salzburg 1870, S. 64.</ref> Das Positiv wurde 1879 von Dechant (1872–1903) [[Johann Baptist Moser|Johann Bap. Moser]] um 50 [[Gulden]] nach [[Katholische Filialkirche hl. Ulrich|Scheffau]] verkauft.<ref>Der [[Pfarrkirche der Hll. Johannes der Täufer und Johannes Evangelist|Gollinger]] Pfarrer (1879–1885) Franz Xaver Lechner bat das Konsistorium: „''Laut gütigster Mittheilung von Seiten'' [...] des Dechants ''von Hallein Johann B. Moser wäre die dort sich befindliche kleine Orgel durch Ankauf von 50 fl zu empfangen und nach Angaben entsprechend für eine kleine Kirche. Da in der filialkirche zu Scheffau, die bestehende Orgel recht schadhaft, fast unbrauchbar wird und auf jeden Fall deren Renovierung für das Vermögen der armen Kirche kostspielig würde, so möchte gehorsamst gefertigte f. e. Kirchenverwaltung'' [...]“. Das Ansuchen wurde mit Schreiben vom 19. August 1879 bewilligt; [[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: Golling, Kasten 6, Fach 104, Faszikel 2 (Kopie aus Oeconomica 6/102).</ref> | + | == Einleitung == |
| | + | Die neue Gruber-Orgel wurde [[2018]] von Rieger Orgelbau ([[Vorarlberg]]) erbaut und von Ekkehard Fehl (Berlin) intoniert. Die Bezeichnung '''Stille-Nacht-Orgel'''<ref>[[Gerhard Walterskirchen]]: ''Eine „Stille-Nacht-Orgel“ für Oberndorf''. In: ''[[Blätter der Stille Nacht Gesellschaft]]'', Folge 6, Jg. 1980, S. 4.</ref> trägt das [[1982]] errichtete Instrument der [[Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Oberndorf|Stadtpfarrkirche Oberndorf]].<ref>Wikipedia, Stille-Nacht-Orgel: [https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Oberndorf_bei_Salzburg#Stille-Nacht-Orgel], aufgerufen am 11. November 2015.</ref> |
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| | + | Die Kirche besaß auch eine Chororgel, [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Xaver Gruber jun.]] schrieb 1870: „Im Presbyterium steht ein Positv mit 4 Registern.“<ref>Franz Xaver Gruber: ''Chronologisch-statistische Beschreibung der Stadt Hallein und ihrer Umgebung'', Salzburg 1870, S. 64.</ref> Das Positiv wurde 1879 von Dechant (1872–1903) [[Johann Baptist Moser|Johann Bap. Moser]] um 50 [[Gulden]] nach [[Katholische Filialkirche hl. Ulrich|Scheffau]] verkauft.<ref>Der [[Pfarrkirche der Hll. Johannes der Täufer und Johannes Evangelist|Gollinger]] Pfarrer ([[1879]]–[[1885]]) Franz Xaver Lechner bat das Konsistorium: „Laut gütigster Mittheilung von Seiten'' [...] des Dechants ''von Hallein Johann B. Moser wäre die dort sich befindliche kleine Orgel durch Ankauf von 50 fl zu empfangen und nach Angaben entsprechend für eine kleine Kirche. Da in der filialkirche zu Scheffau, die bestehende Orgel recht schadhaft, fast unbrauchbar wird und auf jeden Fall deren Renovierung für das Vermögen der armen Kirche kostspielig würde, so möchte gehorsamst gefertigte f. e. Kirchenverwaltung [...]“. Das Ansuchen wurde mit Schreiben vom 19. August 1879 bewilligt; [[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: Golling, Kasten 6, Fach 104, Faszikel 2 (Kopie aus Oeconomica 6/102).</ref> |
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| | == Gruber-Orgel 2018 == | | == Gruber-Orgel 2018 == |
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| | Am [[1. Dezember]] [[2010]] gab [[Angelika Kirchschlager]], von [[Markus Stepanek]] am Klavier begleitet, einen Benefiz-Liederabend zugunsten der {{PAGENAME}}. Insgesamt wurde an diesem Abend ein Erlös von 16.000 Euro für den Orgelneubau von 555 Konzertbesuchern gespendet. Die beiden Künstler bekamen als Gage für diesen Abend ein ''Bschoadpackerl'', gefüllt mit allerlei Halleiner Köstlichkeiten. | | Am [[1. Dezember]] [[2010]] gab [[Angelika Kirchschlager]], von [[Markus Stepanek]] am Klavier begleitet, einen Benefiz-Liederabend zugunsten der {{PAGENAME}}. Insgesamt wurde an diesem Abend ein Erlös von 16.000 Euro für den Orgelneubau von 555 Konzertbesuchern gespendet. Die beiden Künstler bekamen als Gage für diesen Abend ein ''Bschoadpackerl'', gefüllt mit allerlei Halleiner Köstlichkeiten. |
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| | Hinter dem denkmalgeschützten Orgelempore stecken rund 700.000 Euro an Investitionen und mehr als zehn Jahre Vorbereitungszeit für ein modernes Orgelinstrument der Extraklasse. "''Das hier ist keine Standardorgel''", sagt Philipp Pelster, Mitglied der Diözesanen Orgelkommission der [[Erzdiözese]]. "''Es ist sozusagen ein Grundinstrument aus den [[1860er]]n mit modernen Erweiterungen, ideal für romantische Musik aus Grubers Zeit, aber natürlich kann auch alles andere darauf gespielt werden.''" | | Hinter dem denkmalgeschützten Orgelempore stecken rund 700.000 Euro an Investitionen und mehr als zehn Jahre Vorbereitungszeit für ein modernes Orgelinstrument der Extraklasse. "''Das hier ist keine Standardorgel''", sagt Philipp Pelster, Mitglied der Diözesanen Orgelkommission der [[Erzdiözese]]. "''Es ist sozusagen ein Grundinstrument aus den [[1860er]]n mit modernen Erweiterungen, ideal für romantische Musik aus Grubers Zeit, aber natürlich kann auch alles andere darauf gespielt werden.''" |
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| | ''Neben rund 2 000 Pfeifen in 30 Registern mit zwei Manualen und Pedal steckt auch viel Hightech darin: Der Organist kann bevorzugte Sounds und Registerkombinationen elektronisch abspeichern, gestimmt werden kann die Orgel via Handy-App und eigens eingebautem W-Lan. Zudem soll noch ein zweiter Spieltisch angeschafft werden, sodass der Organist, zum Beispiel bei Konzerten, unten am Altar sitzen kann, wo ihn das Publikum sieht. "Einen zweiten Spieltisch haben sonst nur die Basilika Mariazell und der Stephansdom."''<ref>Philpp Pelster. In: Salzburger Nachrichten: '' Neue Gruber-Orgel: 2000 Pfeifen, 30 Register - und W-Lan'', 21. November 2018. [https://www.sn.at/salzburg/chronik/neue-gruber-orgel-2000-pfeifen-30-register-und-w-lan-61233370 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018 Digitalisat]</ref> | | ''Neben rund 2 000 Pfeifen in 30 Registern mit zwei Manualen und Pedal steckt auch viel Hightech darin: Der Organist kann bevorzugte Sounds und Registerkombinationen elektronisch abspeichern, gestimmt werden kann die Orgel via Handy-App und eigens eingebautem W-Lan. Zudem soll noch ein zweiter Spieltisch angeschafft werden, sodass der Organist, zum Beispiel bei Konzerten, unten am Altar sitzen kann, wo ihn das Publikum sieht. "Einen zweiten Spieltisch haben sonst nur die Basilika Mariazell und der Stephansdom."''<ref>Philpp Pelster. In: Salzburger Nachrichten: '' Neue Gruber-Orgel: 2000 Pfeifen, 30 Register - und W-Lan'', 21. November 2018. [https://www.sn.at/salzburg/chronik/neue-gruber-orgel-2000-pfeifen-30-register-und-w-lan-61233370 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018 Digitalisat]</ref> |
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| − | 1963 war das ursprüngliche Instrument von [[1864]] durch ein neues ersetzt worden, dieses erwies sich aber bald als schadhaft: "''Schon in der [[1980er]]n, [[1990er]]n gab es Überlegungen, eine neue Orgel anzuschaffen''", sagt Dechant [[Johann Schreilechner]]. Gedauert hat es schließlich bis 2018: 2007 gründete sich die "Initiative Neue Halleiner Stille Nacht Orgel", die mit Spendenaktionen und Benefizkonzerten bis heute rund 150.000 Euro auftrieb. Jeweils ebenso viel steuern Stadt und Land bei, der Restbetrag kommt von der [[Pfarre Hallein]] bzw. durch einen zweiten Spendenaufruf der Orgel-Initiative. | + | 1963 war das ursprüngliche Instrument von [[1864]] durch ein neues ersetzt worden, dieses erwies sich aber bald als schadhaft: "Schon in der [[1980er]]n, [[1990er]]n gab es Überlegungen, eine neue Orgel anzuschaffen", sagt Dechant [[Johann Schreilechner]]. Gedauert hat es schließlich bis 2018: 2007 gründete sich die "Initiative Neue Halleiner Stille Nacht Orgel", die mit Spendenaktionen und Benefizkonzerten bis heute rund 150.000 Euro auftrieb. Jeweils ebenso viel steuern Stadt und Land bei, der Restbetrag kommt von der [[Pfarre Hallein]] bzw. durch einen zweiten Spendenaufruf der Orgel-Initiative. |
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| | Bei der Messe am Sonntag, den [[25. November]] [[2018]] wurde die Orgel eingeweiht und dann genutzt: Im Rahmen des Festivals "Gruber & Mohr" wurden bis Weihnachten sechs Messen von Stille-Nacht-Komponist Franz Xaver Gruber und sieben Orgelkonzerte aufgeführt.<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/neue-gruber-orgel-2000-pfeifen-30-register-und-w-lan-61233370 www.sn.at], abgefragt am 21. November 2018</ref> | | Bei der Messe am Sonntag, den [[25. November]] [[2018]] wurde die Orgel eingeweiht und dann genutzt: Im Rahmen des Festivals "Gruber & Mohr" wurden bis Weihnachten sechs Messen von Stille-Nacht-Komponist Franz Xaver Gruber und sieben Orgelkonzerte aufgeführt.<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/neue-gruber-orgel-2000-pfeifen-30-register-und-w-lan-61233370 www.sn.at], abgefragt am 21. November 2018</ref> |
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| | == Egedacher-Orgel 1704 == | | == Egedacher-Orgel 1704 == |
| | [[Datei:Rekonstruktionsstudie, Kaseïnanstrich, in Ultramarin.png|thumb|Rekonstruktionsstudie; mit ultramariner Kaseïnfassung und römischem Ziffernblatt]] | | [[Datei:Rekonstruktionsstudie, Kaseïnanstrich, in Ultramarin.png|thumb|Rekonstruktionsstudie; mit ultramariner Kaseïnfassung und römischem Ziffernblatt]] |
| − | Die Halleiner Orgel geht auf das Instrument zurück, das [[1704]] angeschafft wurde und das vermutlich vom Salzburger [[Orgelbauer#Hoforgelmacher|Hoforgelmacher]] [[Christoph Egedacher]] stammte. Das Gehäuse, welches in etwas veränderter Form erhalten geblieben ist, lieferte der Halleiner Tischler Jacob Daigl um 80 [[Gulden]], [[1707]] wurde es vergoldet.<ref>''[[Österreichische Kunsttopographie]] 20'': [[Die Denkmale des politischen Bezirkes Hallein]] (ÖKT 20), hg. vom Kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes, Wien, Augsburg, Köln, 1927, S. 88.</ref> Sie hatte 13 Register auf zwei Manualen und Pedal, anstelle des Tondos mit dem Ölbild der hl. Cäcilia war das Zifferblatt einer Uhr Bestandteil des Orgelprospektes. Das Zifferblatt mit römischen Ziffern ist auf einer 1927 veröffentlichen Abbildung noch zu sehen.<ref>''Österreichische Kunsttopographi] 20'': Die Denkmale des politischen Bezirkes Hallein (ÖKT 20), hg. vom Kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes, Wien, Augsburg, Köln, 1927, Abb. 83, S. 97.</ref> | + | Die Halleiner Orgel geht auf das Instrument zurück, das [[1704]] angeschafft wurde und das vermutlich vom Salzburger [[Orgelbauer#Hoforgelmacher|Hoforgelmacher]] [[Christoph Egedacher]] stammte. Das Gehäuse, welches in etwas veränderter Form erhalten geblieben ist, lieferte der Halleiner Tischler Jacob Daigl um 80 [[Gulden]], [[1707]] wurde es vergoldet.<ref>''[[Österreichische Kunsttopographie]] 20'': [[Die Denkmale des politischen Bezirkes Hallein]] (ÖKT 20), hg. vom Kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes, Wien, Augsburg, Köln, 1927, S. 88.</ref> Sie hatte 13 Register auf zwei Manualen und Pedal, anstelle des Tondos mit dem Ölbild der hl. [[Cäcilia von Rom]] war das Zifferblatt einer Uhr Bestandteil des Orgelprospektes. Das Zifferblatt mit römischen Ziffern ist auf einer [[1927]] veröffentlichen Abbildung noch zu sehen.<ref>''[[Österreichische Kunsttopographie]] 20'': Die Denkmale des politischen Bezirkes Hallein (ÖKT 20), hg. vom Kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes, Wien, Augsburg, Köln, 1927, Abb. 83, S. 97.</ref> |
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| | In der Zeit um 1770 muss das Instrument von einem „betrügerischen Orgelbauer“ verhunzt worden sein, wie der Halleiner Stadtpfarrorganist (1791–1806) Franz Treml klagte. In einer Eingabe der Kirchenverwaltung ist zu lesen: ''Seit einiger Zeit hatten sich diese Gebrechen derart vermehrt und sind so gravierend geworden, daß fünf Register, worunter einige der nothwendigsten, z. B. Koppel, Flöte, Subbaß ganz zugesteckt und außer Gebrauch gesetzt werden mußten''.<ref>[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: Akte ''Hallein 6/78'' (Hallein, [[2. August]] [[1804]]). Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”. Ein unbekanntes Orgegutachten von Franz Xaver Gruber, in: ''De Editione Musices'', Salzburg 1992, S. 339.</ref> | | In der Zeit um 1770 muss das Instrument von einem „betrügerischen Orgelbauer“ verhunzt worden sein, wie der Halleiner Stadtpfarrorganist (1791–1806) Franz Treml klagte. In einer Eingabe der Kirchenverwaltung ist zu lesen: ''Seit einiger Zeit hatten sich diese Gebrechen derart vermehrt und sind so gravierend geworden, daß fünf Register, worunter einige der nothwendigsten, z. B. Koppel, Flöte, Subbaß ganz zugesteckt und außer Gebrauch gesetzt werden mußten''.<ref>[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: Akte ''Hallein 6/78'' (Hallein, [[2. August]] [[1804]]). Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: „''… weil der Organist doch immer am besten versteh, was sein Bedarf ist''”. Ein unbekanntes Orgegutachten von Franz Xaver Gruber, in: ''De Editione Musices'', Salzburg 1992, S. 339.</ref> |