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| − | '''Matthias Schönberger''' (* [[1. November]] [[1868]] in [[Embach (Gemeinde)|Embach]]; † [[16. Oktober]] [[1953]] in [[Wagrain]]) war Chronist in der [[Pongau]]er Gemeinde Wagrain. | + | '''Matthias Schönberger''' (* [[1. November]] [[1868]] in [[Embach (Gemeinde)|Embach]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/embach/TFBVIISTBV%250D%250AV/?pg=34 Taufbuch der Pfarre Embach, Band VII, S. 31.]</ref>; † [[16. Oktober]] [[1953]] in [[Wagrain]]) war Schuhmachermeister und Chronist in der [[Pongau]]er Gemeinde Wagrain. |
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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Matthias Schönberger kam im Alter von sechs Jahren nach Wagrain. Obwohl er ein sehr guter Schüler war und der Dechant meinte, er solle studieren, war er als ältester Sohn dazu bestimmt, den Schuhmacherbetrieb seines Vaters zu übernehmen. Neben der Schule begann bereits mit 10 Jahren die Lehre. | + | Matthias Schönberger war der Sohn des gleichnamigen Schustermeisters Matthias Schönberger und seiner Frau Maria, geborene Gschwandtner. Im Alter von sechs Jahren kam nach Wagrain. Obwohl er ein sehr guter Schüler war und der Dechant meinte, er solle studieren, war er als ältester Sohn dazu bestimmt, den Schuhmacherbetrieb seines Vaters zu übernehmen. Neben der Schule begann bereits mit 10 Jahren die Lehre. |
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| | Da sein Vater früh verstarb, musste er schon im Alter von 21 Jahren den Betrieb übernehmen und Mutter und Schwester erhalten. | | Da sein Vater früh verstarb, musste er schon im Alter von 21 Jahren den Betrieb übernehmen und Mutter und Schwester erhalten. |
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| | Neben der Arbeit erlernte Matthias Schönberger Stenographie und kaufte sich ein großes Fremdwörter- und ein Lateinwörterbuch. Er bildete sich in Geschichte, Psychologie sowie Philosophie über das Christentum. Schönberger eignete sich eine gründliche Gesetzeskenntnis an, welche gerne von den Bauern in Anspruch genommen wurde. Er stand mit verschiedenen Gelehrten in Verbindung und verfasste volkskundliche Aufzeichnungen. | | Neben der Arbeit erlernte Matthias Schönberger Stenographie und kaufte sich ein großes Fremdwörter- und ein Lateinwörterbuch. Er bildete sich in Geschichte, Psychologie sowie Philosophie über das Christentum. Schönberger eignete sich eine gründliche Gesetzeskenntnis an, welche gerne von den Bauern in Anspruch genommen wurde. Er stand mit verschiedenen Gelehrten in Verbindung und verfasste volkskundliche Aufzeichnungen. |
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| | + | Seit [[1900]] war er verheiratet mit der Zwisleggbauernenkelin Margaretha, geborene Ganschitter (* [[3. Juni]] [[1876]] in [[Wagrain]]; † [[1960]] ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wagrain/STBVIII/?pg=103 Sterbebuch der Pfarre Wagrain, Band VIII, S. 84.]</ref> und hatte acht Kinder, darunter [[Erich Klier|Margaretha]] (* 1901; † 1992). |
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| | [[1902]] wurde ihm die Stelle des Gemeindesekretärs angeboten, die er gerne annahm. Den Schuhmacherbetrieb übergab er in die Hände seines jüngeren Bruders. | | [[1902]] wurde ihm die Stelle des Gemeindesekretärs angeboten, die er gerne annahm. Den Schuhmacherbetrieb übergab er in die Hände seines jüngeren Bruders. |
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| − | [[1903]] erwarb er das Schütthaus mit Krämerei und Ausschank. Zehn Jahre später verkaufte er dieses und kaufte das Untergerichtslehen mit Landwirtschaft, wo er bis zu seinem Tod wohnte. Er war verheiratet und hatte acht Kinder. | + | [[1903]] erwarb er das Schütthaus mit Krämerei und Ausschank. Zehn Jahre später verkaufte er dieses und kaufte das Untergerichtslehen mit Landwirtschaft, wo er bis zu seinem Tod wohnte. |
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| | == Aktivitäten == | | == Aktivitäten == |
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| | == Quelle == | | == Quelle == |
| | * Ortschronik der Gemeinde Wagrain, Band I | | * Ortschronik der Gemeinde Wagrain, Band I |
| | + | ==== Einzelnachweise ==== |
| | + | <references/> |
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| | {{SORTIERUNG:Schönberger, Matthias}} | | {{SORTIERUNG:Schönberger, Matthias}} |