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== Leben ==
 
== Leben ==
Erzherzogin Maria Antoinette war die älteste Tochter von Großherzog [[Ferdinand IV. von Toskana]] (* [[10. Juni]] [[1835]] † [[17. Jänner]] [[1908]]) und seiner ersten Gemahlin Anna Maria von Sachsen (* [[4. Jänner]] [[1835]]; † [[10. Februar]] [[1859]]). Nachdem die Habsburger die Toskana (als habsburgische Sekundogenitur) verloren hatten – diese kam nach einer Volksabstimmung 1860 an das Königreich Sardinien-Piemont, Königreich Italien erst ab März 1861 – musste Maria Antonia mit ihrer Familie ins Exil gehen. Bereits im ersten Lebensjahr verlor die Erzherzogin ihre leibliche Mutter und verbrachte ihre ersten Lebensjahre in der Obhut ihrer Großeltern, König Johann von Sachsen und seiner Frau Amalie, der Schwester des Königs [[Ludwig I. von Bayern]] und Tante von Kaiser [[Franz Joseph I.]], in der sächsischen Hauptstadt Dresden. [[1865]] übersiedelte sie zu ihrem Vater, der ab [[1867]] in der [[Stadt Salzburg]] im [[Toskanatrakt]] wohnte. Die Erzherzogin hatte eine schwache Konstitution und war daher für den geistlichen Stand bestimmt. Einige Jahre wirkte sie ab [[16. September]] [[1880]] als Äbtissin des adeligen Damenstiftes (Theresianisches Damenstift) in Prag, übersiedelte jedoch später, als die Lungenkrankheit schlimmer wurde, nach Frankreich. Dort schied sie im Alter von 25 Jahren aus dem Leben. Ihre letzte Ruhestätte fand die Erzherzogin in der Kaisergruft in [[Wien]].
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Erzherzogin Maria Antoinette war die älteste Tochter von Großherzog [[Ferdinand IV. von Toskana]] (* [[10. Juni]] [[1835]] † [[17. Jänner]] [[1908]]) und seiner ersten Gemahlin Anna Maria von Sachsen (* [[4. Jänner]] [[1835]]; † [[10. Februar]] [[1859]]). Nachdem die Habsburger die Toskana (als habsburgische Sekundogenitur) verloren hatten – diese kam nach einer Volksabstimmung 1860 an das Königreich Sardinien-Piemont, Königreich Italien erst ab März 1861 – musste Maria Antonia mit ihrer Familie ins Exil gehen. Bereits im ersten Lebensjahr verlor die Erzherzogin ihre leibliche Mutter und verbrachte ihre ersten Lebensjahre in der Obhut ihrer Großeltern, König Johann von Sachsen und seiner Frau Amalie, der Schwester des Königs [[Ludwig I. von Bayern]] und Tante von Kaiser [[Franz Joseph I.]], in der sächsischen Hauptstadt Dresden. [[1865]] übersiedelte sie zu ihrem Vater, der ab [[1867]] in der [[Stadt Salzburg]] im [[Toskanatrakt]] wohnte. Sie schrieb einige Texte, von denen fünf durch [[Johann Peregrin Hupfauf]] vertont wurden. Die Erzherzogin hatte eine schwache Konstitution und war daher für den geistlichen Stand bestimmt. Einige Jahre wirkte sie ab [[16. September]] [[1880]] als Äbtissin des adeligen Damenstiftes (Theresianisches Damenstift) in Prag, übersiedelte jedoch später, als die Lungenkrankheit schlimmer wurde, nach Frankreich. Dort schied sie im Alter von 25 Jahren aus dem Leben. Ihre letzte Ruhestätte fand die Erzherzogin in der Kaisergruft in [[Wien]].
    
Maria Antoinette hatte eine leibliche Schwester (*/† 1859), sowie zehn Halbgeschwister aus der zweiten Ehe ihres Vaters mit [[Alice von Toskana|Alicia von Bourbon-Parma]] (* [[27. Dezember]] [[1849]]; † [[16. November]] [[1935]]).
 
Maria Antoinette hatte eine leibliche Schwester (*/† 1859), sowie zehn Halbgeschwister aus der zweiten Ehe ihres Vaters mit [[Alice von Toskana|Alicia von Bourbon-Parma]] (* [[27. Dezember]] [[1849]]; † [[16. November]] [[1935]]).
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