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[[Datei:Erich Grießenböck.PNG|miniatur|Erich Grießenböck (1946)]]Dr. '''Erich Grießenböck''' (* [[26. Mai]] [[1900]] in <span style="color:green">Bad Aussee</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Bad Aussee]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref>, [[Steiermark]]; † [[22. Juli]] [[1993]]) war Buchhändler und Verleger in der [[Stadt Salzburg]] und deren [[Vizebürgermeister]].
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[[Datei:Erich Grießenböck.PNG|miniatur|Erich Grießenböck (1946)]]Dr. phil. '''Erich Grießenböck''' (* [[26. Mai]] [[1900]] in <span style="color:green">Bad Aussee</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Bad Aussee]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref>, [[Steiermark]]; † [[22. Juli]] [[1993]]) war Buchhändler und Verleger in der [[Stadt Salzburg]] und deren [[Vizebürgermeister]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
 
Grießenböck war der Sohn eines Bergrats, um in dessen Fußstapfen zu treten, studierte er an der Montanuniversität Leoben. Er schloss das Studium jedoch nicht ab, sondern wechselte an die Universität Wien, wo er, seinen Neigungen entsprechend, Germanistik und Kunstgeschichte studierte. Das Studium beendete er als Dr. phil.  
 
Grießenböck war der Sohn eines Bergrats, um in dessen Fußstapfen zu treten, studierte er an der Montanuniversität Leoben. Er schloss das Studium jedoch nicht ab, sondern wechselte an die Universität Wien, wo er, seinen Neigungen entsprechend, Germanistik und Kunstgeschichte studierte. Das Studium beendete er als Dr. phil.  
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Grießenböck führte ab 1927 in der [[Auerspergstraße]] 19 eine Buchhandlung mit einem Verlag heimatkundlicher Schriften und kleineren literarischen Werken. Zwei Publikationen des Salzburger Dichters [[Leo Kalser]] (* 1888; † 1943) erschienen bei Grießenböck, nämlich, (unter dem Pseudonym "Leo Maasfeld:) ''Salzburger Sonette. Ein Zyklus'' und ''Ein ritterliches Spiel. Schön Rosemarie, nach einer alten Gollinger Burgsage gestaltet'' (Grießenböck, Salzburg 1933).
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Grießenböck führte ab 1927 in der [[Auerspergstraße]] 19 eine Buchhandlung mit einem Verlag heimatkundlicher Schriften und kleineren literarischen Werken. Zwei Publikationen des Salzburger Dichters [[Leo Kalser]] (* [[1888]]; † [[1943]]) erschienen bei Grießenböck, nämlich, (unter dem Pseudonym "Leo Maasfeld") ''Salzburger Sonette. Ein Zyklus'' und ''Ein ritterliches Spiel. Schön Rosemarie, nach einer alten [[Golling]]er [[Burg Golling|Burgsage]] gestaltet'' (Grießenböck, Salzburg 1933).
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In den [[1950er]]-Jahren führte Grießenböck zusätzlich zum Buch-, Kunst- und Musikalienhandel einen Buchverlag und ein Antiquariat, hatte weiters in [[Lofer]] eine Buchhandlung und Leihbibliothek als Filiale und unterhielt auch einen Groß- und Einzelhandel mit Schmucksteinen. Er führte seine Buchhandlung mit Verlag bis 1972.
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In den [[1950er]]-Jahren führte Grießenböck zusätzlich zum Buch-, Kunst- und Musikalienhandel einen Buchverlag und ein Antiquariat, hatte weiters in [[Lofer]] eine Buchhandlung und Leihbibliothek als Filiale und unterhielt auch einen Groß- und Einzelhandel mit Schmucksteinen. Er führte seine Buchhandlung mit Verlag bis [[1972]].
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Seit 1929 war er auch ein aktives Mitglied des [[Salzburger Stadtverein]]s, und zwar seit 1929 Ausschussmitglied, von 1934 bis 1939 Obmann und von 1950 bis 1982 Vizepräsident. Ferner leitete er von 1952 bis 1979 die Vereinszeitschrift [[Bastei]].
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Seit [[1929]] war er auch ein aktives Mitglied des [[Salzburger Stadtverein]]s, und zwar seit 1929 Ausschussmitglied, von [[1934]] bis [[1939]] Obmann und von [[1950]] bis [[1982]] Vizepräsident. Ferner redigierte er von [[1952]] bis [[1979]] die Vereinszeitschrift [[Bastei]].
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Von 1946 bis 1949 leitete er als [[Vizebürgermeister]] das Kulturressort der Stadt.
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Von [[1946]] bis [[1949]] leitete er als [[Vizebürgermeister]] das Kulturressort der Stadt.
    
Grießenböck war außerdem Kuratoriumsmitglied der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]], Organisator des [[Verein Freunde der Salzburger Festspiele|Vereins der Freunde der Salzburger Festspiele]], baute den Boxsport in Salzburg auf und war Obmann des [[SAK]] und Schwerathletikverbandes.
 
Grießenböck war außerdem Kuratoriumsmitglied der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]], Organisator des [[Verein Freunde der Salzburger Festspiele|Vereins der Freunde der Salzburger Festspiele]], baute den Boxsport in Salzburg auf und war Obmann des [[SAK]] und Schwerathletikverbandes.
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Viele kulturelle und städtebauliche Rettungsaktionen sind sein Verdienst. So ließ er das [[Jetzelsbergerhaus]] ([[Makartplatz]] 1), das abgerissen hätte werden sollen, unter Denkmalschutz stellen, leitete die finanzielle Sicherung des [[Robinighof]]s, rettete Tonaufnahmen aus Hans Pfitzners letzten Lebenstagen und regte die Aufstellung des [[Zauberflötenhäuschen]]s im [[Mozarteum]]sgarten an.
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Viele kulturelle und städtebauliche Rettungsaktionen sind sein Verdienst. So ließ er das [[Jetzelsbergerhaus]] ([[Makartplatz]] 1), das abgerissen hätte werden sollen, unter [[Denkmalschutz]] stellen, leitete die finanzielle Sicherung des [[Robinighof]]s, rettete Tonaufnahmen aus [[Hans Pfitzner]]s letzten Lebenstagen und regte die Aufstellung des [[Zauberflötenhäuschen]]s im [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]]sgarten an.
    
Er drehte den einzigen Dokumentarfilm über die [[Bomben auf Salzburg|Bomben]]<u></u>schäden des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und den Beginn des Wiederaufbaus.
 
Er drehte den einzigen Dokumentarfilm über die [[Bomben auf Salzburg|Bomben]]<u></u>schäden des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und den Beginn des Wiederaufbaus.
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== Quelle ==
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== Ehrungen ==
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Er war Inhaber der Wappenmedaille der Landeshauptstadt Salzburg in Silber (Verleihung am  [[27. November]] [[1975]] durch [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinrich Salfenauer]]) sowie Träger des [[Ring der Stadt Salzburg|Rings der Stadt Salzburg]] (Verleihung [[1970]]).
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== Quellen ==
 
* [[Ursula Kramml|Kramml, Ursula]]: [http://www.wienbibliothek.at/dokumente/kramml_ursula.pdf ''Salzburger Verlagsgeschichte von 1945 bis 1959'']. Diplomarbeit, Salzburg 2002. S.&nbsp;161&nbsp;f.
 
* [[Ursula Kramml|Kramml, Ursula]]: [http://www.wienbibliothek.at/dokumente/kramml_ursula.pdf ''Salzburger Verlagsgeschichte von 1945 bis 1959'']. Diplomarbeit, Salzburg 2002. S.&nbsp;161&nbsp;f.
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* [https://www.sn.at/archivsn?img=2R8Qqx4YupIz1XoodfB1zjozf3541%2Bv523kZ1ODuNTHs6k1I8vw97%2BH5qJtLtV2XprFvOhHr%2BGdlLs09uFGUh0AlCMMgqAohhimjsWmpFZ3JX%2BzGG3z8b7srQ85xhxfq&id1=19751128_06&q=%2522Die%2520Bastei%2522%2520salzburg#slide6 www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 28. November 1975, Seite 6
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==== Anmerkungen ====
 
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<references/>
 
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[[Kategorie:Buchhändler]]
 
[[Kategorie:Buchhändler]]
 
[[Kategorie:Geboren 1900]]
 
[[Kategorie:Geboren 1900]]
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[[Kategorie:Gestorben 1993]]

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