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| | Krackowizer nahm dann das Motorrad mit auf seine Dienststationen. Im Herbst [[1944]] war er i Breslau ([[Polen]]), wo er nun seine Rudge, verpackt in Kisten, in seine Heimatstadt Vöcklabruck schickte. Anfang März [[1945]] wurde er nach [[Norwegen]] versetzt, wo er das Kriegsende als Jägerleitoffizier der Luftnachrichten-Truppe einer Nachtjagd (Radar)-Kompanie erlebte. Von dort erzählte er eine Anekdote: Bei der Übergabe der Kompanie an die Norweger erschien ein norwegischer Offizier auf einem Motorrad. Bald schon waren er und Krackowizer in ein "Fachgespräch" vertieft, das mit einer Probefahrt von Krackowizer endete - es gab eben auch Vertrauen unter Kriegsgegnern! | | Krackowizer nahm dann das Motorrad mit auf seine Dienststationen. Im Herbst [[1944]] war er i Breslau ([[Polen]]), wo er nun seine Rudge, verpackt in Kisten, in seine Heimatstadt Vöcklabruck schickte. Anfang März [[1945]] wurde er nach [[Norwegen]] versetzt, wo er das Kriegsende als Jägerleitoffizier der Luftnachrichten-Truppe einer Nachtjagd (Radar)-Kompanie erlebte. Von dort erzählte er eine Anekdote: Bei der Übergabe der Kompanie an die Norweger erschien ein norwegischer Offizier auf einem Motorrad. Bald schon waren er und Krackowizer in ein "Fachgespräch" vertieft, das mit einer Probefahrt von Krackowizer endete - es gab eben auch Vertrauen unter Kriegsgegnern! |
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| − | Am [[7. September]] [[1945]] kam Krackowizer aus der Gefangenschaft in Norwegen über Bremenhafen und ein Entlassungslager der Amerikaner in [[Pasau]] in seine Heimatsadt Vöcklabruck zurück. | + | Am [[7. September]] [[1945]] kam Krackowizer aus der Gefangenschaft in Norwegen über Bremenhafen und ein Entlassungslager der Amerikaner in [[Pasau]] in seine Heimatstadt Vöcklabruck zurück. |
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| | == Rennfahrerjahre 1946 bis 1955 == | | == Rennfahrerjahre 1946 bis 1955 == |
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| | == Berufliche Laufbahn == | | == Berufliche Laufbahn == |
| | [[Datei:Krackowizer Löwinger Hatschek.jpg|thumb|Anlässlich der Preisverleihung der OSK-Staatsmeisterschaft 1959, von links: Helmut Krackowizer, ?, [[Wilhelm Löwinger|Willi Löwinger]], Fritz und Rupert Hatscheck (Besitzer der Firma Eternit in Vöcklabruck) und ?.]] | | [[Datei:Krackowizer Löwinger Hatschek.jpg|thumb|Anlässlich der Preisverleihung der OSK-Staatsmeisterschaft 1959, von links: Helmut Krackowizer, ?, [[Wilhelm Löwinger|Willi Löwinger]], Fritz und Rupert Hatscheck (Besitzer der Firma Eternit in Vöcklabruck) und ?.]] |
| − | Im Herbst 1947 begann er mit einem Wirtschaftsstudium an der Hochschule für Welthandel. Seine berufliche Laufbahn führte ihn, über das Kaufmannsdiplom [[1951]] an der Wiener Wirtschaftsuniversität und ein Jahr später zum Titel ''Doktor der Wirtschaftswissenschaften'', zu Eternit Hatschek in Vöcklabruck und [[1955]] zu [[Porsche Salzburg]] nach Salzburg in den [[Porschehof]] als Werbe- und Pressechef (sein Chef war [[Ernst Piëch]]). In dieser Funktion organisierte Krackowizer [[1964]] einen Weltrekordversuch mit einem VW 1500 auf der Rennstrecke in Monza in Italien. Vier Weltrekorde wurden dabei mit dem Serienmodell aufgestellt. Im selben Jahr wechselte er zu [[Mercedes-Benz Österreich]] (damals im [[Hochhaus in Lehen]]), wo er bis [[1969]] Pressechef war, und dann zu [[British Leyland]] ([[Wasserfeldstraße]]) bis [[1975]]. Zuletzt, ab [[1976]], war er als ''Public Relations Manager'' bis zu seiner Pensionierung [[1987]] bei [[Chrysler-Talbot Automobile Salzburg|Chrysler Corporation]] unter Generaldirektor [[Gerald Gießwein]] (das Unternehmen wurde in Talbot umbenannt und schließlich mit Peugeot fusioniert) tätig. | + | Im Herbst 1947 begann er mit einem Wirtschaftsstudium an der Hochschule für Welthandel. Seine berufliche Laufbahn führte ihn, über das Kaufmannsdiplom am [[12. April]] [[1951]] an der Wiener Wirtschaftsuniversität und ein Jahr später, am [[21. Juni]] [[1952]], zum Titel ''Doktor der Wirtschaftswissenschaften'', zu Eternit Hatschek in Vöcklabruck und [[1955]] zu [[Porsche Salzburg]] nach Salzburg in den [[Porschehof]] als Werbe- und Pressechef (sein Chef war [[Ernst Piëch]]). In dieser Funktion organisierte Krackowizer [[1964]] einen Weltrekordversuch mit einem VW 1500 auf der Rennstrecke in Monza in Italien. Vier Weltrekorde wurden dabei mit dem Serienmodell aufgestellt. Im selben Jahr wechselte er zu [[Mercedes-Benz Österreich]] (damals im [[Hochhaus in Lehen]]), wo er bis [[1969]] Pressechef war, und dann zu [[British Leyland]] ([[Wasserfeldstraße]]) bis [[1975]]. Zuletzt, ab [[1976]], war er als ''Public Relations Manager'' bis zu seiner Pensionierung [[1987]] bei [[Chrysler-Talbot Automobile Salzburg|Chrysler Corporation]] unter Generaldirektor [[Gerald Gießwein]] (das Unternehmen wurde in Talbot umbenannt und schließlich mit Peugeot fusioniert) tätig. |
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| | Mit [[1. August]] [[1964]] wurde Helmut Krackowizer zum gerichtlich beeideten Sachverständiger für das Kraftfahrwesen bestellt. | | Mit [[1. August]] [[1964]] wurde Helmut Krackowizer zum gerichtlich beeideten Sachverständiger für das Kraftfahrwesen bestellt. |