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| | [[Datei: Macherhammer_Elisabeth.jpg|thumb|Gratulierten zum 100. Geburtstag von Elisabeth Macherhammer: Schwiegertochter Gisela, Sohn Günther und Vizebürgermeister [[Harald Preuner|Harry Preuner]]]] | | [[Datei: Macherhammer_Elisabeth.jpg|thumb|Gratulierten zum 100. Geburtstag von Elisabeth Macherhammer: Schwiegertochter Gisela, Sohn Günther und Vizebürgermeister [[Harald Preuner|Harry Preuner]]]] |
| | [[Datei: Macherhammer_Elisabeth_103.jpg|thumb|Gratulierte zum 103. Geburtstag von Elisabeth Macherhammer: Vizebürgermeister [[Harald Preuner|Harry Preuner]]: Seit drei Jahren hat sie Vize Harry Preuner als offiziellen Gratulanten der Stadt "abonniert", beiden macht´s sichtlich Spaß.]] | | [[Datei: Macherhammer_Elisabeth_103.jpg|thumb|Gratulierte zum 103. Geburtstag von Elisabeth Macherhammer: Vizebürgermeister [[Harald Preuner|Harry Preuner]]: Seit drei Jahren hat sie Vize Harry Preuner als offiziellen Gratulanten der Stadt "abonniert", beiden macht´s sichtlich Spaß.]] |
| − | '''Elisabeth Macherhammer''' (* [[20. Juli]] [[1903]] in Ohmenheim, Schwaben, Deutschland) ist eine über 100Jährige in Salzburg lebende Frau. | + | '''Elisabeth Macherhammer''' (* [[20. Juli]] [[1903]] in Ohmenheim, Schwaben, [[Deutschland]], † [[16. Juli]] [[2015]]) war eine über 100Jährige in Salzburg lebende Frau. |
| − | | + | == Leben == |
| | {{Vorgestellt}} | | {{Vorgestellt}} |
| | Ein Beitrag von [[Birgit Kaltenböck]] ([[Salzburger Woche]]): | | Ein Beitrag von [[Birgit Kaltenböck]] ([[Salzburger Woche]]): |
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| | Reges Treiben herrscht mittags im [[Fisch Krieg]] am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]]. An einem der Tische sitzt Elisabeth Macherhammer, ihr gegenüber Sohn Günther. Beim Essen wird nicht gesprochen, auch nichts auf den Tellern zurückgelassen. Die Teller sind nun leer und die lebenslustige, zierliche Dame in geblümter Bluse widmet sich allem, was um sie herum passiert. | | Reges Treiben herrscht mittags im [[Fisch Krieg]] am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]]. An einem der Tische sitzt Elisabeth Macherhammer, ihr gegenüber Sohn Günther. Beim Essen wird nicht gesprochen, auch nichts auf den Tellern zurückgelassen. Die Teller sind nun leer und die lebenslustige, zierliche Dame in geblümter Bluse widmet sich allem, was um sie herum passiert. |
| − | Nichts entgeht der Salzburgerin, obwohl ihr Augenlicht und das Hörvermögen nicht mehr die besten sind. Günther Macherhammer kümmert sich liebevoll um seine Mutter, „weil sie mir auch so viel gegeben hat". Tägliche Besuche, und zwanzig Mal am Tag telefonieren sie miteinander. „Sie will immer wissen, was los ist", sagt er. Und ein Mal in der Woche ist der gemeinsame Ausflug zum Fisch-Krieg, ins [[Café am Rainberg]] und danach in seine Wohnung nach [[Maxglan]] zum gemeinsamen Kanenspiel ein lieb gewordenes Ritual, welches "ihr Kraft für die ganze Woche gibt". | + | |
| | + | Nichts entgeht der Salzburgerin, obwohl ihr Augenlicht und das Hörvermögen nicht mehr die besten sind. Günther Macherhammer kümmert sich liebevoll um seine Mutter, „weil sie mir auch so viel gegeben hat". Tägliche Besuche, und zwanzig Mal am Tag telefonieren sie miteinander. „Sie will immer wissen, was los ist", sagt er. Und ein Mal in der Woche ist der gemeinsame Ausflug zum [[Fisch Krieg]], ins "Café am Rainberg" und danach in seine Wohnung nach [[Maxglan]] zum gemeinsamen Kartenspiel ein lieb gewordenes Ritual, welches "ihr Kraft für die ganze Woche gibt". |
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| | Lisl wurde am 28. Juli 1911 im schwäbischen Ohmenheim, einem Dorf hundert Kilometer von Stuttgart entfernt, geboren. Mit drei Schwestern und einem Bruder lebte sie auf dem elterlichen Bauernhof. Lisl machte eine Einschulung zur Bürokraft und „sie schreibt heute noch Steno". In den [[1930er]]-Jahren lernte sie ihren späteren Mann Franz Macherhamrner aus [[Anthering]] kennen und lieben. Er war bei der Polizei tätig und wurde nach Stuttgart versetzt. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] geriet er in tschechoslowakische Gefangenschaft. Seine Frau ist kurzerhand nach Wien gefahren, zum höchsten Beamten, hat um Besuch im Lager angesucht und konnte es durchsetzen, ihren Geliebten zu sehen. Zu dieser Zeit war sie mit Sohn Günther schwanger, der im November 1944 auf die Welt kam. | | Lisl wurde am 28. Juli 1911 im schwäbischen Ohmenheim, einem Dorf hundert Kilometer von Stuttgart entfernt, geboren. Mit drei Schwestern und einem Bruder lebte sie auf dem elterlichen Bauernhof. Lisl machte eine Einschulung zur Bürokraft und „sie schreibt heute noch Steno". In den [[1930er]]-Jahren lernte sie ihren späteren Mann Franz Macherhamrner aus [[Anthering]] kennen und lieben. Er war bei der Polizei tätig und wurde nach Stuttgart versetzt. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] geriet er in tschechoslowakische Gefangenschaft. Seine Frau ist kurzerhand nach Wien gefahren, zum höchsten Beamten, hat um Besuch im Lager angesucht und konnte es durchsetzen, ihren Geliebten zu sehen. Zu dieser Zeit war sie mit Sohn Günther schwanger, der im November 1944 auf die Welt kam. |
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| | Ihr Wunsch für den Lebensabend lautet: "Dass ich gesund bleibe und noch leben darf und dass mein Sohn über alle Hürden kommt, weil er so brav ist." | | Ihr Wunsch für den Lebensabend lautet: "Dass ich gesund bleibe und noch leben darf und dass mein Sohn über alle Hürden kommt, weil er so brav ist." |
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| − | == Quelle == | + | == Quellen == |
| | * {{Quelle FN|21. August 2014}} | | * {{Quelle FN|21. August 2014}} |
| | + | * [https://www.sn.at/trauer?name=Elisabeth%20Macherhammer SN Trauerportal], abgefragt am 27. April 2021 |
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| | {{SORTIERUNG: Macherhammer, Elisabeth}} | | {{SORTIERUNG: Macherhammer, Elisabeth}} |
| | [[Kategorie:Person]] | | [[Kategorie:Person]] |
| − | | + | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] |
| | [[Kategorie:Privatperson]] | | [[Kategorie:Privatperson]] |
| | + | [[Kategorie:Geboren 1903]] |
| | + | [[Kategorie:Gestorben 2015]] |