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[[Datei:Klausentor 01.jpg|thumb|Das Klausentor, Ansicht: Nord nach Süd]]
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[[Datei:Klausentor_Salzburg_24_November_2019_2.jpg|thumb|Das Klausentor]]
 
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[[Datei:Klausentor_Salzburg_24_November_2019_2.jpg|thumb|Das Klausentor]]
   
[[Datei:Klausentor_Salzburg_01_Juni_2019_1.jpg|thumb|Das Klausentor mit dem Klausenkavalier darüber, Blick vom [[Franz-Josef-Kai]]]]
 
[[Datei:Klausentor_Salzburg_01_Juni_2019_1.jpg|thumb|Das Klausentor mit dem Klausenkavalier darüber, Blick vom [[Franz-Josef-Kai]]]]
 
Das ''' Klausentor''' zwischen [[Ursulinenplatz]] und [[Müllner Hauptstraße]] ist ein unter [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|Denkmalschutz]] stehendes historisches Stadttor in der [[Altstadt]] von der [[Stadt Salzburg]].
 
Das ''' Klausentor''' zwischen [[Ursulinenplatz]] und [[Müllner Hauptstraße]] ist ein unter [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|Denkmalschutz]] stehendes historisches Stadttor in der [[Altstadt]] von der [[Stadt Salzburg]].
    
== Name ==
 
== Name ==
Das Wort "Klause", althochdeutsch "klusa" ist aus dem Lateinischen entlehnt (vergleiche "claudere" = verschließen, versperren, "clavus" = Nagel, Pflock, "clavis" = Schlüssel, vgl. auch "Klausur") und bedeutet "abgeschlossener Raum", "weltabgeschiedene Behausung", Einsiedelei, hier aber: Absperrung, (Straßen-)Sperre. Das natürliche Flussbett und die sehr schmale Uferzone der [[Salzach]] reichte in historischer Zeit bis an den Fuß des [[Mönchsberg]]es heran. Die Engstelle war sehr gut zur Sicherung der Stadt durch ein (äußeres) [[Stadttore in Salzburg|Stadttor]] geeignet. Das Klausentor wird selten auch "''äußeres Gstättentor''" genannt.
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Das Wort "Klause", althochdeutsch "klusa" ist aus dem Lateinischen entlehnt (vergleiche "claudere" = verschließen, versperren, "clavus" = Nagel, Pflock, "clavis" = Schlüssel, vgl. auch "Klausur") und bedeutet "abgeschlossener Raum", "weltabgeschiedene Behausung", Einsiedelei, hier aber: Absperrung, (Straßen-)Sperre. Das natürliche Flussbett und die sehr schmale Uferzone der [[Salzach]] reichte in historischer Zeit bis an den Fuß des [[Mönchsberg]]es heran. Die Engstelle war sehr gut zur Sicherung der Stadt durch ein (äußeres) [[Stadttore in Salzburg|Stadttor]] geeignet. Das Klausentor wird selten auch "''äußeres Gstättentor''" genannt.
    
== Geschichte ==  
 
== Geschichte ==  
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An der inneren Seite (Südseite) befindet sich eine mit Quadern gesäumtes Rundbogenöffnung, beidseitig dienen große Steinkugeln als Radabweiser,
 
An der inneren Seite (Südseite) befindet sich eine mit Quadern gesäumtes Rundbogenöffnung, beidseitig dienen große Steinkugeln als Radabweiser,
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[[1954]] wurde das Fresko auf der Altstadtseite neu gestaltet. Es zeigt zwei Engel, die einen Lorbeerkranz und und das [[Wappen der Stadt Salzburg]] halten. Datiert ist das Fresko von (19)54, signiert mit den Initialen A.S. Bei dem Künstler handelt es sich vielleicht um den [[Anton Faistauer|Faistauer]]-Schüler [[Alberto Susat]]. Im Zweiten Stock befand sich bis ins 20. Jahrhundert ein gemaltes Wappen der Stadt Salzburg, das einst von zwei wilden Männern gehalten worden war und im der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts von [[Matthäus Murmann]] gemalt worden war. Darunter befand sich (ebenfalls bis ins 20. Jahrhundert) ein Bild der Madonna mit dem Jesuskind aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.   [[1928]] wurde diese Freskogemälde vom [[Stadtverein Salzburg]] renoviert. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19281117&query=%22Klausentor%22&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 17. November 1928, Seite 5</ref>  
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[[1954]] wurde das Fresko auf der Altstadtseite neu gestaltet. Es zeigt zwei Engel, die einen Lorbeerkranz und und das [[Wappen der Stadt Salzburg]] halten. Datiert ist das Fresko von (19)54, signiert mit den Initialen A.S. Bei dem Künstler handelt es sich vielleicht um den [[Anton Faistauer|Faistauer]]-Schüler [[Alberto Susat]]. Im Zweiten Stock befand sich bis ins 20. Jahrhundert ein gemaltes Wappen der Stadt Salzburg, das einst von zwei wilden Männern gehalten worden war und im der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts von [[Matthäus Murmann]] gemalt worden war. Darunter befand sich (ebenfalls bis ins 20. Jahrhundert) ein Bild der Madonna mit dem Jesuskind aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. [[1928]] wurde diese Freskogemälde vom [[Stadtverein Salzburg]] renoviert. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19281117&query=%22Klausentor%22&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 17. November 1928, Seite 5</ref>  
 
      
In der Dachkrenelierung waren während der Gründerzeit etliche Jahrzehnte lang gemalte [[Wappen]] der Städte [[Radstadt]] und [[Hallein]] und der Märkte [[Tamsweg]], [[Taxenbach]], [[Goldegg]], [[Bad Hofgastein]] und [[Saalfelden]] angebracht.
 
In der Dachkrenelierung waren während der Gründerzeit etliche Jahrzehnte lang gemalte [[Wappen]] der Städte [[Radstadt]] und [[Hallein]] und der Märkte [[Tamsweg]], [[Taxenbach]], [[Goldegg]], [[Bad Hofgastein]] und [[Saalfelden]] angebracht.
    
=== Äußere Seite ===
 
=== Äußere Seite ===
Das Tor ist nach außen rechteckig. Es wird von gequaderten toskanischen Halbsäulen flankiert und wird mit ausladenden Gesimsen samt Triglyphenkonsolen abgeschlossen. Die Innenseite des Tores ist ein gequadertes Rundbogenportal. An der äußeren Seite (Nordseite) nach Norden gegen Mülln ist das Tor mit beidseitiger Marmor gestaltet. Halbseitig freistehende gegliederte toskanische Säulen werden nach oben durch ein dreiteiliges Gebälk mit Triglyphen abgeschlossen. Darüber befindet sich eine hohe Marmortafel, die das Wappen von Markus Sittikus und das [[Wappen der Stadt Salzburg]] zeigt. Das Salzburg-Wappen wird gehalten von den zwei Schildhaltern, hier als zwei bärtige Wassermänner.  
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Das Tor ist nach außen rechteckig. Es wird von gequaderten toskanischen Halbsäulen flankiert und wird mit ausladenden Gesimsen samt Triglyphenkonsolen abgeschlossen. Die Innenseite des Tores ist ein gequadertes Rundbogenportal. An der äußeren Seite (Nordseite) nach Norden gegen Mülln ist das Tor mit beidseitiger Marmor gestaltet. Halbseitig freistehende gegliederte toskanische Säulen werden nach oben durch ein dreiteiliges Gebälk mit Triglyphen abgeschlossen. Darüber befindet sich eine hohe Marmortafel, die das Wappen von Markus Sittikus und das [[Wappen der Stadt Salzburg]] zeigt. Das Salzburg-Wappen wird gehalten von den zwei Schildhaltern, hier als zwei bärtige Wassermänner.  
    
Die lateinische Inschrift lautet: MARCO SITTICO ARCHI: EPISCOPO ET PRINCIPE <br> SENATUS SALISBUR(GENSIS): PUBLICAE SECURITA CONFECIT A:(NNO) M.DC.XII  
 
Die lateinische Inschrift lautet: MARCO SITTICO ARCHI: EPISCOPO ET PRINCIPE <br> SENATUS SALISBUR(GENSIS): PUBLICAE SECURITA CONFECIT A:(NNO) M.DC.XII  

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