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Textersetzung - „Erzstift St. Peter“ durch „Benediktinerstift St. Peter“
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Der [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützte]] Almkanal übernahm von Mitte des [[12. Jahrhundert|12.]] bis zur Mitte des [[18. Jahrhundert]]s dann eine bedeutende Rolle in der Wasserversorgung der Stadt. In den Jahren [[1137]] bis [[1143]] wurde der 400 m lange [[Stiftsarmstollen]] von [[Nonntal]] bis zum [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] im [[Mönchsberg]] durchgeschlagen. Das Wasser des [[Rosittenbach]]s vom [[Untersbergstock]] gelangte so ab etwa 1160 direkt in die Stadt. Fünf Almbrunnleitungen, Holzleitungen aus [[Lärche]], brachten das Wasser zu etwa 80 Ausläufen an Brunnen, in [[Salzburger Badehäuser|Badehäuser]], Waschhäuser und zu [[Pferdeschwemme]]n.
 
Der [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützte]] Almkanal übernahm von Mitte des [[12. Jahrhundert|12.]] bis zur Mitte des [[18. Jahrhundert]]s dann eine bedeutende Rolle in der Wasserversorgung der Stadt. In den Jahren [[1137]] bis [[1143]] wurde der 400 m lange [[Stiftsarmstollen]] von [[Nonntal]] bis zum [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] im [[Mönchsberg]] durchgeschlagen. Das Wasser des [[Rosittenbach]]s vom [[Untersbergstock]] gelangte so ab etwa 1160 direkt in die Stadt. Fünf Almbrunnleitungen, Holzleitungen aus [[Lärche]], brachten das Wasser zu etwa 80 Ausläufen an Brunnen, in [[Salzburger Badehäuser|Badehäuser]], Waschhäuser und zu [[Pferdeschwemme]]n.
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Allerdings wurden anfangs nur das [[Domkapitel]], das Erzstift St. Peter] und die [[Fürstenstadt|erzbischöflichen Einrichtungen]] mit Fließwasser versorgt. Die [[Bürgerstadt]] hingegen musste sich mit anderem Wasser behelfen. Seuchen waren an der Tagesordnung. Auch bei [[Brände Stadt Salzburg|Bränden]] fehlte Löschwasser.
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Allerdings wurden anfangs nur das [[Domkapitel]], das Benediktinerstift St. Peter] und die [[Fürstenstadt|erzbischöflichen Einrichtungen]] mit Fließwasser versorgt. Die [[Bürgerstadt]] hingegen musste sich mit anderem Wasser behelfen. Seuchen waren an der Tagesordnung. Auch bei [[Brände Stadt Salzburg|Bränden]] fehlte Löschwasser.
    
Ab [[1286]] wurde der Bau eines fünf Kilometer langen Kanals vom Rosittenbach durch den Wald von Kattenau ([[Gartenau]]) zur [[Königsseeache]] begonnen, der in [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] in [[Grödig]] an der Grenze zu [[Bayern]] ([[Berchtesgadener Land]]) endet. Seither führt dieses Meisterwerk mittelalterlicher Ingenieurskunst auch das Wasser der Königsseeache in die Stadt Salzburg. Die Wassermenge war für die [[Salzburger Wirtschaft]] als Antrieb für die zahlreichen Mühlen und [[Hammerwerk]]e ebenso bedeutend wie zur Trinkwasserentsorgung.
 
Ab [[1286]] wurde der Bau eines fünf Kilometer langen Kanals vom Rosittenbach durch den Wald von Kattenau ([[Gartenau]]) zur [[Königsseeache]] begonnen, der in [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] in [[Grödig]] an der Grenze zu [[Bayern]] ([[Berchtesgadener Land]]) endet. Seither führt dieses Meisterwerk mittelalterlicher Ingenieurskunst auch das Wasser der Königsseeache in die Stadt Salzburg. Die Wassermenge war für die [[Salzburger Wirtschaft]] als Antrieb für die zahlreichen Mühlen und [[Hammerwerk]]e ebenso bedeutend wie zur Trinkwasserentsorgung.

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