| | Diese Begebenheit war lange Zeit nur als Sage bekannt. Pfarrer [[Josef Schitter]] sah sich die alte vermorschte Tafel näher an und konnte darauf Namen und Datum entziffern. Dazu fand sich im Sterbebuch von [[Mariapfarr]] ein Eintrag, der besagt, dass die 19-jährige Maria Dengg aus [[Weißpriach]] und Katharina Moser, Maÿrtochter aus [[Steindorf (Gemeinde)|Steindorf]], 28 Jahre alt und beim Denggenbauern in Weißpriach im Dienst, am 11. Oktober 1817 nach Filzmoos wallfahrten gingen. Dabei benutzten sie den viel begangenen Weg über den [[Oberhüttensattel]]. Am Heimweg wurden sie von Nebel und Schneetreiben überrascht. Schon erschöpft vom langen Marsch, verließ die beiden jungen Frauen unterhalb des Oberhüttensattels die Kraft. Es heißt, dass ihnen noch die zu Eis gefrorenen Tränen auf ihren Wangen standen, als man sie Tage später am Unglücksort fand.<ref>Broschüre Hütten- und Bergseewandern im Salzburger Lungau, Herausgeber Ferienregion Salzburger Lungau, St. Michael</ref> | | Diese Begebenheit war lange Zeit nur als Sage bekannt. Pfarrer [[Josef Schitter]] sah sich die alte vermorschte Tafel näher an und konnte darauf Namen und Datum entziffern. Dazu fand sich im Sterbebuch von [[Mariapfarr]] ein Eintrag, der besagt, dass die 19-jährige Maria Dengg aus [[Weißpriach]] und Katharina Moser, Maÿrtochter aus [[Steindorf (Gemeinde)|Steindorf]], 28 Jahre alt und beim Denggenbauern in Weißpriach im Dienst, am 11. Oktober 1817 nach Filzmoos wallfahrten gingen. Dabei benutzten sie den viel begangenen Weg über den [[Oberhüttensattel]]. Am Heimweg wurden sie von Nebel und Schneetreiben überrascht. Schon erschöpft vom langen Marsch, verließ die beiden jungen Frauen unterhalb des Oberhüttensattels die Kraft. Es heißt, dass ihnen noch die zu Eis gefrorenen Tränen auf ihren Wangen standen, als man sie Tage später am Unglücksort fand.<ref>Broschüre Hütten- und Bergseewandern im Salzburger Lungau, Herausgeber Ferienregion Salzburger Lungau, St. Michael</ref> |