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| | * Ergebnis Liechtenstein | | * Ergebnis Liechtenstein |
| | 1. Nationales Bergrennen Vaduz-Triesenberg [[5. Oktober]] 1947 | | 1. Nationales Bergrennen Vaduz-Triesenberg [[5. Oktober]] 1947 |
| − | : Gäste, Klasse bis 250 cm³: 4. Platz mit einer Zeit von 7:23,2 min. | + | : G��ste, Klasse bis 250 cm³: 4. Platz mit einer Zeit von 7:23,2 min. |
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| | * Hungerburg-Bergrennen, Innsbruck | | * Hungerburg-Bergrennen, Innsbruck |
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| | In den folgenden Jahren fuhr er mit wechselndem Erfolg auch im Ausland, z. B. in Erlen und Olten (Schweiz), beim Schauinsland Bergrennen, Ingolstadt und am Norisring in Nürnberg sowie am Hockenheim-Ring (alle Deutschland). Daneben nahm Krackowizer an Wertungsfahrten und Bergrennen in Österreich teil (z. B. am Gmunderberg am Traunsee. | | In den folgenden Jahren fuhr er mit wechselndem Erfolg auch im Ausland, z. B. in Erlen und Olten (Schweiz), beim Schauinsland Bergrennen, Ingolstadt und am Norisring in Nürnberg sowie am Hockenheim-Ring (alle Deutschland). Daneben nahm Krackowizer an Wertungsfahrten und Bergrennen in Österreich teil (z. B. am Gmunderberg am Traunsee. |
| | [[Datei:Krackowizer_Helmut_Motorradgeschaeft_Voecklabruck.jpg|thumb|Werbung für sein Motorradgeschäft Anfang der [[1950er]]-Jahre in Vöcklabruck.]] | | [[Datei:Krackowizer_Helmut_Motorradgeschaeft_Voecklabruck.jpg|thumb|Werbung für sein Motorradgeschäft Anfang der [[1950er]]-Jahre in Vöcklabruck.]] |
| − | Nach dem überraschend frühen Tod seines Vaters (1952), der in Vöcklabruck Rechtsanwalt war, musste er sich auf Rennen in Österreich einschränken. In Vöcklabruck betrieb er einen Motorradhandel. Neben Straßenrennen mit Motorrädern nahm er auch an Roller-Rennen mit einem Lohner Roller teil (z. B. in Linz), sowie an mehrtägigen Alpenrundfahrten mit Kleinmotorrädern. Im Laufe der Jahre fuhr er dabei verschiedene Motorradmarken: ''Rudge'' 250 cm³, ''Velocette'' KTT MK VIII 350 cm³, ''BSA "Gold Star"'' 350 cm³, Lohner Roller, ''Norton "Dominator"'' 500 cm³, ''AJS'', Puch u. a. | + | Nach dem überraschend frühen Tod seines Vaters (1952), der in Vöcklabruck Rechtsanwalt war, musste er sich auf Rennen in Österreich einschränken. In Vöcklabruck betrieb er einen Motorradhandel (bis [[25. März]] [[1958]]<ref>Löschung im Gewerberegister von Vöcklabruck</ref>. Neben Straßenrennen mit Motorrädern nahm er auch an Roller-Rennen mit einem Lohner Roller teil (z. B. in Linz), sowie an mehrtägigen Alpenrundfahrten mit Kleinmotorrädern. Im Laufe der Jahre fuhr er dabei verschiedene Motorradmarken: ''Rudge'' 250 cm³, ''Velocette'' KTT MK VIII 350 cm³, ''BSA "Gold Star"'' 350 cm³, Lohner Roller, ''Norton "Dominator"'' 500 cm³, ''AJS'', Puch u. a. |
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| | 1952 erhielt er seine "heiß-umstrittene, lang erwartete 'Federbett' Norton 500 cm³. | | 1952 erhielt er seine "heiß-umstrittene, lang erwartete 'Federbett' Norton 500 cm³. |
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| | Im Herbst 1947 begann er mit einem Wirtschaftsstudium an der Hochschule für Welthandel. Seine berufliche Laufbahn führte ihn, über das Kaufmannsdiplom [[1951]] an der Wiener Wirtschaftsuniversität und ein Jahr später zum Titel ''Doktor der Wirtschaftswissenschaften'', zu Eternit Hatschek in Vöcklabruck und [[1955]] zu [[Porsche Salzburg]] nach Salzburg in den [[Porschehof]] als Werbe- und Pressechef (sein Chef war [[Ernst Piëch]]). In dieser Funktion organisierte Krackowizer [[1964]] einen Weltrekordversuch mit einem VW 1500 auf der Rennstrecke in Monza in Italien. Vier Weltrekorde wurden dabei mit dem Serienmodell aufgestellt. Im selben Jahr wechselte er zu [[Mercedes-Benz Österreich]] (damals im [[Hochhaus in Lehen]]), wo er bis [[1969]] Pressechef war, und dann zu [[British Leyland]] ([[Wasserfeldstraße]]) bis [[1975]]. Zuletzt, ab [[1976]], war er als ''Public Relations Manager'' bis zu seiner Pensionierung [[1987]] bei [[Chrysler-Talbot Automobile Salzburg|Chrysler Corporation]] unter Generaldirektor [[Gerald Gießwein]] (das Unternehmen wurde in Talbot umbenannt und schließlich mit Peugeot fusioniert) tätig. | | Im Herbst 1947 begann er mit einem Wirtschaftsstudium an der Hochschule für Welthandel. Seine berufliche Laufbahn führte ihn, über das Kaufmannsdiplom [[1951]] an der Wiener Wirtschaftsuniversität und ein Jahr später zum Titel ''Doktor der Wirtschaftswissenschaften'', zu Eternit Hatschek in Vöcklabruck und [[1955]] zu [[Porsche Salzburg]] nach Salzburg in den [[Porschehof]] als Werbe- und Pressechef (sein Chef war [[Ernst Piëch]]). In dieser Funktion organisierte Krackowizer [[1964]] einen Weltrekordversuch mit einem VW 1500 auf der Rennstrecke in Monza in Italien. Vier Weltrekorde wurden dabei mit dem Serienmodell aufgestellt. Im selben Jahr wechselte er zu [[Mercedes-Benz Österreich]] (damals im [[Hochhaus in Lehen]]), wo er bis [[1969]] Pressechef war, und dann zu [[British Leyland]] ([[Wasserfeldstraße]]) bis [[1975]]. Zuletzt, ab [[1976]], war er als ''Public Relations Manager'' bis zu seiner Pensionierung [[1987]] bei [[Chrysler-Talbot Automobile Salzburg|Chrysler Corporation]] unter Generaldirektor [[Gerald Gießwein]] (das Unternehmen wurde in Talbot umbenannt und schließlich mit Peugeot fusioniert) tätig. |
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| − | Ab 1964 war auch gerichtlich beeideter Sachverständiger für das Kraftfahrwesen.
| + | Mit [[1. August]] [[1964]] wurde Helmut Krackowizer zum gerichtlich beeideten Sachverständiger für das Kraftfahrwesen bestellt. |
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| | == Journalistische Tätigkeit == | | == Journalistische Tätigkeit == |