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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Buchner war der Sohn von Johann Buchner und dessen Frau Theresia, geborene Lix, Bauerntochter von Himmelberg, [[Pfarre Schleedorf]]. Er wurde am [[19. Juli]] [[1875]] zum Priester geweiht. Seine Primiz feierte er in seinem Geburtsort Köstendorf. Getauft wurde er vom späteren Pastoral-Professor an der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg|theologische Fakultät]], Msgr. Dr. [[Andreas Gaßner]], der damals Kooperator in Köstendrof war. | + | Buchner war der Sohn von Johann Buchner und dessen Frau Theresia, geborene Lix, Bauerntochter von Himmelberg, [[Pfarre Schleedorf]]. Er wurde am [[19. Juli]] [[1875]] zum Priester geweiht. Seine Primiz feierte er in seinem Geburtsort Köstendorf. Getauft wurde er vom späteren Pastoral-Professor an der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg|theologische Fakultät]], Msgr. Dr. [[Andreas Gaßner]], der damals Kooperator in [[Pfarre Köstendorf|Köstendorf]] war. |
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| | Von seinen Eltern und dem damaligen Seelsorger Dechant Dr. [[Mathias Lienbacher]] zum Priesteramt bestimmt, kam er [[1864]] an das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|f.-e. Diözesan-Knabenseminar Borromäum]] nach [[Salzburg]]. [[1872]] schloss er das Gymnasium ab und begann Theologie zu studieren. | | Von seinen Eltern und dem damaligen Seelsorger Dechant Dr. [[Mathias Lienbacher]] zum Priesteramt bestimmt, kam er [[1864]] an das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|f.-e. Diözesan-Knabenseminar Borromäum]] nach [[Salzburg]]. [[1872]] schloss er das Gymnasium ab und begann Theologie zu studieren. |
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| − | [[1875]] wurde er zum Priester geweiht und [[1876]] Koadjutor in [[Adnet]], zwischen [[1879]] und [[1880] war er Provisor in [[Siezenheim]] und dann [[Faistenau]]. | + | [[1875]] wurde er zum Priester geweiht. Er leistete Seelsorgedienst ab [[1876]] als Koadjutor in [[Pfarre Adnet|Adnet]], [[1879]] und [[1880] als Provisor der [[Pfarren der Erzdiözese Salzburg|Pfarren]] [[Pfarre Siezenheim|Siezenheim]] und dann [[Pfarre Faistenau|Faistenau]]. |
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| − | Buchner war von schwächlicher Gesundheit und war seit seinem vierten Jahr seiner seelsorgerischen Tätigkeit wegen eines hartnäckigen chronischen Kehlkopfleidens in ärztlicher Behandlung. 1880 begab er sich nach Linz zu den Barmherzigen Brüdern in Behandlung. Nachdem er einigermaßen wieder gesund war, glaubte er die Provisur der [[Pfarre Krispl|Krispl]] übernehmen zu können. Dies tat er auch vom [[22. Oktober]] 1880 bis [[7. August]] [[1881]], musste aber dann einsehen, dass seine Gesundheit für die Seelsorge nicht ausreichend war. So übernahm er am [[31. August]] 1881 als Kaplan das kleine [[Wallfahrtskapelle hl. Antonius von Padua|St.-Antonius-Benefizium]] in [[Söllheim]]. | + | Buchner war von schwächlicher Gesundheit und war seit seinem vierten Jahr seiner seelsorgerischen Tätigkeit wegen eines hartnäckigen chronischen Kehlkopfleidens in ärztlicher Behandlung. 1880 begab er sich nach Linz zu den Barmherzigen Brüdern in Behandlung. Nachdem er einigermaßen wieder gesund war, glaubte er die Provisur der [[Pfarre Krispl]] übernehmen zu können. Dies tat er auch vom [[22. Oktober]] 1880 bis [[7. August]] [[1881]], musste aber dann einsehen, dass seine Gesundheit für die Seelsorge nicht ausreichend war. So übernahm er am [[31. August]] 1881 als Kaplan das kleine [[Wallfahrtskapelle hl. Antonius von Padua|St.-Antonius-Benefizium]] in [[Söllheim]]. |
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| − | Von [[1. Dezember]] [[1882]] bis [[1905]] diente er als fürsterzbischöflicher Konsistorial-Expeditor und übernahm [[1885]] noch die Besorgung des St. Markus-Benefiziums an der [[Ursulinenkirche St. Markus]]. | + | Von [[1. Dezember]] [[1882]] bis [[1905]] diente er als fürsterzbischöflicher Konsistorial-Expeditor und übernahm [[1885]] noch die Besorgung des St. Markus-Benefiziums an der [[Ursulinenkirche St. Markus|Ursulinenkirche]]. |
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| − | [[1901]] wurde er zum fürsterzbischöflichen geistlichen Rat ernannt. Am [[1. September]] [[1905]] wurde er Konsistorialrat und Domkapitular in Salzburg. 1908 wurde er Prosynodalexaminator und Konsistorialkanzler. Er war auch Obmann des Bonifatiusvereines der Erzdiözese Salzburg. | + | [[1901]] wurde er zum fürsterzbischöflichen geistlichen Rat ernannt. Am [[1. September]] [[1905]] wurde er Konsistorialrat und [[Domherr|Domkapitular]] in Salzburg. 1908 wurde er Prosynodalexaminator und Konsistorialkanzler. Er war auch Obmann des Bonifatiusvereines der Erzdiözese Salzburg. |
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| | Neben seinem Leiden, das ihn seit Jugend begleitete, trat im Herbst [[1910]] ein tückische Lungenleiden verbunden mit Herzleiden auf. Zur Erholung fuhr er an die Riviera bei Abbazia (heute Opatija in [[Kroatien]]) nach Ika, jedoch bekam ihm der Aufenthalt nicht gut. Er erkrankte und starb nach sechswöchigem Krankenlager. | | Neben seinem Leiden, das ihn seit Jugend begleitete, trat im Herbst [[1910]] ein tückische Lungenleiden verbunden mit Herzleiden auf. Zur Erholung fuhr er an die Riviera bei Abbazia (heute Opatija in [[Kroatien]]) nach Ika, jedoch bekam ihm der Aufenthalt nicht gut. Er erkrankte und starb nach sechswöchigem Krankenlager. |
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| − | ==Quellne== | + | ==Quellen== |
| | *[[RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag ''[https://res.icar-us.eu/index.php/Buchner,_Johann_(1852-1910) Buchner, Johann (1852-1910)] | | *[[RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag ''[https://res.icar-us.eu/index.php/Buchner,_Johann_(1852-1910) Buchner, Johann (1852-1910)] |
| − | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1911&page=427&size=20 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1911, Nekrologe | + | * [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1911&page=427&size=20 1911, S. 432 (Nekrologe)] ([[ANNO]]) |
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| − | {{SORTIERUNG:Buchner, Johann}} | + | {{SORTIERUNG:Buchner (Priester), Johann}} |
| | [[Kategorie:Person]] | | [[Kategorie:Person]] |
| | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] | | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] |