Die waldreiche Gegend gelangte im Jahr 1130 durch Schenkung des Erzbischofs Konrad I. an das Salzburger Domkapitel. Da über das Alter der ersten Kirche verläßliche Nachrichten fehlen, kann das Patrozinium des hl. Ulrich als Anhaltspunkt dienen: die Verehrung des hl. Bischofs von Augsburg ist hier frühenstens für das 13. Jh. zu belegen. Zudem dürfte die Kirche als zweiten Patron den sel. Rudolf besessen haben, da die älteste Glocke (vermutlich aus dem 14. Jh) den hl. Rudolf und Ulrich geweiht war. Außerdem wurde im Jahr 1475 der "Capelle s. Rudolphi" ein Ablaß verliehen. Der bestehende Kirchenbau geht im wesentlichen auf das späte 15. Jh. zurück das Gewölbe unter der Westempore trägt die Jahreszahl 1473, der etwas jüngere Chor wurde im Jahr 1500 durch Erzbischof von Keutschach geweiht. | Die waldreiche Gegend gelangte im Jahr 1130 durch Schenkung des Erzbischofs Konrad I. an das Salzburger Domkapitel. Da über das Alter der ersten Kirche verläßliche Nachrichten fehlen, kann das Patrozinium des hl. Ulrich als Anhaltspunkt dienen: die Verehrung des hl. Bischofs von Augsburg ist hier frühenstens für das 13. Jh. zu belegen. Zudem dürfte die Kirche als zweiten Patron den sel. Rudolf besessen haben, da die älteste Glocke (vermutlich aus dem 14. Jh) den hl. Rudolf und Ulrich geweiht war. Außerdem wurde im Jahr 1475 der "Capelle s. Rudolphi" ein Ablaß verliehen. Der bestehende Kirchenbau geht im wesentlichen auf das späte 15. Jh. zurück das Gewölbe unter der Westempore trägt die Jahreszahl 1473, der etwas jüngere Chor wurde im Jahr 1500 durch Erzbischof von Keutschach geweiht. |