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[[Eingemeindungen]]: Im Raum der Stadt Salzburg wurden Umgebungsgemeinden in die Stadt Salzburg einbezogen. Bisher selbständige Gemeinden wie  
 
[[Eingemeindungen]]: Im Raum der Stadt Salzburg wurden Umgebungsgemeinden in die Stadt Salzburg einbezogen. Bisher selbständige Gemeinden wie  
 
* [[Bucheben (Gemeinde)|Bucheben]], heute zu [[Rauris]] gehörend,  
 
* [[Bucheben (Gemeinde)|Bucheben]], heute zu [[Rauris]] gehörend,  
*[[Goldeggweng (Gemeinde)|Goldeggweng]], heute nur mehr Ortsteil von [[Goldegg]],  
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* [[Goldeggweng (Gemeinde)|Goldeggweng]], heute nur mehr Ortsteil von [[Goldegg]],  
*[[St. Georgen im Pinzgau]],  
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* [[St. Georgen im Pinzgau (Gemeinde)|St. Georgen im Pinzgau]], heute Ortsteil von [[Bruck an der Großglocknerstraße]],
*[[Embach (Gemeinde)|Embach]], heute Ortsteil von [[Lend]]  
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* [[Embach (Gemeinde)|Embach]], heute Ortsteil von [[Lend]],
*[[Eschenbach (Gemeinde)|Eschenau]], heute Ortsteil von [[Taxenbach]],  
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* [[Eschenbach (Gemeinde)|Eschenau]], heute Ortsteil von [[Taxenbach]],  
 
wurden anderen Gemeinden zugeschlagen. Auch Ortsbezeichnungen wurden vereinzelt abgeändert, z. B. [[St. Johann im Pongau]], das über Anordnung des herrschenden Regimes nun "Markt Pongau" hieß. Fast alle Eingemeindungen blieben nach dem Ende des Nationalsozialismus weiter bestehen, sie wurden nicht rückgängig gemacht.
 
wurden anderen Gemeinden zugeschlagen. Auch Ortsbezeichnungen wurden vereinzelt abgeändert, z. B. [[St. Johann im Pongau]], das über Anordnung des herrschenden Regimes nun "Markt Pongau" hieß. Fast alle Eingemeindungen blieben nach dem Ende des Nationalsozialismus weiter bestehen, sie wurden nicht rückgängig gemacht.
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In der Tötungsanstalt [[Schloss Hartheim]] bei Linz begannen im Mai 1940 die Vergasungen gemäß dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“, das am 1. Jänner 1940 in der „Ostmark“ eingeführt wurde. Am [[23. Juni]] [[1940]] fand der erste Abtransport auf Salzburger Boden und zwar aus der Caritasanstalt St. Anton [[Bruck an der Großglocknerstraße]], heute [[Caritas-Kinderdorf St. Anton]], statt. Insgesamt fielen der Mordaktion im Rahmen der [[NS-Euthanasie]] über 400 Kranke und Menschen mit Beeinträchtigung aus dem [[Bundesland Salzburg]] zum Opfer. Die Anzahl jener Menschen, die zwangssterilisiert wurden, ist bis heute nicht bekannt.
 
In der Tötungsanstalt [[Schloss Hartheim]] bei Linz begannen im Mai 1940 die Vergasungen gemäß dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“, das am 1. Jänner 1940 in der „Ostmark“ eingeführt wurde. Am [[23. Juni]] [[1940]] fand der erste Abtransport auf Salzburger Boden und zwar aus der Caritasanstalt St. Anton [[Bruck an der Großglocknerstraße]], heute [[Caritas-Kinderdorf St. Anton]], statt. Insgesamt fielen der Mordaktion im Rahmen der [[NS-Euthanasie]] über 400 Kranke und Menschen mit Beeinträchtigung aus dem [[Bundesland Salzburg]] zum Opfer. Die Anzahl jener Menschen, die zwangssterilisiert wurden, ist bis heute nicht bekannt.
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==Blutzeugen des Glaubens==
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== Blutzeugen des Glaubens ==
 
Unterlagen des Konsistorialarchivs der [[Erzdiözese Salzburg]] kann man entnehmen, dass allein im Anschlussjahr 1938 in Salzburg 35 Personen verhaftet wurden. Während der Zeit des Nationalsozialismus insgesamt waren es 116. Viele von ihnen überlebten und konnten Zeitzeugnisse über jene sechs Salzburger Priester geben, die in Konzentrationslagern umkamen. Das Erlebte blieb auch für die Überlebenden nicht ohne Spuren. [[Andreas Rieser]], vor seiner KZ-Haft Priester in [[Dorfgastein]], ab 1948 in der Seelsorge in [[Bramberg]] tätig, blieb infolge der Ereignisse Zeit seines weiteren Lebens ein gesundheitlich schwer Gezeichneter.
 
Unterlagen des Konsistorialarchivs der [[Erzdiözese Salzburg]] kann man entnehmen, dass allein im Anschlussjahr 1938 in Salzburg 35 Personen verhaftet wurden. Während der Zeit des Nationalsozialismus insgesamt waren es 116. Viele von ihnen überlebten und konnten Zeitzeugnisse über jene sechs Salzburger Priester geben, die in Konzentrationslagern umkamen. Das Erlebte blieb auch für die Überlebenden nicht ohne Spuren. [[Andreas Rieser]], vor seiner KZ-Haft Priester in [[Dorfgastein]], ab 1948 in der Seelsorge in [[Bramberg]] tätig, blieb infolge der Ereignisse Zeit seines weiteren Lebens ein gesundheitlich schwer Gezeichneter.
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* ''Dem Salzburger Wilfried Haslauser zu Ehren - Salut für den Landeshauptmann zur Vollendung seines 60. Lebensjahres'', aus der Schriftenreihe des [[Landespressebüro]]s, Serie "Sonderpublikationen", Nr. 67 Autoren Michael W. Fischer, Michael Schmolke und [[Eberhard Zwink]]
 
* ''Dem Salzburger Wilfried Haslauser zu Ehren - Salut für den Landeshauptmann zur Vollendung seines 60. Lebensjahres'', aus der Schriftenreihe des [[Landespressebüro]]s, Serie "Sonderpublikationen", Nr. 67 Autoren Michael W. Fischer, Michael Schmolke und [[Eberhard Zwink]]
 
* Ergänzungen aus Beiträge der [[Salzburger Woche]], Ausgaben 7. März 2013  
 
* Ergänzungen aus Beiträge der [[Salzburger Woche]], Ausgaben 7. März 2013  
 
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==== Einzelnachweise ====
== Einzelnachweise ==
   
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