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Textersetzung - „Erzstifts St. Peter“ durch „Benediktinerstifts St. Peter“
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Alle diese eben genannten Hagenauer sind in Oberösterreich im Mühlviertel in der Umgebung von Schloss Eschelberg im Bezirk Urfahr-Umgebung angesiedelt, in der Herrschaft der Grafen Starhemberg. Die Starhembergs waren damals wie die meisten anderen Oberösterreicher Protestanten. So waren höchst wahrscheinlich auch die meisten dieser Hagenauer evangelischen Glaubens, da in Oberösterreich die Anzahl der Protestanten vor 1600 bei fast 90 Prozent lag. Im Jahr 1600 hatte Kaiser Rudolf II. den Protestantismus in Linz verboten und durch das Reformationspatent von Kaiser Ferdinand II. im Jahr 1624 mußten alle Evangelischen, die nicht zum katholischen Glauben konvertierten, Oberösterreich verlassen (Frankenburger Würfelspiel). Einige Hagenauer scheinen den katholischen Glauben behalten oder wieder angenommen zu haben und durften bleiben, die anderen mußten Oberösterreich verlassen. Von den ungefähr 100.000 oberösterreichischen Protestanten wanderten die meisten nach Mittelfranken aus (im 17. Jahrhundert werden Hagenauer auch in Nürnberg genannt). Eine Teil der vertriebenen Protestanten zog auch Richtung Ungarn und so tauchten Mitglieder der Hagenauer in ungarischen Urbaren des 17. Jahrhunderts auf. Im südlichen Burgenland (damals ein Teil Ungarns) fanden sie bei Freiherrn Franz II. Batthyány Aufnahme, der selbst Calvinist war und sich als Schutzherr der Protestanten verstand. Batthyánys Sohn Adam trat jedoch zum katholischen Glauben über und sein Enkelsohn Paul Graf Batthyány verpfändete aus Geldnot bereits 1661 Höfe von protestantischen Besitzern, unter denen sich auch ein Gregor Hagenauer befand.
 
Alle diese eben genannten Hagenauer sind in Oberösterreich im Mühlviertel in der Umgebung von Schloss Eschelberg im Bezirk Urfahr-Umgebung angesiedelt, in der Herrschaft der Grafen Starhemberg. Die Starhembergs waren damals wie die meisten anderen Oberösterreicher Protestanten. So waren höchst wahrscheinlich auch die meisten dieser Hagenauer evangelischen Glaubens, da in Oberösterreich die Anzahl der Protestanten vor 1600 bei fast 90 Prozent lag. Im Jahr 1600 hatte Kaiser Rudolf II. den Protestantismus in Linz verboten und durch das Reformationspatent von Kaiser Ferdinand II. im Jahr 1624 mußten alle Evangelischen, die nicht zum katholischen Glauben konvertierten, Oberösterreich verlassen (Frankenburger Würfelspiel). Einige Hagenauer scheinen den katholischen Glauben behalten oder wieder angenommen zu haben und durften bleiben, die anderen mußten Oberösterreich verlassen. Von den ungefähr 100.000 oberösterreichischen Protestanten wanderten die meisten nach Mittelfranken aus (im 17. Jahrhundert werden Hagenauer auch in Nürnberg genannt). Eine Teil der vertriebenen Protestanten zog auch Richtung Ungarn und so tauchten Mitglieder der Hagenauer in ungarischen Urbaren des 17. Jahrhunderts auf. Im südlichen Burgenland (damals ein Teil Ungarns) fanden sie bei Freiherrn Franz II. Batthyány Aufnahme, der selbst Calvinist war und sich als Schutzherr der Protestanten verstand. Batthyánys Sohn Adam trat jedoch zum katholischen Glauben über und sein Enkelsohn Paul Graf Batthyány verpfändete aus Geldnot bereits 1661 Höfe von protestantischen Besitzern, unter denen sich auch ein Gregor Hagenauer befand.
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Im Jahr 1600 wurde in einer Urkunde des bereits erwähnten Klosters Raitenhaslach ein Peter Hagenauer bei Grabenstätt (Traunsteiner Gericht) im katholischen [[Erzbistum Salzburg]] genannt. Eine Verwandtschaft zu den bei Ainring zeitgleich auftretenden Hagenauern aus dem Geschlecht der Herren von Hagenau, den drei Brüdern Wolf, Rupert und Georg Hagenauer, kann jedoch ausgeschlossen werden. Dieser Peter Hagenauer war wahrscheinlich ein kleiner Bauer, der in jener Urkunde als Besitzer eines angrenzenden Wiesen-Grundstückes bei Grabenstätt (Chiemsee) genannt worden war. Er hatte eine andere soziale Stellung wie die in Urkunden genannten drei Brüder (Wolf, Rupert und Georg), die einerseits als Guts- und Mühlenbesitzer genannt wurden, andererseits vertrauensvolle Aufgaben als Urbar-Verwalter von Gütern des Domkapitels und des Erzstifts St. Peter von Salzburg sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck übernommen hatten. Auch war der Vorname Peter im Geschlecht der Herren von Hagenau völlig unüblich, er tauchte nur ein einziges Mal (im Jahr 1432) bei diesen auf, und wurde in den folgenden 580 Jahren kein einziges Mal mehr verwendet. Der Familienname dieses Peter Hagenauer leitet sich höchstwahrscheinlich aus dem nur drei Kilometer von Grabenstätt entfernten Hagenau ab, das am östlichen Chiemseeufer lag und ein Weiler mit drei Bauernhäusern war.  
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Im Jahr 1600 wurde in einer Urkunde des bereits erwähnten Klosters Raitenhaslach ein Peter Hagenauer bei Grabenstätt (Traunsteiner Gericht) im katholischen [[Erzbistum Salzburg]] genannt. Eine Verwandtschaft zu den bei Ainring zeitgleich auftretenden Hagenauern aus dem Geschlecht der Herren von Hagenau, den drei Brüdern Wolf, Rupert und Georg Hagenauer, kann jedoch ausgeschlossen werden. Dieser Peter Hagenauer war wahrscheinlich ein kleiner Bauer, der in jener Urkunde als Besitzer eines angrenzenden Wiesen-Grundstückes bei Grabenstätt (Chiemsee) genannt worden war. Er hatte eine andere soziale Stellung wie die in Urkunden genannten drei Brüder (Wolf, Rupert und Georg), die einerseits als Guts- und Mühlenbesitzer genannt wurden, andererseits vertrauensvolle Aufgaben als Urbar-Verwalter von Gütern des Domkapitels und des Benediktinerstifts St. Peter von Salzburg sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck übernommen hatten. Auch war der Vorname Peter im Geschlecht der Herren von Hagenau völlig unüblich, er tauchte nur ein einziges Mal (im Jahr 1432) bei diesen auf, und wurde in den folgenden 580 Jahren kein einziges Mal mehr verwendet. Der Familienname dieses Peter Hagenauer leitet sich höchstwahrscheinlich aus dem nur drei Kilometer von Grabenstätt entfernten Hagenau ab, das am östlichen Chiemseeufer lag und ein Weiler mit drei Bauernhäusern war.  
    
Ebenso scheint das bereits im Kapitel "Herkunft" erwähnte alte Geschlecht der Ahamer (1290 erste urkundliche Erwähnung) mit den Herren von Hagenau nicht verwandt gewesen zu sein, obwohl manche Forscher beide Geschlechter als von einem "Ursprung" bezeichnen. Das Geschlecht Aham (Aheim, Ahaim) stammte aus dem Dorf Aham bei St. Peter am Hart (wo die Herren von Hagenau einen Stammsitz gehabt hatten) im heutigen Bezirk Braunau am Inn. Die Ahamer, Ministeriale des Bistums Passau und ein altbayrisches turnierfähiges Geschlecht, teilten sich in die drei Hauptlinien zu Hagenau, zu Wildenau und zu Neuhaus. Seit 1383 besass das Geschlecht den Ansitz Neuhaus ("Newes Haws") sowie Geinberg im heutigen Oberösterreich und im 14. Jahrhundert hatten sie den Sitz Hagenau (bei Braunau) übernommen. Hierauf bezeichnete sich dieser Zweig der Ahamer auch als von Hagenau, wodurch es in Aufsätzen immer wieder zu Verwechslungen mit den Hagenauern von Hagenau gekommen war. Diesen Besitz verkauften sie 1525 an die Taimer zu Mühlheim. 1881 starb mit Joseph Matthias Franz Xaver Benedict Graf von Aham (1820-1881), Kammerherr des Königs von Bayern, das Geschlecht der Ahamer aus.
 
Ebenso scheint das bereits im Kapitel "Herkunft" erwähnte alte Geschlecht der Ahamer (1290 erste urkundliche Erwähnung) mit den Herren von Hagenau nicht verwandt gewesen zu sein, obwohl manche Forscher beide Geschlechter als von einem "Ursprung" bezeichnen. Das Geschlecht Aham (Aheim, Ahaim) stammte aus dem Dorf Aham bei St. Peter am Hart (wo die Herren von Hagenau einen Stammsitz gehabt hatten) im heutigen Bezirk Braunau am Inn. Die Ahamer, Ministeriale des Bistums Passau und ein altbayrisches turnierfähiges Geschlecht, teilten sich in die drei Hauptlinien zu Hagenau, zu Wildenau und zu Neuhaus. Seit 1383 besass das Geschlecht den Ansitz Neuhaus ("Newes Haws") sowie Geinberg im heutigen Oberösterreich und im 14. Jahrhundert hatten sie den Sitz Hagenau (bei Braunau) übernommen. Hierauf bezeichnete sich dieser Zweig der Ahamer auch als von Hagenau, wodurch es in Aufsätzen immer wieder zu Verwechslungen mit den Hagenauern von Hagenau gekommen war. Diesen Besitz verkauften sie 1525 an die Taimer zu Mühlheim. 1881 starb mit Joseph Matthias Franz Xaver Benedict Graf von Aham (1820-1881), Kammerherr des Königs von Bayern, das Geschlecht der Ahamer aus.

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