| | Die sogenannte Salzburger Birne ist im Bundesland Salzburg in wärmeren Lagen als Obstbaum seit vielen Jahrhunderten bodenständig geworden. Sie ist nahe verwandt mit der Augsbirnen, der sie in Blattform, Holz und Wuchs sehr änlich ist. Vermutlich ist sie eine Sorte, deren genaue Herkunft nicht feststellbar ist. Sicher war sie schon vor 1700 lange im Salzburg bekannt. Die Frucht ist klein bis mittelgroß, die grüne bis gelbgrüne Schale ist glatt bis leicht rauh und besitzt zahlreiche Schalenpunkte. Der Baum ist recht widerstandsfähig gegen Krankheiten und gegen Schädlinge. Er benötigt aber, wie fast alle Obstbäume einen wenig feuchten Boden. | | Die sogenannte Salzburger Birne ist im Bundesland Salzburg in wärmeren Lagen als Obstbaum seit vielen Jahrhunderten bodenständig geworden. Sie ist nahe verwandt mit der Augsbirnen, der sie in Blattform, Holz und Wuchs sehr änlich ist. Vermutlich ist sie eine Sorte, deren genaue Herkunft nicht feststellbar ist. Sicher war sie schon vor 1700 lange im Salzburg bekannt. Die Frucht ist klein bis mittelgroß, die grüne bis gelbgrüne Schale ist glatt bis leicht rauh und besitzt zahlreiche Schalenpunkte. Der Baum ist recht widerstandsfähig gegen Krankheiten und gegen Schädlinge. Er benötigt aber, wie fast alle Obstbäume einen wenig feuchten Boden. |
| | Lorenz Hübner berichtet: „Von Obstbäumen hat man im Lungau nur saure und süße Kirschen, die erst um Bartholomäus (24. August) reif werden. Äpfel, Birnen, Pflaumen, Trauben trifft man hier nicht, es könnte aber doch Obst angebaut werden.“ Die größte Gefahr im Lungau war der Reif, eine einzige heitere kalte Nacht kann dort die gesamte Ernte vernichten. Nach ersten früheren Versuchen wurden 1879 wurden erste Obstbäume aus Wels geliefert, doch auch diese Bäume gediehen kaum, sodass man eine bald eigene Baumschule gründete. Die erste Baumschule wurde mit Unterstützung wenig später von Peter Binggl gegründet und die daraus gezogenen Obstbäume wurden im ganzen Lungau verbreitet. Ein Pionier des Obstbaues war auch Johann Praxmarer (1843-1936), er wurde zum Initiator für die Pflanzung zahlloser Obstbäume und der neuen Lungauer Sortengärten. 1904 wanderte er er aber nach beruflichen Entäuschungen und mangels Anerkennung aber nach Schladming ab. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden auch ersten Obstbauvereine im Lungau gegründet. Eine Siedlung im Lessachtal (bis 1973 eine eigenständige Gemeinde) nennt sich seit dem späteren 19. Jahrhundert sogar bis heute Birnbaum. | | Lorenz Hübner berichtet: „Von Obstbäumen hat man im Lungau nur saure und süße Kirschen, die erst um Bartholomäus (24. August) reif werden. Äpfel, Birnen, Pflaumen, Trauben trifft man hier nicht, es könnte aber doch Obst angebaut werden.“ Die größte Gefahr im Lungau war der Reif, eine einzige heitere kalte Nacht kann dort die gesamte Ernte vernichten. Nach ersten früheren Versuchen wurden 1879 wurden erste Obstbäume aus Wels geliefert, doch auch diese Bäume gediehen kaum, sodass man eine bald eigene Baumschule gründete. Die erste Baumschule wurde mit Unterstützung wenig später von Peter Binggl gegründet und die daraus gezogenen Obstbäume wurden im ganzen Lungau verbreitet. Ein Pionier des Obstbaues war auch Johann Praxmarer (1843-1936), er wurde zum Initiator für die Pflanzung zahlloser Obstbäume und der neuen Lungauer Sortengärten. 1904 wanderte er er aber nach beruflichen Entäuschungen und mangels Anerkennung aber nach Schladming ab. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden auch ersten Obstbauvereine im Lungau gegründet. Eine Siedlung im Lessachtal (bis 1973 eine eigenständige Gemeinde) nennt sich seit dem späteren 19. Jahrhundert sogar bis heute Birnbaum. |