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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
====Gründungsversammlung des Skiclub Salzburg====
 
====Gründungsversammlung des Skiclub Salzburg====
Die [[Stadt Salzburg]] selbst ist trotz ihrer skibegeisterten Jugend den Skisport betreffend gegenüber den Gebirgsorten ins Hintertreffen gekommen. Der weiße Sport, der heute in Österreich zum Volkssport Nr. 1 wurde, hat jedoch von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] aus bedeutende Impulse erfahren. Am [[9. November]] [[1910]] fand die Gründungsversammlung des Skiclubs Salzburg om [[Hotel Bristol]] statt, der schon bald nach der Gründung mehrere hundert Mitglieder aufwies und zwar nicht nur aus Salzburg, sondern auch aus Teilen der Donaumonarchie, Deutschlands und sogar Englands.
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Die [[Stadt Salzburg]] selbst ist trotz ihrer skibegeisterten Jugend den Skisport betreffend gegenüber den Gebirgsorten ins Hintertreffen gekommen. Der weiße Sport, der heute in Österreich zum Volkssport Nr. 1 wurde, hat jedoch von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] aus bedeutende Impulse erfahren. Die Gründungsversammlung des Skiclubs Salzburg fand dann [[1910]] statt, der schon bald nach der Gründung mehrere hundert Mitglieder aufwies und zwar nicht nur aus Salzburg, sondern auch aus Teilen der Donaumonarchie, Deutschlands und sogar Englands.
    
Die Initiative zu dieser Gründung lag eigentlich schon lange zurück und zwar als der aus Bregenz gebürtige k.k. Oberleutnant [[Georg Bilgeri]] zu den Kaiserschützen in die [[Franz Josef Kaserne]] nach Salzburg versetzt worden war. Bilgeri war schon frühzeitig mit dem „norwegischen“ Skilauf in Berührung gekommen und seither ein begeisterter Jünger dieses neuen Schneesportes. Er war der erste, der junge Menschen um sich sammelte, um ihnen sein geliebtes Skilaufen beizubringen.
 
Die Initiative zu dieser Gründung lag eigentlich schon lange zurück und zwar als der aus Bregenz gebürtige k.k. Oberleutnant [[Georg Bilgeri]] zu den Kaiserschützen in die [[Franz Josef Kaserne]] nach Salzburg versetzt worden war. Bilgeri war schon frühzeitig mit dem „norwegischen“ Skilauf in Berührung gekommen und seither ein begeisterter Jünger dieses neuen Schneesportes. Er war der erste, der junge Menschen um sich sammelte, um ihnen sein geliebtes Skilaufen beizubringen.
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Der sportliche Ehrgeiz war schon damals groß, doch für die Mehrzahl der Mitglieder war die gesellschaftliche Komponente wichtiger.
 
Der sportliche Ehrgeiz war schon damals groß, doch für die Mehrzahl der Mitglieder war die gesellschaftliche Komponente wichtiger.
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Der Skiclub Salzburg war nach seiner Gründung ein Sammelbecken für die Salzburger Gesellschaft und ein Mittelpunkt für die unternehmungslustigen Wintersportler. Was immer in Salzburg Rang und Namen hatte, drängte in den neugegründeten Skiclub.
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Der Skiclub Salzburg war nach seiner Gründung ein Sammelbecken für die Salzburger Gesellschaft und ein Mittelpunkt für die unternehmungslustigen Wintersportler. Was immer in Salzburg Rang und Namen hatte, drängte in den neu gegründeten Skiclub.
    
Diese „Skiwelle“, die Salzburg damals in den Jahren 1910/11/12 erfasst hatte, färbte vom gesellschaftlichen Sektor langsam auch auf den Sport ab. Der Skiclub Salzburg blieb Sammelbecken und Mittelpunkt. Auf seine Initiative wurde [[1912]] der [[Salzburger Skiverband|Landesskiverband Salzburg]] gegründet und wenig später verlagerte der „Österreichische Skiverband“ seinen Sitz von Innsbruck nach Salzburg.
 
Diese „Skiwelle“, die Salzburg damals in den Jahren 1910/11/12 erfasst hatte, färbte vom gesellschaftlichen Sektor langsam auch auf den Sport ab. Der Skiclub Salzburg blieb Sammelbecken und Mittelpunkt. Auf seine Initiative wurde [[1912]] der [[Salzburger Skiverband|Landesskiverband Salzburg]] gegründet und wenig später verlagerte der „Österreichische Skiverband“ seinen Sitz von Innsbruck nach Salzburg.
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Die Länderkonferenz des Österreichischen Skiverbandes wählte am [[7. September|7.]] und [[8. September]] [[1912]] in [[Bad Aussee]] die Salzburger Funktionäre Geza v. Wolfstein (1. Vorsitzender), Dr. Fritz Riegele (2. Vorsitzender), Dr. Otto Duffek (Schriftführer) und Richard Volker (Kassier) in den Hauptvorstand des ÖSV.
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Die Länderkonferenz des Österreichischen Skiverbandes wählte am [[7. September|7.]] und [[8. September]] [[1912]] in Bad Aussee die Salzburger Funktionäre Geza v. Wolfstein (1. Vorsitzender), Dr. Fritz Riegele (2. Vorsitzender), Dr. Otto Duffek (Schriftführer) und Richard Volker (Kassier) in den Hauptvorstand des ÖSV.
    
====Die Brüder Hauser und Markus "Moarli" Maier====
 
====Die Brüder Hauser und Markus "Moarli" Maier====
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Siegfried Amanshauser nahm sich als erster der sportbegeisterten Jugend an. Man traf sich damals in der „Birne“ (jetzt Gehmacher, [[Alter Markt]]), las im „Schwartling“, der bunten Monatszeitschrift des Skiclubs, die Clubneuigkeiten und suchte ein Skigelände, das näher an Salzburg lag und von der Schuljugend leichter zu erreichen war.
 
Siegfried Amanshauser nahm sich als erster der sportbegeisterten Jugend an. Man traf sich damals in der „Birne“ (jetzt Gehmacher, [[Alter Markt]]), las im „Schwartling“, der bunten Monatszeitschrift des Skiclubs, die Clubneuigkeiten und suchte ein Skigelände, das näher an Salzburg lag und von der Schuljugend leichter zu erreichen war.
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Siegfried Amanshauser legte den Grundstein zum Skilauf am [[Gaisberg]], Otto und Hermann Amanshauser setzten die begonnene Tradition fort. Erst sprang die „Jungschar“, der Feichtner, Reitmayr, Henning, Strahal u.a. angehörten, auf der selbstgebauten Schneeschanze am [[Rossfeld]]. Dort feilte Ski-Maestro Amanshauser an der Technik seiner Schützlinge, die [[1923]] die erste Prüfung auf der neugebauten [[Zistelschanze]] am [[Mitteregg]] mit Auszeichnung bestanden. Der damals 17jährige Karl Strahal stand mit 31 m den schönsten Sprung des Tages. Aber dies war nicht der einzige Sieg von Karl Strahal. [[1925]] konnte er beim Semmering-Springen den norwegischen „Springer-König“ Dagfin Carlson und die ganzen Riesengebirgler einwandfrei bezwingen. [[1926]] gewann er die Skimeisterschaft Salzburg – Kärnten in Mallnitz.   
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Siegfried Amanshauser legte den Grundstein zum Skilauf am [[Gaisberg]], Otto und Hermann Amanshauser setzten die begonnene Tradition fort. Erst sprang die „Jungschar“, der Feichtner, Reitmayr, Henning, Strahal u.a. angehörten, auf der selbstgebauten Schneeschanze am [[Rossfeld]]. Dort feilte Ski-Maestro Amanshauser an der Technik seiner Schützlinge, die [[1923]] die erste Prüfung auf der neu gebauten [[Zistelschanze]] am [[Mitteregg]] mit Auszeichnung bestanden (siehe [[Wintersport am Gaisberg (historisch)]]). Der damals 17jährige Karl Strahal stand mit 31 m den schönsten Sprung des Tages. Aber dies war nicht der einzige Sieg von Karl Strahal. [[1925]] konnte er beim Semmering-Springen den norwegischen „Springer-König“ Dagfin Carlson und die ganzen Riesengebirgler einwandfrei bezwingen. [[1926]] gewann er die Skimeisterschaft Salzburg – Kärnten in Mallnitz.   
    
Der damalige Obmann des Skiclubs Salzburg, Josef Pölzleitner, hatte sich um den Bau der Sprungschanze am Mitteregg besonders verdient gemacht. Bis hinein in die [[1950er]] Jahre war diese Sprungschanze der Austragungsort beachtlicher Skispringen.   
 
Der damalige Obmann des Skiclubs Salzburg, Josef Pölzleitner, hatte sich um den Bau der Sprungschanze am Mitteregg besonders verdient gemacht. Bis hinein in die [[1950er]] Jahre war diese Sprungschanze der Austragungsort beachtlicher Skispringen.   
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Die folgenden Jahre brachten für den Skisport einen solchen Aufschwung, dass der Verein im 25. Jahr seines Bestandes beinahe wehmütig festhielt: „Was für eine herrliche Zeit war das vor einem Vierteljahrhundert doch für Skiläufer! Wenn an einem Sonntag mehr als Dutzend von ihnen in die weite, unzerpflügte Hochfläche des Rossfeldes ihre Spuren zogen, so hieß es schon: „Heut’ sind aber viele Leut’ heroben!“
 
Die folgenden Jahre brachten für den Skisport einen solchen Aufschwung, dass der Verein im 25. Jahr seines Bestandes beinahe wehmütig festhielt: „Was für eine herrliche Zeit war das vor einem Vierteljahrhundert doch für Skiläufer! Wenn an einem Sonntag mehr als Dutzend von ihnen in die weite, unzerpflügte Hochfläche des Rossfeldes ihre Spuren zogen, so hieß es schon: „Heut’ sind aber viele Leut’ heroben!“
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Die ausgezeichnete Jugendarbeit des Skiclubs förderte immer neue Talente zu Tage. Die Brüder [[Max Hauser|Max]] und [[Hans Hauser]] sprangen sich [[1923]] bereits in die Herzen der 2000 Zuschauer beim Zistelspringen hinein, während der „Moarli“, Markus Maier, als Knirps das Springen auf der Paschkof-Wiese am [[Mönchsberg]] [[1926]] gewann und sich damit bemerkbar machte. Für den [[Mönchsberg]]lauf war damals ein eigenes Relief angelegt worden, um die Loipe genau markieren zu können. Der Mönchsberg zählt überhaupt bis in die 30er Jahre hinein zu den Skibergen der Stadt Salzburg und war eine Domäne des Skiclubs.   
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Die ausgezeichnete Jugendarbeit des Skiclubs förderte immer neue Talente zu Tage. Die Brüder [[Max Hauser|Max]] und [[Hans Hauser]] sprangen sich [[1923]] bereits in die Herzen der 2000 Zuschauer beim Zistelspringen hinein, während der „Moarli“, Markus Maier, als Knirps das Springen auf der Paschkof-Wiese am [[Mönchsberg]] [[1926]] gewann und sich damit bemerkbar machte. Für den [[Mönchsberg]]lauf war damals ein eigenes Relief angelegt worden, um die Loipe genau markieren zu können. Der Mönchsberg zählt überhaupt bis in die [[1930er]] Jahre hinein zu den Skibergen der Stadt Salzburg und war eine Domäne des Skiclubs.   
    
Es mag wohl auch daran gelegen haben, dass vor Jahrzehnten die Schneelage in Salzburg und seiner nächsten Umgebung eine weitaus bessere war.
 
Es mag wohl auch daran gelegen haben, dass vor Jahrzehnten die Schneelage in Salzburg und seiner nächsten Umgebung eine weitaus bessere war.
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Skiclubabende, Skiclubkränzchen und durch eine Reihe von Jahren der Skiclubball im [[Großes Festspielhaus|Festspielhaus]] waren die gesellschaftliche Seite. Von der sportliche Seite machte man Skiausflüge und Skitouren nicht nur in die Umgebung von Salzburg, sondern auch hinein in die Gebirgsorte, die damals in bezug auf Wintersport noch einen „Dornröschenschlaf“ hielten. Autobusse standen keine zur Verfügung, so waren es Samstag und Sonntag mit Holzbrettern, Spriegel und Plane versehene Lkw, die die Mitglieder an den [[Weißsee]], nach [[Wagrain]] oder Zell am See brachten. Frühjahrsskiläufe oder Bergtouren im Bereiche der [[Großglockner Hochalpenstraße|Glocknerstraße]] und [[Raurisertal]] gehörten ebenso dazu. Das Zistelspringen war in den ersten Nachkriegsjahren eine besondere Attraktion und die Schanze am Mitteregg erwachte zu neuem Leben.
 
Skiclubabende, Skiclubkränzchen und durch eine Reihe von Jahren der Skiclubball im [[Großes Festspielhaus|Festspielhaus]] waren die gesellschaftliche Seite. Von der sportliche Seite machte man Skiausflüge und Skitouren nicht nur in die Umgebung von Salzburg, sondern auch hinein in die Gebirgsorte, die damals in bezug auf Wintersport noch einen „Dornröschenschlaf“ hielten. Autobusse standen keine zur Verfügung, so waren es Samstag und Sonntag mit Holzbrettern, Spriegel und Plane versehene Lkw, die die Mitglieder an den [[Weißsee]], nach [[Wagrain]] oder Zell am See brachten. Frühjahrsskiläufe oder Bergtouren im Bereiche der [[Großglockner Hochalpenstraße|Glocknerstraße]] und [[Raurisertal]] gehörten ebenso dazu. Das Zistelspringen war in den ersten Nachkriegsjahren eine besondere Attraktion und die Schanze am Mitteregg erwachte zu neuem Leben.
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Zwei- bis dreitausend Zuschauer säumten die Aufsprungbahn, wenn Toni Schauer, [[Heinz Palme]] und auch [[Sepp Bradl|Bubi Bradl]] über den Bakken gingen. Aber auch andere verdiente Sportler standen damals in den Reihen des Clubs. Es seien nur einige davon erwähnt: Annelore Zückert (ÖSV-Meisterin [[1947]]/[[1950|50]]), Gretl Haslauer, der frühverstorbene Hans Derkogner (Olympiateilnehmer [[1948]]), Fred Rössner und schließlich der Wahl-Salzburger Engele Haider.
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Zwei- bis dreitausend Zuschauer säumten die Aufsprungbahn, wenn Toni Schauer, [[Heinz Palme]] und auch [[Sepp Bradl|Bubi Bradl]] über den Bakken gingen. Aber auch andere verdiente Sportler standen damals in den Reihen des Clubs. Es seien nur einige davon erwähnt: Annelore Zückert (ÖSV-Meisterin [[1947]]/[[1950|50]]), Gretl Haslauer, der früh verstorbene Hans Derkogner (Olympiateilnehmer [[1948]]), Fred Rössner und schließlich der Wahl-Salzburger Engele Haider.
    
Der Jugendarbeit wurde besonderes Augenmerk zugewandt und so veranstaltete der Skiclub in den ersten Nachkriegsjahren jährlich den Jugendskitag der Stadt. [[1949]] hatte der Skiclub für diese Veranstaltung so viele Anmeldungen (450 Schüler), dass der Transport auf die Zistelalm ein großes Problem wurde. Die Rettung für die Funktionäre waren damals die Amerikaner, die solcher Jugendarbeit gegenüber aufgeschlossen waren. Sie stellten Militärfahrzeuge zur Verfügung und so war ein rascher und klagloser Transport der Mädchen und Buben hinauf zur Zistel möglich.
 
Der Jugendarbeit wurde besonderes Augenmerk zugewandt und so veranstaltete der Skiclub in den ersten Nachkriegsjahren jährlich den Jugendskitag der Stadt. [[1949]] hatte der Skiclub für diese Veranstaltung so viele Anmeldungen (450 Schüler), dass der Transport auf die Zistelalm ein großes Problem wurde. Die Rettung für die Funktionäre waren damals die Amerikaner, die solcher Jugendarbeit gegenüber aufgeschlossen waren. Sie stellten Militärfahrzeuge zur Verfügung und so war ein rascher und klagloser Transport der Mädchen und Buben hinauf zur Zistel möglich.
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[[1980]] hat der Skiclub Salzburg neuerlich eine große Initiative entwickelt und den [[Salzburger Stadtskicup]] um den „Salzburger-Stier“ ins Leben gerufen. Die große Beteiligung an dieser Rennserie (4 Riesentorläufe mit Weltcuppunktewertung),  welche mit Unterstützung der [[Salzburger Nachrichten]] und des [[Casino Salzburg|Spielcasinos Salzburg]] durchgeführt wurden, sowie die dabei erbrachten Leistungen zeigten wieder eindeutig auf, welch läuferisches Potential in der Landeshauptstadt Salzburg schlummert, das es ehrlich verdienen würde, mehr und stärker gefördert zu werden.
 
[[1980]] hat der Skiclub Salzburg neuerlich eine große Initiative entwickelt und den [[Salzburger Stadtskicup]] um den „Salzburger-Stier“ ins Leben gerufen. Die große Beteiligung an dieser Rennserie (4 Riesentorläufe mit Weltcuppunktewertung),  welche mit Unterstützung der [[Salzburger Nachrichten]] und des [[Casino Salzburg|Spielcasinos Salzburg]] durchgeführt wurden, sowie die dabei erbrachten Leistungen zeigten wieder eindeutig auf, welch läuferisches Potential in der Landeshauptstadt Salzburg schlummert, das es ehrlich verdienen würde, mehr und stärker gefördert zu werden.
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Im Jahre [[1984]] konnte der Landestitel der Salzburger Schivereine gewonnen werden. Die erfolgreichen Rennläufer waren Christian Gehbauer, Alexander Struber, Alfons Rudholzer, Toni Giger und Robert Fercher.  
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Im Jahre [[1984]] konnte der Landestitel der Salzburger Skivereine gewonnen werden. Die erfolgreichen Rennläufer waren Christian Gehbauer, Alexander Struber, Alfons Rudholzer, Toni Giger und Robert Fercher.  
    
Aber nicht nur der rennbegeisterten Jugend will der Skiclub Salzburg etwas bieten, sondern es wird im Verein auch größter Wert auf die Pflege der Freundschaft und Kameradschaft gelegt.  
 
Aber nicht nur der rennbegeisterten Jugend will der Skiclub Salzburg etwas bieten, sondern es wird im Verein auch größter Wert auf die Pflege der Freundschaft und Kameradschaft gelegt.  
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====Das neue Jahrtausend====
 
====Das neue Jahrtausend====
 
Ein Highlight für den SCS war auch die Berufung von Mag. Anton Giger zum ÖSV Herrencheftrainer im Jahr 1999. Bei der Jubiläumsclubmeisterschaft im Jahr 2000 anlässlich „90 Jahre Skiclub Salzburg“ wurde Toni Giger erstmals Clubmeister. Bis dato ist er der erfolgreichste ÖSV Trainer.  
 
Ein Highlight für den SCS war auch die Berufung von Mag. Anton Giger zum ÖSV Herrencheftrainer im Jahr 1999. Bei der Jubiläumsclubmeisterschaft im Jahr 2000 anlässlich „90 Jahre Skiclub Salzburg“ wurde Toni Giger erstmals Clubmeister. Bis dato ist er der erfolgreichste ÖSV Trainer.  
Im Sog der erfolgreichen ÖSV-Asse, die einen Sieg nach dem anderen verbuchten, zog es Anfang des neuen Jahrtausends wieder mehr Familien mit Kindern in die Skiclubs. Auch der SCS profitierte vom neuen Skiboom und konnte wieder eine erfolgreiche Nachwuchsgruppe bilden.
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Im Sog der erfolgreichen ÖSV-Asse, die einen Sieg nach dem anderen verbuchten, zog es Anfang des neuen Jahrtausends wieder mehr Familien mit Kindern in die Skiclubs. Auch der SCS profitierte vom neuen Skiboom und konnte wieder eine erfolgreiche Nachwuchsgruppe bilden.  
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In der Vereinswertung des Bezirkscups belegte man von 2002 bis 2006 jeweils den dritten Platz, 2007 wurde man Zweiter, und seit 2008 steht der Skiclub Salzburg unangefochten an der ersten Stelle. Ganz zu schweigen von den vielen Einzelsiegen von den Minikindern bis zu den Senioren. Auch im Landescup konnten die Rennläufer wieder aufzeigen und gewannen in den Kinder- und Schülerklassen einige Rennen.  
 
In der Vereinswertung des Bezirkscups belegte man von 2002 bis 2006 jeweils den dritten Platz, 2007 wurde man Zweiter, und seit 2008 steht der Skiclub Salzburg unangefochten an der ersten Stelle. Ganz zu schweigen von den vielen Einzelsiegen von den Minikindern bis zu den Senioren. Auch im Landescup konnten die Rennläufer wieder aufzeigen und gewannen in den Kinder- und Schülerklassen einige Rennen.  
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Die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit spiegelt sich nicht nur an den Erfolgen im Bezirkscup wo der SCS seit 2004 in den Kinder- und Schülerklassen an vorderster Position zu finden ist. Seit Einführung der Kidstrophy konnten auch hier immer wieder Klassensiege erzielt werden. War der SCS 2008 im Landescup der Schüler noch an der 20. Stelle zu finden, steigerte man sich 2009 schon an die 14. Stelle und 2010 wurde der Sprung unter die Top 10 mit dem 5. Endrang erreicht. Diese Leistung krönten im Winter 2009/2010 Hannah Ziegler mit ihrem Sieg in der Klassengesamtwertung, mit zwei Landesmeistertiteln im Slalom und in der Kombination, und Luca Tanner mit dem hervorragenden zweiten Gesamtrang in seiner Klasse.
 
Die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit spiegelt sich nicht nur an den Erfolgen im Bezirkscup wo der SCS seit 2004 in den Kinder- und Schülerklassen an vorderster Position zu finden ist. Seit Einführung der Kidstrophy konnten auch hier immer wieder Klassensiege erzielt werden. War der SCS 2008 im Landescup der Schüler noch an der 20. Stelle zu finden, steigerte man sich 2009 schon an die 14. Stelle und 2010 wurde der Sprung unter die Top 10 mit dem 5. Endrang erreicht. Diese Leistung krönten im Winter 2009/2010 Hannah Ziegler mit ihrem Sieg in der Klassengesamtwertung, mit zwei Landesmeistertiteln im Slalom und in der Kombination, und Luca Tanner mit dem hervorragenden zweiten Gesamtrang in seiner Klasse.
 
   
 
   
 
====Die internationale Kidstrophy====
 
====Die internationale Kidstrophy====
Eine Erfolgsgeschichte wurde nach langen Jahren der Planung und Vorbereitung im Jahre 2004 verwirklicht. Aus der Idee von Altpräsident Mag. Helmut Traxler,eines lokalen Euregiorennens, wurde unter PräsidentFelix Neumaier ein Konzept für ein internationales Kinderrennen entwickelt. Mit den Bergbahnen Zauchensee konnte ein Partner gefunden werden, der dem Konzept positiv gegenüberstand. DieseVeranstaltung, die jeweils am Ende der Wintersaison stattfindet, soll einerseits den vielen kleinen Rennsportlern (und deren Trainern) einen Überblick über Ihre Entwicklung im vergangen Winter geben. Andererseits will der Skiclub den Rennläufern endlich ein professionell durchgeführtes Rennen bieten. Im ersten Jahr kämpften 250 Kinder aus mehreren Nationen beim Riesentorlauf um den begehrten Kidstrophypokal. Im zweiten Jahr waren es bereits fast 400 Starter. Im Jahr 2006 wurde auf Anregung von Toni Giger ein Vielseitigkeitslauf eingeführt und die Veranstaltung auf zwei Tage erweitert. 2007 wurde erstmals die 1000 Teilnehmer Marke erreicht.
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Eine Erfolgsgeschichte wurde nach langen Jahren der Planung und Vorbereitung im Jahre 2004 verwirklicht. Aus der Idee von Altpräsident Mag. Helmut Traxler,eines lokalen Euregiorennens, wurde unter Präsident Felix Neumaier ein Konzept für ein internationales Kinderrennen entwickelt. Mit den Bergbahnen Zauchensee konnte ein Partner gefunden werden, der dem Konzept positiv gegenüberstand. DieseVeranstaltung, die jeweils am Ende der Wintersaison stattfindet, soll einerseits den vielen kleinen Rennsportlern (und deren Trainern) einen Überblick über Ihre Entwicklung im vergangen Winter geben. Andererseits will der Skiclub den Rennläufern endlich ein professionell durchgeführtes Rennen bieten. Im ersten Jahr kämpften 250 Kinder aus mehreren Nationen beim Riesentorlauf um den begehrten Kidstrophypokal. Im zweiten Jahr waren es bereits fast 400 Starter. Im Jahr 2006 wurde auf Anregung von Toni Giger ein Vielseitigkeitslauf eingeführt und die Veranstaltung auf zwei Tage erweitert. 2007 wurde erstmals die 1000 Teilnehmer Marke erreicht.
    
Die Kidstrophy wird auch jedes Jahr von vielen Prominenten Skistars besucht. Hannes Reichelt, Super-G Gesamtsieger 2008, Gitti Obermoser, 3fache Weltcupsiegerin, Eva Maria Brem, ÖSV Nachwuchstalent, und natürlich der Abfahrtsweltmeister von 2003 und Abfahrtsweltcupgesamtsieger 2009 Michael Walchhofer, der nur wenige Gehminuten von der Zielarena ein Hotel betreibt, überreichten den Siegern ihre Preise.
 
Die Kidstrophy wird auch jedes Jahr von vielen Prominenten Skistars besucht. Hannes Reichelt, Super-G Gesamtsieger 2008, Gitti Obermoser, 3fache Weltcupsiegerin, Eva Maria Brem, ÖSV Nachwuchstalent, und natürlich der Abfahrtsweltmeister von 2003 und Abfahrtsweltcupgesamtsieger 2009 Michael Walchhofer, der nur wenige Gehminuten von der Zielarena ein Hotel betreibt, überreichten den Siegern ihre Preise.
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* Dokumente aus dem Archiv des Skiclub Salzburg
 
* Dokumente aus dem Archiv des Skiclub Salzburg
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[[Kategorie:Salzburg|Salzburg, Skiclub]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg|Salzburg, Skiclub]]
 
[[Kategorie:Sport|Salzburg, Skiclub]]
 
[[Kategorie:Sport|Salzburg, Skiclub]]
 
[[Kategorie:Wintersportverein|Salzburg, Skiclub]]
 
[[Kategorie:Wintersportverein|Salzburg, Skiclub]]
 
[[Kategorie:Wintersport|Salzburg, Skiclub]]
 
[[Kategorie:Wintersport|Salzburg, Skiclub]]

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