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[[1761]] erwirbt [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] das gesamte Berg- und Hüttenwerk von Jacob Prugger von Pruggheim um 16.000 Gulden.
 
[[1761]] erwirbt [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] das gesamte Berg- und Hüttenwerk von Jacob Prugger von Pruggheim um 16.000 Gulden.
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Den am Nöcklberg tätigen Hans Grafinger und fünf Mitgewerken wird vom EB [[Georg von Kuenburg]] [[1586]] das nötige Holz bewilligt und er befreit sie auch von der Fron. Am [[Spielberg]] gab es bereits um [[1504]] Bergbau. Auch der Abbau in der Vogelhalte ist sehr alt. Hier wurden neben Kupfer, Blei und Silber auch Quecksilber, Kobalt und Nickel gewonnen. Während Kobalt zum Färben eingesetzt wurde – Kobalt ergibt einen tief blauen Farbton -, wusste  man mit dem anfallenden Nickelerz zuerst nichts anzufangen. Erst ab [[1820]] gelang es aus dem Roherz Nickelmetall zu gewinnen. Leoganger Nickelmetall wurde ab [[1870]] vor allem zur Erzeugung deutscher Nickelmünzen eingesetzt, wodurch der Betrieb in Leogang Ansehen und Wohlstand erlangte. Ebenfalls 1870 kaufte der Großindustrielle [[Karl Krupp]] das Bergwerk am Nöckelberg, sowie zwei Schmelzöfen und die Bauerngüter Salegg, Neudegg, Loibl und Priel, wodurch er sich das für die erwähnte Münzerzeugung nötige Rohmaterial sicherte. Beim Prielgut ließ er einen Hochofen mit hohem Schlot, sowie ein Schmelzhütte errichten. Damals war der Wert dieses Metalls um das Dreifache gestiegen. Mehr als 60 Millionen Menschen hantierten nun täglich mit Scheidemünzen aus Nickel, das aus Leogang stammte.  
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Den am Nöcklberg tätigen Hans Grafinger und fünf Mitgewerken wird vom EB [[Georg von Kuenburg]] [[1586]] das nötige Holz bewilligt und er befreit sie auch von der Fron. Am [[Spielberg (Osterhorngruppe)|Spielberg]] gab es bereits um [[1504]] Bergbau. Auch der Abbau in der Vogelhalte ist sehr alt. Hier wurden neben Kupfer, Blei und Silber auch Quecksilber, Kobalt und Nickel gewonnen. Während Kobalt zum Färben eingesetzt wurde – Kobalt ergibt einen tief blauen Farbton -, wusste  man mit dem anfallenden Nickelerz zuerst nichts anzufangen. Erst ab [[1820]] gelang es aus dem Roherz Nickelmetall zu gewinnen. Leoganger Nickelmetall wurde ab [[1870]] vor allem zur Erzeugung deutscher Nickelmünzen eingesetzt, wodurch der Betrieb in Leogang Ansehen und Wohlstand erlangte. Ebenfalls 1870 kaufte der Großindustrielle [[Karl Krupp]] das Bergwerk am Nöckelberg, sowie zwei Schmelzöfen und die Bauerngüter Salegg, Neudegg, Loibl und Priel, wodurch er sich das für die erwähnte Münzerzeugung nötige Rohmaterial sicherte. Beim Prielgut ließ er einen Hochofen mit hohem Schlot, sowie ein Schmelzhütte errichten. Damals war der Wert dieses Metalls um das Dreifache gestiegen. Mehr als 60 Millionen Menschen hantierten nun täglich mit Scheidemünzen aus Nickel, das aus Leogang stammte.  
    
Der Konkurrenz durch die Nickelproduktion in Übersee hielt der Leoganger Bergbau aber nicht stand und musste der Nickelerzabbau in der Folge [[1884]] eingestellt werden. Der Betrieb wurde aber [[1915]] wegen des kriegsbedingt hohen Metallbedarfs erneut aufgenommen, jedoch [[1918]] endgültig eingestellt. Seither verfallen die Baue und das [[Berghaus]] auf dem Nöcklberg, das zunächst noch als Almhütte genutzt wurde, fiel mittlerweile dem Abriss zum Opfer.
 
Der Konkurrenz durch die Nickelproduktion in Übersee hielt der Leoganger Bergbau aber nicht stand und musste der Nickelerzabbau in der Folge [[1884]] eingestellt werden. Der Betrieb wurde aber [[1915]] wegen des kriegsbedingt hohen Metallbedarfs erneut aufgenommen, jedoch [[1918]] endgültig eingestellt. Seither verfallen die Baue und das [[Berghaus]] auf dem Nöcklberg, das zunächst noch als Almhütte genutzt wurde, fiel mittlerweile dem Abriss zum Opfer.

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