| Zeile 117: |
Zeile 117: |
| | | | |
| | == Mehrfach-Anmerkungen == | | == Mehrfach-Anmerkungen == |
| − | * '''Angermayer''', vgl. Brief vom 14.2.1872: Maria Josepha Spängler (1832-1896) ist verh. mit Vinc. Angermayer (1815-1886), zuletzt Landesgerichtsrat in Wien. – Im Internet (2007) eine Angermayer & Co. GmbH. in Salzburg mit u.a. Agrarprodukten, Düngemitteln, Futtermitteln, Getreide, Hundefutter, Landesprodukte Salzburg und Vogelfutter. Vgl. [[Angermayer von Rebenberg]]. | + | * '''Angermayer''', vgl. Brief vom 14. Februar 1872: Maria Josepha Spängler (* 1832; † 1896) ist verh. mit Vinc. Angermayer (* 1815; † 1886), zuletzt Landesgerichtsrat in Wien. – Im Internet (2007) eine Angermayer & Co. GmbH. in Salzburg mit u. a. Agrarprodukten, Düngemitteln, Futtermitteln, Getreide, Hundefutter, Landesprodukte Salzburg und Vogelfutter. Vgl. [[Angermayer von Rebenberg]]. |
| | * '''Bolland''', siehe: Zeller | | * '''Bolland''', siehe: Zeller |
| | * '''Duregger''', siehe: Spänglerbank | | * '''Duregger''', siehe: Spänglerbank |
| − | * '''Gschnitzer''', Maria Antonia (Antonia) Lürzer von Zehendthal, geb. 1803, aus Hall in Tirol, heiratet am 14.11.1826 Franz Xaver Gregor Spängler, geb. 1793, der als Spediteur bei „Math. Gschnitzer“ in Salzburg arbeitet (im Brief vom 7.4.1826 „Scheztnerische Handlung“?). Im Trauungsregister von 1826 steht „Spediteur bei der Schastznerl. Handlung“. Die Familie Gschnitzer gehört zu den angesehenen Handelsfamilien in Salzburg; von 1847 bis 1850 ist Matthias Gschnitzer Bürgermeister (vgl. Dopsch, 1996, S. 641), von 1854 bis 1861 dann Alois Spängler. Die Briefschreiberin ist die Schwiegermutter von Franz Xaver Spängler [Nr.36], d.h. die Großmutter von Franz Spängler [Nr.18], geb. 1839. Eine „Gschnizer Clara“ taucht auch im Tagebuch des Franz Spängler 1861 auf. - Es liegt ein Partezettel vor für Anna von Reichel, geb. Gschnitzer, 84 Jahre alt, o.J. – Im Internet (2007) eine Firmengruppe Gschnitzer, bis 1975 in Salzburg, mit u.a. Kindermöbelproduktion, Konsumgüter Bekleidung und Raumausstattung insbesondere für Kinder, Spiel- und Sportartikel. Mathias Gschnitzer (Salzburg 1808-1884 Salzburg) war österreichischer Reichstagsabgeordneter, Bürgermeister der Stadt Salzburg und Mitbegründer der Internationalen Stiftung Mozarteum (Wikipedia). Vgl. [[Gschnitzer]] / [[Mathias Gschnitzer]], 1808-1884. | + | * '''Gschnitzer''', Maria Antonia (Antonia) Lürzer von Zehendthal, * 1803, aus Hall in Tirol, heiratet am 14. November 1826 Franz Xaver Gregor Spängler, * 1793, der als Spediteur bei „Math. Gschnitzer“ in Salzburg arbeitet (im Brief vom 7. April 1826 „Scheztnerische Handlung“?). Im Trauungsregister von 1826 steht „Spediteur bei der Schastznerl. Handlung“. Die Familie Gschnitzer gehört zu den angesehenen Handelsfamilien in Salzburg; von 1847 bis 1850 ist Matthias Gschnitzer Bürgermeister (vgl. Dopsch, 1996, S. 641), von 1854 bis 1861 dann Alois Spängler. Die Briefschreiberin ist die Schwiegermutter von Franz Xaver Spängler [Nr. 36], d. h. die Großmutter von Franz Spängler [Nr. 18], * 1839. Eine „Gschnizer Clara“ taucht auch im Tagebuch des Franz Spängler 1861 auf. - Es liegt ein Partezettel vor für Anna von Reichel, geb. Gschnitzer, 84 Jahre alt, o. J. – Im Internet (2007) eine Firmengruppe Gschnitzer, bis 1975 in Salzburg, mit u. a. Kindermöbelproduktion, Konsumgüter Bekleidung und Raumausstattung insbesondere für Kinder, Spiel- und Sportartikel. Mathias Gschnitzer (Salzburg * 1808; † 1884 Salzburg) war österreichischer Reichstagsabgeordneter, Bürgermeister der Stadt Salzburg und Mitbegründer der Internationalen Stiftung Mozarteum (Wikipedia). Vgl. [[Gschnitzer]] / [[Mathias Gschnitzer]], * 1808; † 1884. |
| − | * '''Guttenberg''': nach Visitenkarten „Emil Ritter von Guttenberg k.k.Rittmeister“ und „Minna von Guttenberg née de Launsperg“. Nach einem undatierten Foto sind Fanni Schlegel/Spängler und Lida Guttenberg, geb. Plachetka, die Schwiegertochter, enge Freundinnen; sie ist auch genannt in mehreren Briefen außer dem von 1860. - [1871] ohne nähere Zuordnung bei der Korrespondenz Visitenkarten von u.a. „Emil Ritter von Guttenberg k.k.Rittmeister“ (handschriftlich: Meine herzlichste Gratulation zur Verlobung! Dein getreuer Vetter“) und „Minna von Guttenberg née de Launsperg“ (Herzlichen Glückwunsch! durch Abwesenheit verspätet). - Mama Plachetka: Von der Familie Plachetka ist in den Briefen und im Tagebuch des Franz Spängler von 1860/61 öfters die Rede; die Schwester der Marie Plachetka, Lida [Guttenberg], ist auch eine gute Freundin von Fanni Schlegel, verh. Spängler. – Im Internet (2007): Gerda Guttenberg, geb. in Salzburg, ist Pianistin und seit 1986 Musikpädagogin am Mozarteum in Salzburg. – Mit dem Namen Plachetka gibt es u.a. ein Hotel und eine Steuerbearterfirma in Salzburg. – Bei den Stammbuchblättern für Nr.18 Franz Spängler = Josefine v. Guttenberg, Wien 1859, und die „Cousine“ Marie Guttenberg. - Bei den Stammbuchblättern für Nr.18 Franz Spängler = Muhme [Tante] Fanni Plachetka (Wien 1860, gest. 29.8.1865), Muhme [Tante] Ludmilla Plachetka (Wien 1865). – Vgl. [[Adolf Ritter von Guttenberg (Hofrat)]]. | + | * '''Guttenberg''': nach Visitenkarten „Emil Ritter von Guttenberg k.k. Rittmeister“ und „Minna von Guttenberg née de Launsperg“. Nach einem undatierten Foto sind Fanni Schlegel/Spängler und Lida Guttenberg, geb. Plachetka, die Schwiegertochter, enge Freundinnen; sie ist auch genannt in mehreren Briefen außer dem von 1860. - [1871] ohne nähere Zuordnung bei der Korrespondenz Visitenkarten von u. a. „Emil Ritter von Guttenberg k.k. Rittmeister“ (handschriftlich: Meine herzlichste Gratulation zur Verlobung! Dein getreuer Vetter“) und „Minna von Guttenberg née de Launsperg“ (Herzlichen Glückwunsch! durch Abwesenheit verspätet). - Mama Plachetka: Von der Familie Plachetka ist in den Briefen und im Tagebuch des Franz Spängler von 1860/61 öfters die Rede; die Schwester der Marie Plachetka, Lida [Guttenberg], ist auch eine gute Freundin von Fanni Schlegel, verh. Spängler. – Im Internet (2007): Gerda Guttenberg, geb. in Salzburg, ist Pianistin und seit 1986 Musikpädagogin am Mozarteum in Salzburg. – Mit dem Namen Plachetka gibt es u. a. ein Hotel und eine Steuerberaterfirma in Salzburg. – Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = Josefine v. Guttenberg, Wien 1859, und die „Cousine“ Marie Guttenberg. - Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = Muhme [Tante] Fanni Plachetka (Wien 1860, † 29. August 1865), Muhme [Tante] Ludmilla Plachetka (Wien 1865). – Vgl. [[Adolf Ritter von Guttenberg (Hofrat)]]. |
| | | | |
| − | *Die '''Familie Harrer''' gehört zu den großen Familien in Salzburg (vgl. Dopsch, 1996, S. 492, 641); Ignaz Harrer ist Bürgermeister der Stadt 1872-1875. | + | * Die '''Familie Harrer''' gehört zu den großen Familien in Salzburg (vgl. Dopsch, 1996, S. 492, 641); Ignaz Harrer ist Bürgermeister der Stadt von 1872 bis 1875. |
| | | | |
| − | * Adressiert ist ein Brief von 1827 mit „abzugeben beim Höllbräuer“ an Franziska (Fanny) Kobler [Nr.79], geb. 1796 in Salzburg (gest. dort 1886 als „vormals Besitzerin des Höllbräuhauses“). Das Gasthaus „Zur Hölle“ (heute „Altstadthotel Radisson“) in der Judengasse 15 (1844 noch „Judengassen No 67“) steht auf dem Platz der alten Synagoge, die nach dem Progrom von 1404 verlassen werden musste (vgl. Dopsch, 1996, S. 161, 189 f., 243; oder bereits 1349, vgl. S. 177). Die „Höllbräuin“ Fanny Kobler ist auch die Schreiberin vieler weiterer Briefe in dieser Sammlung an ihre Enkelin Fanni Spängler. – Vgl. [[Franziska Kobler]]. | + | * Adressiert ist ein Brief von 1827 mit „abzugeben beim Höllbräuer“ an Franziska (Fanny) Kobler [Nr. 79], geb. 1796 in Salzburg (gest. dort 1886 als „vormals Besitzerin des Höllbräuhauses“). Das Gasthaus „Zur Hölle“ (heute „Altstadthotel Radisson“) in der Judengasse 15 (1844 noch „Judengassen No 67“) steht auf dem Platz der alten Synagoge, die nach dem Progrom von 1404 verlassen werden musste (vgl. Dopsch, 1996, S. 161, 189 f., 243; oder bereits 1349, vgl. S. 177). Die „Höllbräuin“ Fanny Kobler ist auch die Schreiberin vieler weiterer Briefe in dieser Sammlung an ihre Enkelin Fanni Spängler. – Vgl. [[Franziska Kobler]]. |
| | | | |
| − | * '''Langer''': Familie der Frau von Julius Spängler (1837-1903), verh. mit Bertha Langer. Julius (Wien) ist ein Cousin von Franz Spängler und Studienkamerad aus Graz. - Vgl. zum Brief vom 16.8.1885: „Ludwig und Julius Spängler“: jüngere Cousins. Ludwig, geb. 1828, ist verh. Muffat (in Wien); Julius, geb. 1837, ist verh. Langer. Von „Julius“ ist im Tagebuch des Franz Spängler von 1860/61 immer wieder die Rede; er studiert zusammen mit ihm in Graz, und dem Tagebuch nach waren sie ‘unzertrennlich’. Vgl. [[Spängler]]. | + | * '''Langer''': Familie der Frau von Julius Spängler (* 1837; † 1903), verh. mit Bertha Langer. Julius (Wien) ist ein Cousin von Franz Spängler und Studienkamerad aus Graz. - Vgl. zum Brief vom 16. August 1885: „Ludwig und Julius Spängler“: jüngere Cousins. Ludwig, geb. 1828, ist verh. Muffat (in Wien); Julius, * 1837, ist verh. Langer. Von „Julius“ ist im Tagebuch des Franz Spängler von 1860/61 immer wieder die Rede; er studiert zusammen mit ihm in Graz, und dem Tagebuch nach waren sie ‘unzertrennlich’. Vgl. [[Spängler]]. |
| | | | |
| − | *Die '''Familie [[Laschensky]]''' gehört zu den angesehenen Familien der Stadt Salzburg (vgl. Dopsch, 1996, S. 363). In dem Geburts- und Taufschein [Abschrift von 1939] von Zäzilia Amalia Kobler, geboren am 14.Mai 1821 in Salzburg, ist als Mutter eingetragen: „Franziska Kobler, des Franz Seraph. Kobler, Bierbrauers und der Franziska Hofmann, dessen Gattin, eheliche Tochter“. Als Pate erscheint: „Cäcilia Laschensky, bürgl. Baumeistersgattin“. Vgl. Partezettel für Cäcilia Laschensky, 84 Jahre alt, Salzburg 1877. - Mehrfach in den Briefen 1821 und 1872. – Im Internet (2007): in der Nähe von Salzburg gibt es das Hotel „Laschenskyhof“. Vgl. [[Laschensky]]. | + | * Die '''Familie [[Laschensky]]''' gehört zu den angesehenen Familien der Stadt Salzburg (vgl. Dopsch, 1996, S. 363). In dem Geburts- und Taufschein [Abschrift von 1939] von Zäzilia Amalia Kobler, geboren am 14. Mai 1821 in Salzburg, ist als Mutter eingetragen: „Franziska Kobler, des Franz Seraph. Kobler, Bierbrauers und der Franziska Hofmann, dessen Gattin, eheliche Tochter“. Als Pate erscheint: „Cäcilia Laschensky, bürgl. Baumeistersgattin“. Vgl. Partezettel für Cäcilia Laschensky, 84 Jahre alt, Salzburg 1877. - Mehrfach in den Briefen 1821 und 1872. – Im Internet (2007): in der Nähe von Salzburg gibt es das Hotel „Laschenskyhof“. Vgl. [[Laschensky]]. |
| | | | |
| − | * '''Lorinser''': In dem Fotoalbum, das Fanni Spängler kurz vor der Hochzeit 1872 von einer Freundin bekommt, ist u.a. ein „Dr. Friedrich Lorinser“ (1866) abgebildet, der Vater einer Freundin, Minna Lorinser, aus der Salzburger Schulzeit. – Im Internet (2007): unter dem Namen Lorinser und Salzburg u.a. ein Autohandel, eine Pädagogin und einen Botaniker. | + | * '''Lorinser''': In dem Fotoalbum, das Fanni Spängler kurz vor der Hochzeit 1872 von einer Freundin bekommt, ist u. a. ein „Dr. Friedrich Lorinser“ (1866) abgebildet, der Vater einer Freundin, Minna Lorinser, aus der Salzburger Schulzeit. – Im Internet (2007): unter dem Namen Lorinser und Salzburg u. a. ein Autohandel, eine Pädagogin und einen Botaniker. |
| | | | |
| − | * '''Lürzer''': Bei den Stammbuchblättern für Nr.18 Franz Spängler = Anetta de Lürzer, Vetter Ernst Lürzer, Onkel Franz von Lürzer (Salzburg 1858), Großmutter Lürzer gest. 7.8.1853, Tante Marie von Lürzer, Otto von Lürzer. – Vgl. [[Lürzer von Zechenthal]] | + | * '''Lürzer''': Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = Anetta de Lürzer, Vetter Ernst Lürzer, Onkel Franz von Lürzer (Salzburg 1858), Großmutter Lürzer gest. 7. August 1853, Tante Marie von Lürzer, Otto von Lürzer. – Vgl. [[Lürzer von Zechenthal]] |
| | | | |
| − | * '''Mertens''', zum Brief vom 27.9.1871 vgl. „gesammelte Todesanzeigen“ von u.a. Anna Edle von Mertens, geb. Steinbauer, Wien (1819-1906), Tochter: Anna Aigner. - [[Heinrich Ritter von Mertens]] ist kaiserl. Rat und Bürgermeister von Salzburg (1810-1872), Schwiegertochter: Camilla. Vgl. Brief vom 16.7.1876 mit Verweis auf ein undatiertes Foto von Fanni Schlegel (in Tracht mit Fächer) und Camilla Mertens (Goldhaube, weißes Kleid) vor Alpen-Kulisse beim Fotografen; dito mit zwei anderen; zum Schwiegervater Mertens vgl. auch Brief vom 27.9.1871. – Im Internet (2007), Wikipedia: Heinrich Ritter von Mertens (*28.4.1811 in Wien; †26.10.1872 in Salzburg) war von 1861 bis 1872 Bürgermeister der Stadt Salzburg; in seine Amtszeit fielen die Eröffnung der Salzburger Eisenbahnlinien und die kaiserliche Schenkung des Mirabellschlosses sowie der Festungsgründe an die Stadt Salzburg, die dadurch und auch wegen der Zusammenkünfte Kaiser Franz Josefs mit Napoléon III. und Wilhelm I. zu dieser Zeit einen großen Aufschwung erlebte. Nach ihm benannt ist die Mertensstraße in der Elisabeth-Vorstadt. Nach seinem Ableben fand er seine letzte Ruhestätte im Friedhof St.Peter. – Vgl. [[Heinrich Ritter von Mertens]]. | + | * '''Mertens''', zum Brief vom 27. September 1871 vgl. „gesammelte Todesanzeigen“ von u. a. Anna Edle von Mertens, geb. Steinbauer, Wien (* 1819; † 1906), Tochter: Anna Aigner. - [[Heinrich Ritter von Mertens]] ist kaiserl. Rat und Bürgermeister von Salzburg (* 1810; † 1872), Schwiegertochter: Camilla. Vgl. Brief vom 16. Juli 1876 mit Verweis auf ein undatiertes Foto von Fanni Schlegel (in Tracht mit Fächer) und Camilla Mertens (Goldhaube, weißes Kleid) vor Alpen-Kulisse beim Fotografen; dito mit zwei anderen; zum Schwiegervater Mertens vgl. auch Brief vom 27. September 1871. – Im Internet (2007), Wikipedia: Heinrich Ritter von Mertens (* 28. April 1811 in Wien; † 26. Oktober 1872 in Salzburg) war von 1861 bis 1872 Bürgermeister der Stadt Salzburg; in seine Amtszeit fielen die Eröffnung der Salzburger Eisenbahnlinien und die kaiserliche Schenkung des Mirabellschlosses sowie der Festungsgründe an die Stadt Salzburg, die dadurch und auch wegen der Zusammenkünfte Kaiser Franz Josefs mit Napoléon III. und Wilhelm I. zu dieser Zeit einen großen Aufschwung erlebte. Nach ihm benannt ist die Mertensstraße in der Elisabeth-Vorstadt. Nach seinem Ableben fand er seine letzte Ruhestätte im Friedhof St. Peter. – Vgl. [[Heinrich Ritter von Mertens]]. |
| | | | |
| | * [[Mozartplatz 4]], siehe: [[Spänglerbank]] | | * [[Mozartplatz 4]], siehe: [[Spänglerbank]] |
| Zeile 141: |
Zeile 141: |
| | * '''Plachetka''', siehe: Guttenberg | | * '''Plachetka''', siehe: Guttenberg |
| | | | |
| − | * '''[[Sauter]]''' (Innsbruck), vgl. Brief vom 1.12.1870: [[Andreas Sauter]] (1802-1872), Forstdirektor, verh. mit Josefine Lürzer von Zehendthal [Josephine v.Lürzer] (1800-1872) [Partezettel 1872]; vgl. in Wien den „Vetter“ [[Ludwig Sauter (Jurist)|Ludwig Sauter]]. Siehe auch Brief vom 2.10.1870: „Kobsa/Sauter“: Marie Steiner, geb. Kobsa, Ehefrau von Friedrich Steiner (1849-1901, Prag); offenbar gute Bekannte, vgl. „gesammelte Todesanzeigen“ von u.a. Philomena Bamberger, geb. Sauter, Wien (1836-1897), aus Innsbruck. - Anna Payr, geb. Sauter ( -1908) [u. a. Bruder: Eduard von Sauter, k.k.Vizepräsident] in Lans/Innsbruck. - Karl Payr, Univ.-Prof. Innsbruck (1835-1907) [Ehefrau: Anna Payr, geb. Sauter]. - Eduard Sauter Edler von Riedenegg, k.k.Vizepräsident [Finanzverwaltung] (1839-1910), Innsbruck. - Friedrich Steiner (1849-1901), Prag [Schwester: Tochter Payr]. - Vgl. Andreas Sauter (1802-1872), Forstdirektor, verh. mit Josefine Lürzer von Zehendthal [Josephine v.Lürzer] (1800-1872) [Partezettel 1872]. - Bei den Stammbuchblättern für Nr.18 Franz Spängler = Cousine Ludmilla Sauter [?] (Hall 1856), Andreas Sauter (Hall 1856), Anna Sauter (Salzburg 1858), Cousin Eduard Sauter, Tante Josefine Sauter (Hall 1856), Cousine Josefine Kobsa, Vetter Anton Kobsa (Ort 1859). – Vgl. [[Sauter]]. | + | * '''[[Sauter]]''' (Innsbruck), vgl. Brief vom 1. Dezember 1870: [[Andreas Sauter]] (* 1802; † 1872), Forstdirektor, verh. mit Josefine Lürzer von Zehendthal [Josephine v.Lürzer] (* 1800; † 1872) [Partezettel 1872]; vgl. in Wien den „Vetter“ [[Ludwig Sauter (Jurist)|Ludwig Sauter]]. Siehe auch Brief vom 2. Oktober 1870: „Kobsa/Sauter“: Marie Steiner, geb. Kobsa, Ehefrau von Friedrich Steiner (* 1849; † 1901 in Prag); offenbar gute Bekannte, vgl. „gesammelte Todesanzeigen“ von u.a. Philomena Bamberger, geb. Sauter, Wien (* 1836; † 1897), aus Innsbruck. - Anna Payr, geb. Sauter († 1908) [u. a. Bruder: Eduard von Sauter, k.k. Vizepräsident] in Lans/Innsbruck. - Karl Payr, Univ.-Prof. Innsbruck (* 1835; † 1907) [Ehefrau: Anna Payr, geb. Sauter]. - Eduard Sauter Edler von Riedenegg, k.k. Vizepräsident [Finanzverwaltung] (* 1839; † 1910), Innsbruck. - Friedrich Steiner (* 1849; † 1901), Prag [Schwester: Tochter Payr]. - Vgl. Andreas Sauter (* 1802; † 1872), Forstdirektor, verh. mit Josefine Lürzer von Zehendthal [Josephine v.Lürzer] (* 1800; † 1872) [Partezettel 1872]. - Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = Cousine Ludmilla Sauter [?] (Hall 1856), Andreas Sauter (Hall 1856), Anna Sauter (Salzburg 1858), Cousin Eduard Sauter, Tante Josefine Sauter (Hall 1856), Cousine Josefine Kobsa, Vetter Anton Kobsa (Ort 1859). – Vgl. [[Sauter]]. |
| | | | |
| − | * Zu [Nr. 38] '''[[Richard Schlegel]]''' (1811-1881) ist [Nr.76] der Vater Franz Schlegel, geb. 1769 in Leitmeritz in Böhmen, Wundarzt und Oberarzt beim Fürstl. Reuss Plauen Infanterie Regiment; der Sohn [Nr.38] Richard Franz Schlegel, ist 1811 in Theresienstadt geboren. Die Mutter ist [Nr.77] Maria Theresia Heygel, geb. 20.10.1783 in Böhmisch-Leipa. Vgl. Brief vom 11.10.1877 mit Notizen auf der Rückseite von der Hand von Franz Spängler?: Vater gest 1845 / Vinzenz Curator & Rich / Josef + Henriette u. Clara / Antonia + gest Leitmeriz 8/10 1872 / Blure [?] + Wien VIII 5/10 1854 / Therese + Wien Mazleinsd[orf] 9 Jul 1856 / Friedrich gest Olmüz 22/8 1850 BgHer Leiter [?]. Diese Namen und Daten sind offenbar aus der Familie Schlegel, die Geschwister von Richard und deren Nachkommen, deren Einzelheiten ich bisher (bis auf „Vater gest 1845“) nicht näher deuten kann. Vgl. auch zum Brief vom 11.3.1879: Die dort genannten Fritz [Friedrich] und Vincenz [Vinzenz] müssten demnach verstorbene Brüder von Richard Schlegel sein. – Im Internet (2007): Richard Schlegel war um 1934-36 wichtiger Stadtarchitekt in Salzburg. Vgl. [[Richard Franz Schlegel]]. | + | * Zu [Nr. 38] '''[[Richard Schlegel]]''' (* 1811; † 1881) ist [Nr. 76] der Vater Franz Schlegel, geb. 1769 in Leitmeritz in Böhmen, Wundarzt und Oberarzt beim Fürstl. Reuss Plauen Infanterie Regiment; der Sohn [Nr. 38] Richard Franz Schlegel, ist 1811 in Theresienstadt geboren. Die Mutter ist [Nr. 77] Maria Theresia Heygel, * 20. Oktober 1783 in Böhmisch-Leipa. Vgl. Brief vom 11. Oktober 1877 mit Notizen auf der Rückseite von der Hand von Franz Spängler[?]: Vater gest 1845 / Vinzenz Curator & Rich / Josef + Henriette u. Clara / Antonia + gest Leitmeriz 8/10 1872 / Blure [?] + Wien VIII 5/10 1854 / Therese + Wien Mazleinsd[orf] 9 Jul 1856 / Friedrich gest Olmüz 22/8 1850 BgHer Leiter [?]. Diese Namen und Daten sind offenbar aus der Familie Schlegel, die Geschwister von Richard und deren Nachkommen, deren Einzelheiten ich bisher (bis auf „Vater gest 1845“) nicht näher deuten kann. Vgl. auch zum Brief vom 11. März 1879: Die dort genannten Fritz [Friedrich] und Vincenz [Vinzenz] müssten demnach verstorbene Brüder von Richard Schlegel sein. – Im Internet (2007): Richard Schlegel war um 1934-36 wichtiger Stadtarchitekt in Salzburg. Vgl. [[Richard Franz Schlegel]]. |
| | | | |
| − | * Die Salzburger [[Spänglerbank]], „'''Bankhaus Carl Spängler & Co. Seit 1828'''“, entwickelt sich aus der Spängler-Handelsgesellschaft in Salzburg. Carl I.Spängler (1825-1902) ist kaiserlicher Rat und Bankier in Salzburg und übernimmt die Bank von der Familie Duregger (Wohnhaus am Mozartplatz 4). Die Duregger-Handelsgesellschaft gibt es ab 1828, ab 1855 übernimmt das „Spängler & Trauner“, 1870 „Carl Spängler“ die Bank. Die Familie Duregger besaß ein Haus in der Getreidegasse Nr.3. Sie zieht 1855 um in das ansehnliche Haus am Mozartplatz Nr.4, und Leopoldine Duregger, verh. mit Carl Spängler, erbt dieses Haus. Von Franz Spängler ist ein Cousin Dr.Rudolf Spängler, Apotheker, verh. mit Marie Spängler, geb. Weinwurm (1839-1911 Salzburg); dessen Bruder ist Carl Spängler sen. ist verheiratet mit Leopoldine Duregger. Der Vater Alois Spängler (1800-1875) im Großhandelshaus in Salzburg (Vorläufer der Spängler-Bank) ist Bürgermeister von Salzburg 1854-1861. Die Familie Duregger, Antonia Spängler, Mutter von Franz Spängler, und Otto Spängler, Bruder von Franz Spängler, wohnen in den Stockwerken übereinander im Dureggerhaus am Mozartplatz 4. – Internet (2007): Homepage der Spängler-Bank www.spaengler.co.at . - Bei den Stammbuchblättern für Nr.18 Franz Spängler = viele Spängler. – Vgl. [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG]]. | + | * Die Salzburger [[Spänglerbank]], „'''Bankhaus Carl Spängler & Co. Seit 1828'''“, entwickelt sich aus der Spängler-Handelsgesellschaft in Salzburg. Carl I. Spängler (* 1825; † 1902) ist kaiserlicher Rat und Bankier in Salzburg und übernimmt die Bank von der Familie Duregger (Wohnhaus am Mozartplatz 4). Die Duregger-Handelsgesellschaft gibt es ab 1828, ab 1855 übernimmt das „Spängler & Trauner“, 1870 „Carl Spängler“ die Bank. Die Familie Duregger besaß ein Haus in der Getreidegasse Nr. 3. Sie zieht 1855 um in das ansehnliche Haus am Mozartplatz Nr. 4, und Leopoldine Duregger, verh. mit Carl Spängler, erbt dieses Haus. Von Franz Spängler ist ein Cousin Dr. Rudolf Spängler, Apotheker, verh. mit Marie Spängler, geb. Weinwurm (* 1839; † 1911 in Salzburg); dessen Bruder ist Carl Spängler sen. ist verheiratet mit Leopoldine Duregger. Der Vater Alois Spängler (* 1800; † 1875) im Großhandelshaus in Salzburg (Vorläufer der Spängler-Bank) ist Bürgermeister von Salzburg 1854 bis 1861. Die Familie Duregger, Antonia Spängler, Mutter von Franz Spängler, und Otto Spängler, Bruder von Franz Spängler, wohnen in den Stockwerken übereinander im Dureggerhaus am Mozartplatz 4. – Internet (2007): Homepage der Spängler-Bank www.spaengler.co.at . - Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = viele Spängler. – Vgl. [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG]]. |
| | | | |
| − | * '''[[Zeller]]''', vgl. zum Brief vom 24.11.1871: Partezettel für Marie Zeller, geb. Bolland, Salzburg 1812-1873, und für Friedrich Zeller (Salzburg 1838-1862); an gleicher Stelle Visitenkarte für „Ludwig Zeller“; „Zeller“ und die „Zellerischen“ mehrfach in den Briefen. - Bolland: in dem Brief vom 13.2.1871 werden bei „Duregger“ genannt die Eltern der Bank-Linie der Spängler in Salzburg, Alois Duregger und Henriette Bolland (sie: 1810-1892; zu dem Bankhaus Duregger-Spängler vgl. Dopsch, 1996, S. 409, und hier: Spängler-Bank). – Das Landesarchiv Salzburg hat unter den Nachlässen einen Karton „Bolland-Zeller-Schumacher“ (Internet 2007). – Vgl. [[Zeller]] und [[Bolland]]. | + | * '''[[Zeller]]''', vgl. zum Brief vom 24. November 1871: Partezettel für Marie Zeller, geb. Bolland, Salzburg * 1812; † 1873, und für Friedrich Zeller (Salzburg * 1838; † 1862); an gleicher Stelle Visitenkarte für „Ludwig Zeller“; „Zeller“ und die „Zellerischen“ mehrfach in den Briefen. - Bolland: in dem Brief vom 13. Februar 1871 werden bei „Duregger“ genannt die Eltern der Bank-Linie der Spängler in Salzburg, Alois Duregger und Henriette Bolland (sie: * 1810; † 1892; zu dem Bankhaus Duregger-Spängler vgl. Dopsch, 1996, S. 409, und hier: Spängler-Bank). – Das Landesarchiv Salzburg hat unter den Nachlässen einen Karton „Bolland-Zeller-Schumacher“ (Internet 2007). – Vgl. [[Zeller]] und [[Bolland]]. |
| | | | |
| | == Quelle == | | == Quelle == |