| | Seit etwa [[1820]] werden die Moorvorkommen des [[Leopoldskroner Naturmoor]]es im [[Leopoldskroner Moor]] für Heilbehandlungen, insbesondere bei Gelenkschmerzen, genutzt. [[1828]] eröffnete der Stadtphysikus Dr. Oberlechner das [[Marienbad]]. Es war [[1891]] eine Torf-, Moorwasser-, Schlamm-, [[Sole|Soolen]]- (!), [[Fichte]]<nowiki>nnadel</nowiki>- und Kaltwasser-Heil-Anstalt, System Pfarrer Kneipp. Die Stadt Salzburg ist - auf Grund des Marienbades - ''de facto'' das älteste Moorheilbad Österreichs. | | Seit etwa [[1820]] werden die Moorvorkommen des [[Leopoldskroner Naturmoor]]es im [[Leopoldskroner Moor]] für Heilbehandlungen, insbesondere bei Gelenkschmerzen, genutzt. [[1828]] eröffnete der Stadtphysikus Dr. Oberlechner das [[Marienbad]]. Es war [[1891]] eine Torf-, Moorwasser-, Schlamm-, [[Sole|Soolen]]- (!), [[Fichte]]<nowiki>nnadel</nowiki>- und Kaltwasser-Heil-Anstalt, System Pfarrer Kneipp. Die Stadt Salzburg ist - auf Grund des Marienbades - ''de facto'' das älteste Moorheilbad Österreichs. |
| − | Formell als [[Kurort]] anerkannt wurde die Stadt Salzburg aber erst [[1968]].<ref>[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrSbg&Gesetzesnummer=10000168 Kundmachung der Salzburger Landesregierung vom 22. Juli 1968 über die Anerkennung der Stadt Salzburg als Kurort, StF: [[LGBl]]. Nr. 60/1968]</ref> | + | Die ''[[Neue Salzburger Zeitung]]'' berichtete Anfang Mai [[1858]]:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nsr&datum=18580508&query=%22Kuranstalt+Marienbad%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Neue Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 8. Mai 1858, Seite 3</ref><blockquote>''Die Badesaison in den drei Torfmoorbadeanstalten zu Leopoldskronmoos bei Salzburg hat bereits begonnen und verspricht heuer wieder sehr lebhaft zu werden. Der Besuch der Curgäste concentrirt sich nunmehr in den ersten drei Badeanstalten, [[König Ludwigs-Bad|Ludwigsbad]], [[Kuranstalt Kreuzbrückl|Kreuzbrückenbad]] und [[Kuranstalt Marienbad|Marienbad]], da die vierte und entlegenste, das Haffner'sche Bad, nicht mehr als solche eröffnet, sondern zu industriellen Zwecken verwendet wird. Das Lindner'sche Bad, jetzt „König-Ludwigsbad“ genannt, ist seit dem Brande neu und schöner aus der Asche wieder erstanden und bereits so weit vollendet, daß der Neubau heuer den Badegästen eingeräumt werden kann. Das ältere Badehaus enthält 9 Bäder, ein Gastzimmer und 11 Fremdenzimmer; der Neubau umfaßt ein Gastzimmer, einen Salon, und 8 Fremdenzimmer. Die Kuranstalt „Marienbad“ ist nunmehr auch vollends ausgebaut und präsentint sich als das größte und eleganteste Bad im Leopoldskronmoos.''</blockquote>Formell als [[Kurort]] anerkannt wurde die Stadt Salzburg aber erst [[1968]].<ref>[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrSbg&Gesetzesnummer=10000168 Kundmachung der Salzburger Landesregierung vom 22. Juli 1968 über die Anerkennung der Stadt Salzburg als Kurort, StF: [[LGBl]]. Nr. 60/1968]</ref> |