| − | Ab [[1680]] nahm der Bergbau in Leogang einen kräftigen Aufschwung, der Ertrag steigerte sich um das fünf- bis siebenfache. [[1681]] tritt als Gewerke der Gastwirt Hans Pirmbacher auf und beginnt auf der Kieprandtalm mit dem Abbau von Eisenerz. [[1691]] suchen Wilhelm Kobalt, Virgil Hölzl von [[Salzburg]], die Burger Hans Lechner, Benedikt Rieder, Christian Schläffer und Hans Stöckl, alle aus [[Saalfelden]], beim Erzbischof um die Genehmigung für die Fortsetzung der bereits bestehenden Bergwerke und um die Berechtigung zu Neuschürfen an. Unter der Bedingung, dass sie katholisch bleiben, wird ihnen das gestattet und auch das nötige Holz für den Bergbau und für die Schmelzöfen zugewiesen. Für Neuaufschläge bekommen sie für drei Jahre Abgabenfreiheit und errichten in der Folge ein „Verweshaus“ (Verwalterhaus), heute Forsthaus, in Hütten. Dort stehen im Jahr [[1702]] dieses Verweshaus, eine neue Schmelzhütte und ein Röstofen. Da dieser zu nahe bei den anderen Gebäuden steht und die erzeugte Hitze deren Dächer mehrfach zum Brennen brachte, wurde ein neuer Röstofen auf dem Grieß, jenseits des Baches erbaut. Bereits damals kommt es zu Entschädigungsforderungen für Rauchschäden an den Feldfrüchten. [[1717]] scheint Silvester von Pruggheim als Gewerke auf. | + | Ab [[1680]] nahm der Bergbau in Leogang einen kräftigen Aufschwung, der Ertrag steigerte sich um das fünf- bis siebenfache. [[1681]] tritt als Gewerke der Gastwirt Hans Pirmbacher auf und beginnt auf der Kieprandtalm mit dem Abbau von Eisenerz. [[1691]] suchen Wilhelm Kobalt, Virgil Hölzl von der [[Stadt Salzburg]], die Burger Hans Lechner, Benedikt Rieder, Christian Schläffer und Hans Stöckl, alle aus [[Saalfelden]], beim Erzbischof um die Genehmigung für die Fortsetzung der bereits bestehenden Bergwerke und um die Berechtigung zu Neuschürfen an. Unter der Bedingung, dass sie katholisch bleiben, wird ihnen das gestattet und auch das nötige Holz für den Bergbau und für die Schmelzöfen zugewiesen. Für Neuaufschläge bekommen sie für drei Jahre Abgabenfreiheit und errichten in der Folge ein „Verweshaus“ (Verwalterhaus), heute Forsthaus, in Hütten. Dort stehen im Jahr [[1702]] dieses Verweshaus, eine neue Schmelzhütte und ein Röstofen. Da dieser zu nahe bei den anderen Gebäuden steht und die erzeugte Hitze deren Dächer mehrfach zum Brennen brachte, wurde ein neuer Röstofen auf dem Grieß, jenseits des Baches erbaut. Bereits damals kommt es zu Entschädigungsforderungen für Rauchschäden an den Feldfrüchten. [[1717]] scheint Silvester von Pruggheim als Gewerke auf. |
| | [[1761]] erwirbt [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] das gesamte Berg- und Hüttenwerk von Jacob Prugger von Pruggheim um 16.000 Gulden. | | [[1761]] erwirbt [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] das gesamte Berg- und Hüttenwerk von Jacob Prugger von Pruggheim um 16.000 Gulden. |