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Paul Carl Hermann Wittgenstein war der Sohn des Wiener Großindustriellen Karl Wittgenstein (* 8. April 1847 in Gohlis bei Leipzig, [[Deutschland]]; † [[20. Jänner]] [[1913]] in Wien) und seiner Frau, der Pianistin Leopoldine, geborene Kallmus (* 14. März 1850 in Wien; † 3. Juni 1926 ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/01-st-stephan/01-123/?pg=61 Taufbuch der Dompfarre St. Stephan Wien, Band 123, S. 47.]</ref>. Der Philosoph [[Ludwig Wittgenstein]] ist sein Bruder.
 
Paul Carl Hermann Wittgenstein war der Sohn des Wiener Großindustriellen Karl Wittgenstein (* 8. April 1847 in Gohlis bei Leipzig, [[Deutschland]]; † [[20. Jänner]] [[1913]] in Wien) und seiner Frau, der Pianistin Leopoldine, geborene Kallmus (* 14. März 1850 in Wien; † 3. Juni 1926 ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/01-st-stephan/01-123/?pg=61 Taufbuch der Dompfarre St. Stephan Wien, Band 123, S. 47.]</ref>. Der Philosoph [[Ludwig Wittgenstein]] ist sein Bruder.
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Seine musikalische Ausbildung erhielt er privat und hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt [[1913]] im Wiener Musikverein. Als Kriegsfreiwilliger verlor er im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] im August [[1914]] durch eine schwere Kriegsverletzung seinen rechten Arm, was ihn nicht hinderte, [[1916]] seine Konzerttätigkeit fortzusetzen. Dabei spielte er sowohl vorhandene Klavierstücke für eine Hand, als auch Überarbeitungen. Außerdem ließ er Auftragskompositionen anfertigen.  
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Seine musikalische Ausbildung erhielt er privat und hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt [[1913]] im Wiener Musikverein. Als Kriegsfreiwilliger verlor er im [[Ersten Weltkrieg]] im August [[1914]] durch eine schwere Kriegsverletzung seinen rechten Arm, was ihn nicht hinderte, [[1916]] seine Konzerttätigkeit fortzusetzen. Dabei spielte er sowohl vorhandene Klavierstücke für eine Hand, als auch Überarbeitungen. Außerdem ließ er Auftragskompositionen anfertigen.  
    
Von [[1931]] bis [[1938]] war Paul Wittgenstein Professor für Klavier am Neuen Konservatorium in Wien. Er heiratete seine Klavierschülerin Hilde, geborene Schania (* [[26. Dezember]] [[1915]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/schwechat/01-27/?pg=355 Taufbuch der Pfarre Schwechat, Band 27, S. 329.]</ref>; † [[31. März]] [[2001]])<ref>[https://www.geni.com/people/Hilde-Wittgenstein/6000000015642760205 www.geni.com]</ref>, mit der er drei Kinder hatte: Elisabeth (* [[24. Mai]] [[1935]]; †[[1974]]) und Johanna (* [[1937]]) und Louis (* [[30. November]] [[1941]]). Nach dem [[Anschluss]] emigrierte er [[1938]] mit seiner Familie über die [[Schweiz]] in die USA, nach New York, wo er seine Karriere als Pianist fortsetzte und eine private Musikschule gründete. Sein Sohn Louis übersiedelte später als Kunstmaler nach [[Thumersbach]].
 
Von [[1931]] bis [[1938]] war Paul Wittgenstein Professor für Klavier am Neuen Konservatorium in Wien. Er heiratete seine Klavierschülerin Hilde, geborene Schania (* [[26. Dezember]] [[1915]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/schwechat/01-27/?pg=355 Taufbuch der Pfarre Schwechat, Band 27, S. 329.]</ref>; † [[31. März]] [[2001]])<ref>[https://www.geni.com/people/Hilde-Wittgenstein/6000000015642760205 www.geni.com]</ref>, mit der er drei Kinder hatte: Elisabeth (* [[24. Mai]] [[1935]]; †[[1974]]) und Johanna (* [[1937]]) und Louis (* [[30. November]] [[1941]]). Nach dem [[Anschluss]] emigrierte er [[1938]] mit seiner Familie über die [[Schweiz]] in die USA, nach New York, wo er seine Karriere als Pianist fortsetzte und eine private Musikschule gründete. Sein Sohn Louis übersiedelte später als Kunstmaler nach [[Thumersbach]].

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