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| | Am [[5. August]] [[1951]] fand ein ''Concours d’élegance d’automobile'' auf der Trabrennbahn statt. Sieger [[Georg Fallenegger|Schorsch Fallenegger]] mit seinem Porsche erhielt als Preis 200 Rasierklingen der Maka-Werke. Bei den großen Wagen gewann Paul Lamberg mit einem Hudson, den Bewerb „Die Dame und ihr Wagen“ Frau Olly Fallenegger auf Porsche. | | Am [[5. August]] [[1951]] fand ein ''Concours d’élegance d’automobile'' auf der Trabrennbahn statt. Sieger [[Georg Fallenegger|Schorsch Fallenegger]] mit seinem Porsche erhielt als Preis 200 Rasierklingen der Maka-Werke. Bei den großen Wagen gewann Paul Lamberg mit einem Hudson, den Bewerb „Die Dame und ihr Wagen“ Frau Olly Fallenegger auf Porsche. |
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| | + | Am [[16. April]] [[1961]] wurden erstmals Windhunderennen auf der Trabrennbahn durchgeführt. Sie waren ein Volltreffer für das Publikum, doch leider schloss die Bahn in der darauffolgenden Woche. |
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| | + | Zum finalen Renntag am [[23. April]] 1961 kamen 5000 Zuschauer inklusive höchster Politik. Die österreichische Fahrerelite mit Übleis, Honsa, Fischer und Co. war mit gewinnstarken Pferden vertreten, um sich zu verabschieden. Im Hauptrennen, ausgeschrieben als "Preis der Stadt Salzburg", gab es eine Überraschung: Nach 2200 Metern Renndistanz mussten sich die drei favorisierten, in der Wiener Krieau stationierten französischen Pferde geschlagen geben. "Ritter" mit Fahrer Spannberger, der zwei Wochen zuvor an selber Stelle noch aus dem Sulky gestürzt war, gewann<ref name="sn19610424">[[Salzburger Nachrichten]], 24. April 1961</ref>. |
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| | ===Trabrennbahn Liefering=== | | ===Trabrennbahn Liefering=== |
| − | Als man [[1961]] beschloss, auf diesem Gebiet der Rennbahn Wohnungen zu errichten, die so genannte [[Rennbahnsiedlung]], musste sich der Verein ein neues Zuhause suchen: die neue Rennbahn in Salzburg-[[Liefering]]-Herrenau, die dann am [[15. August]] [[1965]] eröffnet wurde. 6 000 Besucher kamen zu den Eröffnungsrennen. | + | Als man [[1961]] beschloss, auf diesem Gebiet der Rennbahn Wohnungen zu errichten, die so genannte [[Rennbahnsiedlung]], musste sich der Verein ein neues Zuhause suchen: schon drei Tage nach dem letzten Rennen konnte Vereinspräsident und Rennstallbesitzer [[Hermann Waldbaur]] die Zukunft absichern. Nachdem es mit Plänen in [[Wals]] und [[Seekirchen]] nicht geklappt hatte, erwarb er ein 40.000 Quadratmeter großes Grundstück aus dem Besitz des Salzburger Schützenvereins an der [[Saalach]] in Salzburg-[[Liefering]]-Herrenau. In Boden und Bau wurden über fünf Millionen Schilling investiert. Am [[15. August]] [[1965]] nahm der Verein an seinem dritten Standort seit Gründung im Jahr 1890 den Betrieb auf. 6 000 Besucher kamen zu den Eröffnungsrennen<ref name="sn19610424">[[Salzburger Nachrichten]], 24. April 1961</ref>. |
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| | Am [[7. November]] [[2007]] wurde das dreizehn Hektar große Areal an [[Dietrich Mateschitz]] verkauft, der auf diesem Gelände die [[Red Bull Akademie|Fußballakademie]] mit sieben Fußballplätzen, einer Halle und einem Internat errichtete. Am [[12. Mai]] [[2008]] fand der letzte Renntag auf der Trabrennbahn Salzburg Liefering statt. | | Am [[7. November]] [[2007]] wurde das dreizehn Hektar große Areal an [[Dietrich Mateschitz]] verkauft, der auf diesem Gelände die [[Red Bull Akademie|Fußballakademie]] mit sieben Fußballplätzen, einer Halle und einem Internat errichtete. Am [[12. Mai]] [[2008]] fand der letzte Renntag auf der Trabrennbahn Salzburg Liefering statt. |