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==Der Anbau der Birne im Lungau==
 
==Der Anbau der Birne im Lungau==
 
Lorenz Hübner berichtet: „Von Obstbäumen hat man im Lungau nur saure und süße Kirschen, die erst um Bartholomäus (24. August) reif werden. Äpfel, Birnen, Pflaumen, Trauben trifft man hier nicht, es könnte aber doch Obst angebaut werden.“  Die größte Gefahr im Lungau war  der Reif, eine einzige heitere kalte Nacht kann dort die gesamte Ernte vernichten. Nach ersten früheren Versuchen wurden 1879 wurden erste Obstbäume aus Wels geliefert, doch auch diese Bäume gediehen kaum, sodass man eine bald eigene Baumschule gründete. Die erste Baumschule wurde mit Unterstützung wenig später von Peter Binggl gegründet und die daraus gezogenen Obstbäume wurden im ganzen Lungau verbreitet. Ein Pionier des Obstbaues war auch Johann Praxmarer (1843-1936), er wurde zum Initiator für die Pflanzung zahlloser Obstbäume und der neuen Lungauer Sortengärten. 1904 wanderte er er aber nach beruflichen Entäuschungen und mangels Anerkennung aber nach Schladming ab. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden auch ersten Obstbauvereine im Lungau gegründet. Eine Siedlung im Lessachtal (bis 1973 eine eigenständige Gemeinde) nennt sich seit dem späteren 19. Jahrhundert sogar bis heute Birnbaum.
 
Lorenz Hübner berichtet: „Von Obstbäumen hat man im Lungau nur saure und süße Kirschen, die erst um Bartholomäus (24. August) reif werden. Äpfel, Birnen, Pflaumen, Trauben trifft man hier nicht, es könnte aber doch Obst angebaut werden.“  Die größte Gefahr im Lungau war  der Reif, eine einzige heitere kalte Nacht kann dort die gesamte Ernte vernichten. Nach ersten früheren Versuchen wurden 1879 wurden erste Obstbäume aus Wels geliefert, doch auch diese Bäume gediehen kaum, sodass man eine bald eigene Baumschule gründete. Die erste Baumschule wurde mit Unterstützung wenig später von Peter Binggl gegründet und die daraus gezogenen Obstbäume wurden im ganzen Lungau verbreitet. Ein Pionier des Obstbaues war auch Johann Praxmarer (1843-1936), er wurde zum Initiator für die Pflanzung zahlloser Obstbäume und der neuen Lungauer Sortengärten. 1904 wanderte er er aber nach beruflichen Entäuschungen und mangels Anerkennung aber nach Schladming ab. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden auch ersten Obstbauvereine im Lungau gegründet. Eine Siedlung im Lessachtal (bis 1973 eine eigenständige Gemeinde) nennt sich seit dem späteren 19. Jahrhundert sogar bis heute Birnbaum.
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==Der Obstbau im Pinzgau==
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Jacob Schranz, ein 1759 geborener Niedernsiller Bauer und Müller hat schon  1835 das Buch  "Der Obstgarten im Gebirge" verfasst. Schon um 1850 werden dann schon lokale Apfel- und Birnensorten im Raum Bramberg erwähnt.
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Der „Bramberger Obstsaft“ (Apfel und Birnensaft) wird dort als Besonderheit bis heute hergestellt. Dort pflegt jahrzehntelang der bodenständige Obst- und Gartenbauverein bereits alte Sorten und alte Obstbäume. Eine eigene Obstpressanlage ermöglicht die Safterzeugung auserlesener Sorten.
    
==Die Birne in Sage und Mythos==  
 
==Die Birne in Sage und Mythos==  
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