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| | * [[2000]]–2004: [[Jan Steffen Bechtold]] | | * [[2000]]–2004: [[Jan Steffen Bechtold]] |
| | * [[2004]]–2015: [[Igor Oder]] | | * [[2004]]–2015: [[Igor Oder]] |
| − | * [[2015]]–2016: [[Martin Fuschsberger]] MA | + | * [[2015]]–2016: [[Martin Fuschsberger (Kapellmeister)|Martin Fuchsberger]] MA |
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| | In diesem Jahr war der EMV auch noch bei seine bayrischen Musikfreunden in Ainring. Dort feierte man „125 Jahre Musikkapelle Ainring“ und der neue Stabführer Sebastian Lankes hatte sein Debüt. | | In diesem Jahr war der EMV auch noch bei seine bayrischen Musikfreunden in Ainring. Dort feierte man „125 Jahre Musikkapelle Ainring“ und der neue Stabführer Sebastian Lankes hatte sein Debüt. |
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| − | '''2012''' | + | === 2012 === |
| | + | Zur Jahreshauptversammlung des Eisenbahner-Musikvereines Salzburg am [[23. Jänner]] [[2012]] wurde der Obmannwechsel durchgeführt. Obmann Peter Grundbichler übergab seinen Stellvertreter Carl Pfliegler das Amt des Vereinsobmannes. Carl Pfliegler ist bereits sechs Jahre im Verein als Musiker (Baritonsaxofonist) tätig und nun neuer Vereinsobmann. Er war zuletzt als Stellvertreter aktiv und kannte bereits den Jahresablauf und die besonderen Veranstaltungen des Vereines. Die jahrzehntelange Schriftführerin Irmgard Huber, sie fuhr extra aus St. Valentin ([[OÖ]].) zu den Sitzungen, bat um Entlassung. Als neuer Schriftführer konnte ÖBB-Kollege Thomas Rosenauer gewonnen werden. Die Mitglieder freuten sich, dass sich wieder ein Eisenbahner bereit erklärt hatte, im Verein mitzuwirken, damit der Name und Stellenwert des EMV im Kulturleben der Stadt Salzburg und den Österreichischen Bundesbahnen erhalten bleibt. „''Ich bin froh, die neue Herausforderung mit einem erfahrenen und engagierten Team in Angriff nehmen zu können''”, betonte Carl Pfliegler. |
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| − | Zur Jahreshauptversammlung des Eisenbahner-Musikvereines Salzburg am 23.01.2012 wurde der Obmannwechsel durchgeführt. Obmann Peter Grundbichler übergab seinen Stellvertreter Carl Pfliegler das Amt des Vereinsobmannes. Carl Pfliegler ist bereits 6 Jahre im Verein als Musiker (Baritonsaxofonist) tätig und nun unser neuer Vereinsobmann. Er war zuletzt als Stellvertreter aktiv und kennt bereits den Jahresablauf und die besonderen Veranstaltungen des Vereines. Unsere jahrzehntelange Schriftführerin Irmgard Huber, sie fuhr extra aus St. Valentin zu den Sitzungen, bat um Entlassung. Als neuer Schriftführer konnte ÖBB-Kollege Thomas Rosenauer gewonnen werden. Wir freuten uns, dass sich wieder ein Eisenbahner bereiterklärt hatte, im Verein mitzuwirken, damit der Name und Stellenwert des EMV im Kulturleben der Stadt Salzburg und den Österreichischen Bundesbahnen erhalten bleibt. „Ich bin froh, die neue Herausforderung mit einem erfahrenen und engagierten Team in Angriff nehmen zu können”, betont Carl Pfliegler.
| + | EMV „Nachwuchs“: Wie Besuchern vielleicht schon beim Neujahrskonzert aufgefallen war, hatte der Verein seit einiger Zeit sehr viele junge Musiker, die bereits bestens in das Orchester integriert sind. Es waren dies |
| | + | * Degenhard-Lukas Reichberger (Trompete) |
| | + | * Oliver Dragovic (Trompete) |
| | + | * Felix Ursin (Trompete) |
| | + | * Valentin Vötterl (Schlagwerk) |
| | + | * Johanna Reichenfelser (Flöte) |
| | + | * Hannah Oder (Horn) |
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| − | Kein Aprilscherz war das Benefizkonzert des Eisenbahner-Musikvereins Salzburg, am Palmsonntag, in der Stiftskirche Sankt Peter in Salzburg. Genau wie im letzten Jahr war das Konzert eine Gemeinschaftsproduktion des Eisenbahner-Musikvereins Salzburg und des Salzburger Volksliedchores. Als Besonderheit des Konzertes lässt sich nicht nur anführen, dass das Konzert am 1. April 2012 stattfand, sondern auch, dass nur ein Stück aufgeführt wurde: Die Passion nach Matthäus von Werner Brüggemann. Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Stiftskirche und so kam auch ein nicht kleiner Spenden-Betrag von € 1.426,-zusammen. Die Spenden gingen an den „Waisen- und Unterstützungsverein des ÖBB-Konzerns“. Dies zeigt die nach wie vor vorhandenen Bande zwischen der ÖBB und dem Eisenbahner-Musikverein Salzburg.
| + | „Drent & Herent“ hieß es am Freitag, dem [[30. März]] 2012 um 20 Uhr im Kur- und Kongresshaus in [[Berchtesgaden]]. Es gab ein Gemeinschaftskonzert mit dem Eisenbahner-Musikverein Salzburg und der Marktkapelle Berchtesgaden. Die Salzburger Musiker, Stabführer und beliebter Moderator Sebastian Lankes führte gekonnt durch ein abwechslungsreiches Programm. Eng jedoch war es auf der Bühne, nahmen doch an die 80 Musiker beider Kapellen gemeinsam auf der Bühne Platz. Die Kapellmeister Igor Oder und Erhard Moldan schwangen abwechselnd den Taktstock. Der Abend wurde mit zwei gemeinsamen Stücken musikalisch beendet. |
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| − | Weiterbildung wird auch beim EMV groß geschrieben und so machten sich acht fortbildungshungrige Holzbläser (Carl, Astrid, Michi, Conny, Magdalena, Elisabeth, Johanna und Gerti) am letzten Märzwochenende auf nach Saalfelden zum Holzbläserseminar. Dort wurden wir aufgeteilt in Instrumentengruppen (Saxophon, Klarinette, Oboe, Querflöte) und konnten mit den Gruppenlehrern verschiedene Literatur ausprobieren.
| + | Kein [[Aprilscherz]] war das Benefizkonzert des Eisenbahner-Musikvereins Salzburg, am [[Palmsonntag]], in der Stiftskirche St. Peter in der Stadt Salzburg. Wie im letzten Jahr war das Konzert eine Gemeinschaftsproduktion des Eisenbahner-Musikvereins Salzburg und des Salzburger Volksliedchores. Als Besonderheit des Konzertes lässt sich nicht nur anführen, dass das Konzert am [[1. April]] 2012 stattfand, sondern auch, dass nur ein Stück aufgeführt wurde: Die Passion nach Matthäus von Werner Brüggemann. Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Stiftskirche und so kam auch ein nicht kleiner Spenden-Betrag von € 1.426,- zusammen. Die Spenden gingen an den „Waisen- und Unterstützungsverein des ÖBB-Konzerns“. Dies zeigte die nach wie vor vorhandenen Bande zwischen der ÖBB und dem Eisenbahner-Musikverein Salzburg. |
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| − | EMV „Nachwuchs“ | + | Weiterbildung wird auch beim EMV groß geschrieben und so machten sich acht fortbildungshungrige Holzbläser (Carl, Astrid, Michi, Conny, Magdalena, Elisabeth, Johanna und Gerti) am letzten Märzwochenende auf nach [[Saalfelden am Steinernen Meer]] zum Holzbläserseminar. Dort wurden die Spieler in Instrumentengruppen (Saxophon, Klarinette, Oboe, Querflöte) aufgeteilt und konnten mit den Gruppenlehrern verschiedene Literatur ausprobieren. |
| − | Wie euch sicher schon beim Neujahrskonzert aufgefallen ist, haben wir seit einiger Zeit sehr viele junge Musiker, die bereits bestens in unser Orchester integriert sind. Es freut uns sehr, dass wir auf diesem Weg folgende „Neuzugänge“ vorstellen können:
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| − | Degenhard-Lukas Reichberger (Trompete)
| + | Auch beim „Festival der Blasmusik“ am [[Residenzplatz]] waren die Zuhörer von der Blasmusik begeistert. Diese Aufführungen waren sicher auch eine zusätzliche Motivation und ein kleiner Auftrieb für die Kapelle. |
| − | Oliver Dragovic (Trompete)
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| − | Felix Ursin (Trompete)
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| − | Valentin Vötterl (Schlagwerk)
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| − | Johanna Reichenfelser (Flöte)
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| − | Hannah Oder (Horn)
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| − | Wir wünschen unseren „Flöhen“, wie sie Igor liebevoll nennt, eine tolle Zeit beim EMV und hoffen natürlich, dass sie uns lange erhalten bleiben.
| + | Das Gemeinschaftskonzert in [[Ainring]] war sehr gut besucht. Die Gastkapelle Ainring stand unter dem 1. Vorsitzenden, Reinhard Dusch. |
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| − | „Drent & Herent“ hieß es am Freitag, dem 30.03.2012 um 20 Uhr im Kur- und Kongresshaus in Berchtesgaden. Es gab ein Gemeinschaftskonzert mit dem Eisenbahner-Musikverein Salzburg und der Marktkapelle Berchtesgaden. Unser Musiker, Stabführer und beliebter Moderator Sebastian Lankes führte gekonnt durch ein abwechslungsreiches Programm. Eng jedoch war es auf der Bühne, nahmen doch an die 80 Musikerinnen und Musiker beider Kapellen gemeinsam auf der Bühne Platz. Die Kapellmeister Igor Oder und Erhard Moldan schwangen abwechselnd den Taktstock. Der Abend wurde mit zwei gemeinsamen Stücken musikalisch beendet.
| + | Nach den Mirabellgarten-Konzerten im Mai, Juni und Juli stand die Konzertreise nach Markgröningen im baden-[[württemberg]]ischen Landkreis Ludwigsburg vom [[17. August|17.]] bis [[19. August]] auf dem Programm. Es waren wohl die heißesten Tage in diesem Jahr. Der EMV begeisterte bei der Abendunterhaltung mit schmissiger und traditioneller Blasmusik und hatten das Publikum nach wenigen Stücken auf seiner Seite. Aber auch die Hitze forderte Opfer. Beim Festzug konnten einige Musiker aus gesundheitlichen Gründen nicht mitmarschieren. Vorbildlich war die Organisation der Stadtkapelle Markgröningen: sehr gute Unterkunft, fantastische Verpflegung, Stadtführung und sogar Zwangspausen (Wasserausschank!) beim Festzug. Diese Reise wird dem Verein wohl in bester Erinnerung bleiben. |
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| − | Auch beim „Festival der Blasmusik“ am Residenzplatz waren die Zuhörer von unserer Blasmusik begeistert. Diese Aufführungen waren sicher auch eine zusätzliche Motivation und ein kleiner Auftrieb für unsere Kapelle.
| + | Seit langer Zeit gab es wieder einmal einen Vereinsausflug. Heuer ging es nach Unterretzbach, Gemeinde Retzbach in [[Niederösterreich]], zum Kürbisfest 2012 und zur Familie Schleinzer, dem Weinlieferanten des EMV. Diesmal wollte der Wettergott leider nicht mitspielen. Wind, Regen und Schnee hatten die Ausflügler durch die Weinfelder Niederösterreichs begleitet. Besucht wurde auch die mährische Stadt Znaim, in der der EMV übernachtete. Die Ausflugsteilnehmer ließen sich aber nicht unterkriegen und so kam es am Sonntag dann auch noch zu einem Standkonzert in Unterretzbach, wo die Musiker von der Familie Schleinzer bestens umsorgt wurden. Die Weingläser wurden immer wieder fleißig nachgefüllt und der Hunger konnte gar nicht groß genug sein, um alles zu verzehren, was da angeboten wurde. Hier galt ein großes Dankeschön an die Familie Schleinzer und vor allem an ''unsere'' Susi. |
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| − | Das Gemeinschaftskonzert in Ainring war sehr gut besucht und da möchten wir uns gleich bei der Gastkapelle Ainring unter dem 1. Vorsitzenden, Herrn Reinhard Dusch, bedanken. Es war eine super Veranstaltung.
| + | === 2013 === |
| | + | In der Woche vom [[18. Februar|18.]] bis [[24. Februar]] [[2013]] fand der Landeswettbewerb [[Prima la musica|Prima La Musica]] in der Stadt Salzburg statt. Bei diesem Wettbewerb treten Musikschüler in verschiedenen Altersgruppen in einer Instrumentengruppe an. Hierbei sind je nach Altersgruppe mindestens zwei oder drei Originalwerke aus verschiedenen Stilepochen, jedenfalls ein Werk aus der Musik des [[20. Jahrhundert]]s gefordert. Die Besten ihrer Gruppe haben dann die Ehre das Bundesland Salzburg beim Bundesmusikwettbewerb zu vertreten. Auch vom EMV-Salzburg stellten sich fünf Musiker der Jury. Das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen. Der EMV wurde von drei Musikern beim Bundeswettbewerb vertreten sein. |
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| − | Nach den Mirabellgartenkonzerten im Mai, Juni und Juli stand die Konzertreise nach Markgröningen vom 17.bis 19. August auf dem Programm. Es waren wohl die heißesten Tage in diesem Jahr! Wir begeisterten bei der Abendunterhaltung mit schmissiger und traditioneller Blasmusik und hatten das Publikum nach wenigen Stücken auf unserer Seite. Aber auch die Hitze forderte Opfer! Beim Festzug konnten einige Musiker aus gesundheitlichen Gründen nicht mitmarschieren. Vorbildlich war die Organisation der Stadtkapelle Markgröningen: tolle Unterkunft, fantastische Verpflegung, Stadtführung und sogar Zwangspausen (Wasserausschank!) beim Festzug. Diese Reise wird uns wohl in bester Erinnerung bleiben.
| + | Am [[29. Juni|29.]] und [[30. Juni]] war der EMV zum Jubiläum ''85 Jahre Trachtenkapelle Mallnitz'' eingeladen. Wir fuhren mit dem Bus nach [[Böckstein]] und weiter durch die [[Tauernschleuse]] nach [[Mallnitz]]. Beim Festakt am Dorfplatz waren neun Musikkapellen angetreten. Nach den Ansprachen dirigierte der Salzburger Kapellmeister Igor Oder den [[Schladming]]er [[FIS Alpine Ski WM 2013 Schladming|WM Marsch]] zum Gesamtspiel. Anschließend ging es in den Tauernsaal zur Abendunterhaltung. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Salzburger unermüdlich bis weit nach Mitternacht. Ein großes Lob bekamen die Salzburger vom [[Landeskapellmeister]] Prof. Christoph Vierbauch, der zum Deutschmeister Regimentsmarsch den Taktstab schwang. |
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| − | Seit langer Zeit gab es wieder einmal einen Familienausflug. Heuer ging es nach Unterretzbach zum Kürbisfest 2012 und zur Familie Schleinzer, unserem Weinlieferanten. Diesmal wollte der Wettergott leider nicht mitspielen. Wind, Regen und Schnee haben uns durch die Weinfelder Niederösterreichs begleitet. Besucht haben wir auch die Stadt Znaim, in der wir auch unser Quartier hatten. Wir ließen uns aber nicht unterkriegen und so kamen wir am Sonntag dann auch noch zu einem Standkonzert in Unterretzbach, wo wir wieder von der Familie Schleinzer bestens umsorgt wurden. Die Weingläser wurden immer wieder fleißig nachgefüllt und unser Hunger konnte gar nicht groß genug sein, um alles zu verzehren, was da angeboten wurde. Auch hier ein großes Dankeschön an die Familie Schleinzer und vor allem an unsere Susi.
| + | Am Sonntag war um 09:00 Uhr Treffpunkt in der Christkönigskirche. Um 10:00 Uhr begann die Gedenkmesse für alle Vereinsmitglieder der TK Mallnitz mit Pfarrer Charles-Lwanga Mubiru. Auch hier konnten begeisterten die Salzburger alle wieder mit Kirchenmusik. Der Höhepunkt war die Gesangseinlage von [[Sebastian Lankes]], der gekonnt das „''Hallelujah''“ von Leonhard Cohen vortrug. |
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| − | '''2013'''
| + | Auf Initiative der Pressereferentin, Klarinettistin und <nowiki>Ersatz</nowiki>[[marketenderin]] Astrid Karnutsch-Zeitelhofer, wurde der EMVzum 70. Villacher Kirchtag eingeladen. Der Villacher Kirchtag beginnt schon am Sonntag davor mit der Brauchtumswoche. Am Dienstag wird am Rathausplatz die Kirchtagssuppe der Villacher Gastwirte prämiert und ab Mittwoch beginnt das fröhliche Treiben in der Altstadt mit kulinarischen Köstlichkeiten an den Ständen am Hauptplatz und in den Seitengässchen. Der westliche Altstadtteil ist mit Fahrgeschäften und Tingeltangel voll. Unter der Leitung von Kapellmeister-Stellvertreterin Conny Reichholf und unter glühender Hitze wurden dem Publikum auf der großen Bühne auf dem Rathausplatz von 12:30 bis 14:00 Uhr „Kirchtagsklänge“ präsentiert. Um 17 Uhr startete der Trachtenumzug. Über 3 500 Trachtenträger in Brauchtumsgruppen und Musikkapellen aus allen Tälern Kärntens, aus Österreich und Europa nahmen am Festzug durch die Innenstadt teil. Zwei Kilometer Marsch in voller Ausrüstung brachten wohl viele der Teilnehmer an ihre Grenzen. Schweißgebadet und völlig erschöpft kamen sie nach eineinhalb Stunden Anstrengung wieder zum Rathausplatz. |
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| − | In der Woche vom 18. bis 24. Februar 2013 fand der Landeswettbewerb Prima La Musica in der Stadt Salzburg statt. Bei diesem Wettbewerb treten Musikschüler in verschiedenen Altersgruppen in einer Instrumentengruppe an. Hierbei sind je nach Altersgruppe mindestens zwei oder drei Originalwerke aus verschiedenen Stilepochen, jedenfalls ein Werk aus der Musik des 20. Jahrhunderts gefordert. Die Besten ihrer Gruppe haben dann die Ehre das Bundesland Salzburg beim Bundesmusikwettbewerb zu vertreten! Auch vom EMV-Salzburg „trauten“ sich fünf Musiker der strengen Jury zu stellen. Das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen. Der EMV wird von drei Musikern beim Bundeswettbewerb vertreten sein – darauf können wir sehr stolz sein!
| + | Rupertikirtag ohne Eisenbahnermusi – das wär nicht schön! Daher hieß es: Rein in die Uniform und auf zum [[Rupertikirtag]]. Der EMV Salzburg spielte am [[21. September]] 2013 am Nachmittag im Zelt. Die Stimmung war super, das Zelt voll, die Gläser auch. |
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| − | Am 29. und 30. Juni waren wir zum Jubiläum 85 Jahre Trachtenkapelle Mallnitz eingeladen. Wir fuhren mit dem Bus nach Böckstein und weiter durch die Tauernschleuse nach Mallnitz. Beim Festakt am Dorfplatz waren mit uns neun Musikkapellen angetreten. Nach den Ansprachen dirigierte unser Kapellmeister Igor Oder den Schladminger WM Marsch zum Gesamtspiel. Anschließend ging es in den Tauernsaal zur Abendunterhaltung. Für die musikalische Unterhaltung sorgten wir unermüdlich bis weit nach Mitternacht. Ein großes Lob bekamen wir vom Landeskapellmeister Prof. Christoph Vierbauch, der zum Deutschmeister Regimentsmarsch den Taktstab schwang. | + | Am [[8. Oktober]] 2013 wurde das alljährliche Erntedankfest im Salzburger Dom bei herrlichem Wetter gefeiert. Für die musikalische Umrahmung war der EMV Salzburg verantwortlich. Viele Brauchtumsvereine von Stadt und Land Salzburg waren bei dieser Veranstaltung vertreten. Der EMV geleitete die Vereine zum Dom, wo die feierliche Messe stattfand, die vom EMV Salzburg musikalisch umrahmt wurde. |
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| − | Am Sonntag war um 09:00 Uhr schon wieder Treffpunkt in der Christkönigskirche. Um 10:00 Uhr begann die Gedenkmesse für alle Vereinsmitglieder der TK Mallnitz mit Pfarrer Charles-Lwanga Mubiru. Auch hier konnten wir wieder mit unserer Kirchenmusik alle begeistern. Der Höhepunkt war sicher die Gesangseinlage von unserem Sebastian Lankes, der gekonnt das „Hallelujah“ von Leonhard Cohen vortrug.
| + | Ein schöner Abschluss in diesem Jahr war die Gedenkmesse in der [[Stadtpfarrkirche Salzburg-Gnigl]]. |
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| | + | === 2014 === |
| | + | Wie zu jedem Jahresbeginn lud auch dieses Jahr wieder der EMV Salzburg um 16 Uhr ins [[Salzburg Congress]] zum mittlerweile schon 58. Neujahrskonzert ein. Das Neujahr wurde mit der tongewaltigen „Fanfare Festive“ von Michael Geisler musikalisch eröffnet. |
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| − | Auf Initiative unserer Pressereferentin, Klarinettistin und Ersatzmarketenderin Astrid Karnutsch-Zeitelhofer, wurden wir zum 70. Villacher Kirchtag eingeladen. Der Villacher Kirchtag beginnt schon am Sonntag davor mit der Brauchtumswoche. Am Dienstag wird am Rathausplatz die Kirchtagssuppe der Villacher Gastwirte prämiert und ab Mittwoch beginnt das fröhliche Treiben in der Altstadt mit kulinarischen Köstlichkeiten an den Ständen am Hauptplatz und in den Seitengässchen. Der westliche Altstadtteil ist mit Fahrgeschäften und Tingeltangel vollgepflastert. Unter der Leitung unserer Kapellmeister-Stellvertreterin Conny Reichholf und unter glühender Hitze wurden dem zahlreichen Publikum auf der großen Bühne vor dem Rathausplatz von 12:30 bis 14:00 Uhr „Kirchtagsklänge“ präsentiert. Um 17 Uhr startete der Trachtenumzug. Über 3.500 Trachtenträger in Brauchtumsgruppen und Musikkapellen aus allen Tälern Kärntens, aus Österreich und Europa nahmen am Festzug durch die Innenstadt teil. Zwei Kilometer Marsch in voller Ausrüstung brachten wohl viele unserer Teilnehmer an ihre Grenzen. Schweißgebadet und völlig erschöpft kamen wir nach eineinhalb Stunden Anstrengung wieder zum Rathausplatz.
| + | Ende Jänner [[2014]] starb der Bassisten Alois Gratzer völlig überraschend und hinterließ eine große musikalische Lücke. Es war stets ein zuverlässiger und ehrgeiziger Musikkamerad. |
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| − | Am 8. Oktober 2013 wurde das alljährliche Erntedankfest im Salzburger Dom bei herrlichem Wetter gefeiert. Für die musikalische Umrahmung war der EMV Salzburg verantwortlich. Viele Brauchtumsvereine von Stadt und Land Salzburg waren bei dieser Veranstaltung vertreten. Wir geleitete die Vereine zum Dom, wo die feierliche Messe stattfand, die vom EMV Salzburg musikalisch umrahmt wurde.
| + | Mir zwei Kirchenkonzerten ([[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] und in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]] in [[Großgmain]]) ging es weiter in diesem Jahr. Es war dies wieder einmal eine Kooperation mit dem Salzburger Volksliedchor. |
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| − | Rupertikirtag ohne Eisenbahnermusi – das wär nicht schön! Daher hieß es: Rein in die Uniform und auf zum Kirtag. Der EMV Salzburg spielte am 21. September 2013 am Nachmittag im Zelt. Die Stimmung war super, das Zelt voll, die Gläser auch.
| + | Bei der 100-Jahrfeier der [[Freiwilliger Feuerwehr Itzling|Freiwilligen Feuerwehr Itzling]] spielte der EMV den Umzug und danach gab es einen ''Nachmittagsschoppen'' im Zelt, beim dem der EMV eine einmalige Stimmung mit seiner Musik verbreitete. |
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| − | Ein schöner Abschluss in diesem Jahr war die Gedenkmesse in der Pfarrkirche Gnigl.
| + | Im Juni, Juli, August spielte der EMV wieder einige Mirabellgarten-Konzerte, wobei das Publikum von der Musik sehr angetan war. |
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| − | '''2014'''
| + | EMV-Obmann und Wirt Ernst Bründler begann nun die Gaststube im Vereinshaus zu renovieren. Erneuert wurden die Tische und Stühle und vor allen die Theke. Auch die Wände bekamen einen neuen hellen Anstrich, die Küchenzeile wurde neu adaptiert, sodass der ganze Raum nun freundlicher und heller wurde. Die neue Theke wurde von Bassspieler Josef Dresch neu gemacht und dazu musste er sein ganzes Werkzeug aus [[Erl]] ([[Tirol]]) mitbringen. |
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| − | Wie zu jedem Jahresbeginn lud auch dieses Jahr wieder der EMV Salzburg um 16 Uhr ins Salzburg Congress zum mittlerweile schon 58. Neujahrskonzert ein. Nach dem die zahlreichen Besucher Platz genommen hatten, wurde das Neujahr mit der tongewaltigen „Fanfare Festive“ von Michael Geisler musikalisch eröffnet.
| + | Am [[16. Oktober]] [[2014]] um 17:30 Uhr begannen Aufnahmen im [[ORF Landesstudio Salzburg]] in [[Nonntal]]. Der EMV hatte sich vorgenommen drei Stücke aufzunehmen, um dem Radiohörern auch einmal mit aktuellen Aufnahmen einen Hörgenuss zu ermöglichen. Nach ca. einer Stunde hieß es dann vom Aufnahmeleiter Martin Fuchsberger: „''Bahn frei – Take 1, Band läuft''“. Hochkonzentriert spielte die Musikere mehrere Male die Polka und hofften, dass viel Brauchbares dabei sei. Das Stück „''Freeliner''“ konnte in nicht eimmal einer halben Stunde aufnehmen werden. „''Take 49, Band läuft!''“ Nach dem Schlussakkord noch einmal hohe Konzentration um ja keinen Mucks von sich zu geben … ausatmen … „''OK danke, wir sind fertig!''“ Martin und die beiden ORF-Techniker kamen dann freudestrahlend ins Tonstudio und bedankten sich für die tolle Disziplin. Drei Stücke in dieser kurzen Zeit mit so wenigen ''Takes'' schaffen nicht sehr viele Kapellen und darauf durften die Musiker des EMV stolz sein! Sie waren dann schon gespannt, wann es bei der Blasmusikzeit im Radio Salzburg heißt: „''Nun hören wir den EMV-Salzburg mit ‚Bahn frei‘, ‚General Cederschöld Marsch‘ oder ‚Freeliner‘.''“ |
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| − | Ende Jänner 2014 mussten wir uns von unseren Bassisten Alois Gratzer verabschieden. Er starb völlig überraschend und hinterlässt uns eine große musikalische Lücke. Es war stets ein zuverlässlicher und ehrgeiziger Musikkamerad, auf dem man sich immer verlassen konnte. Danke Lois!
| + | === 2015 === |
| | + | Kapellmeister Igor Oder verstorben – seit dem [[2. März]] [[2015]] war die Welt ein Stück leerer. Dieser Montag hatte die Welt des Orchesters massivst erschüttert. Es trauerte um ihren langjährigen Kapellmeister Igor Oder, der plötzlich und völlig unerwartet verstorben war. Sein Tod ist ein Verlust, der nicht nur im musikalischen Sinne eine sehr große Lücke hinterlässt. |
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| − | Mir zwei Kirchenkonzerten (St. Andrä und Großgmain) ging es weiter in diesem Jahr. Es war dies wieder einmal eine Kooperation mit dem Salzburger Volksliedchor.
| + | Im September [[2004]] hatte Igor die musikalische Leitung des Orchesters übernommen und er hatte es in diesen gut zehn Jahren mit seiner Arbeit als Kapellmeister geschafft, das Orchester auf ein Niveau zu heben, das es selbst nicht für möglich gehalten haben. Jeder einzelne von ihnen hatte sehr viel von Igor gelernt, nicht nur im musikalischen Sinne. Er hatte immer auch sehr großen Wert darauf gelegt, dass das gegenseitige Verständnis und die Kameradschaft im Orchester sich so entwickeln, wie es ihm aufgrund seiner außerordentlich engagierten Art und Weise in der Tätigkeit als Kapellmeister im musikalischen Bereich gelungen war. Er war ein begnadeter Pädagoge für uns alle und er hatte es geschafft, über alle im Orchester vertretenen Altersstufen hinweg Zusammenarbeit und Zusammenhalt zu fördern. Es ist nicht nur die musikalische Qualität eines Orchesters der Ansporn für Musiker in einem Orchester zu spielen, es sind auch der Zusammenhalt und die Kameradschaft unter den Musikern ausschlaggebend dafür, dass sich alle in diesem Orchester wohl fühlen. Igor hatte das in beispielhafter Weise gefördert. Musiker, die seit Jahrzehnten schon in verschiedenen Orchestern tätig waren, sagen, dass sie nie unter einembesseren Kapellmeister gespielt hatten. |
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| − | Bei der 100-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr Itzling spielten wir den Umzug und danach gab es einen Nachmittagsschoppen im Zelt. Dort konnten wir eine einmalige Stimmung mit unserer Musik verbreiten.
| + | In der Vereins- und Orchesterleitung hätten sich die Mitglieder keine bessere Kooperation vorstellen können. In einem Verein wie dem EMV, in dem viele Menschen an der Erreichung eines gemeinsamen Ziels arbeiten, kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit nur dann geschehen, wenn nicht jeder jedes Wort eines anderen auf die Goldwaage legt. Igor hatte das sehr gut verstanden. ''Danke Igor, wir werden Dich vermissen!'' |
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| − | Im Juni, Juli, August spielten wir wieder einige Mirabellgarten-Konzerte, wobei das Publikum von unserer Musik sehr angetan war.
| + | Seit vielen Jahren hat die Raiffeisenbank Salzburg-Itzling unter ihrem Geschäftsstellenleiter Wolfgang Car als einer der Sponsoren das Blasorchester des EMV Salzburg unterstützt. Auch im heurigen Jahr konnte dieser Sponsorenvertrag um zwei Jahre verlängert werden. Der EMV Salzburg bedankte sich für die freundliche Aufnahme in der Geschäftsstelle in Itzling, wo im Mai 2015 die Vertragsunterzeichnung im Beisein von Herrn Car vom Raiffeisenverband Salzburg sowie Obmann Carl Pfliegler und Musikerobmann Ernst Bründler vom EMV erfolgte. |
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| − | Musikerobmann und Wirt Ernst Bründler begann nun unsere Gaststube zu renovieren. Erneuert wurden die Tische und Stühle und vor allen die Theke. Auch die Wände bekamen einen neuen hellen Anstrich, die Küchenzeile wurde neu adaptiert, so dass der ganze Raum nun freundlicher und heller ist. Die neue Theke wurde von unseren Bassspieler Josef Dresch neu gemacht und dazu musste er sein ganzes Werkzeug aus Erl (Tirol) mitbringen. Danke an alle Helfer!
| + | Hier möchte der EMV nun Martin Fuchsberger vorstellen, der sich zur Begeisterung aller bereit erklärt hatte, die musikalische Leitung des Orchesters zumindest solange zu übernehmen, bis ein passenden Kapellmeister gefunden wurde. Kennengelernt hatte Martin Fuchsberger das Orchester anlässlich der Aufnahmen im ORF-Landesstudio Salzburg im Oktober letzten Jahres, die auch Dank seiner Aufnahmeleitung sehr gut gelungen waren. Auch Martins Verhältnis zum verstorbenen Kapellmeister Igor war von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Mit der Übernahme der musikalischen Leitung des Orchesters durch Martin Fuchsberger konnte die musikalische Entwicklung im Sinne Igors weitergeführen werden. Martin Fuchsberger, Jahrgang [[1980]], studierte nach der Matura am [[Musisches Gymnasium Salzburg|Musischen Gymnasium Salzburg]] Horn, Gesang, Kirchenmusik und Orchesterleitung am [[Universität Mozarteum Salzburg|Mozarteum]] in Salzburg, an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst, sowie an der Privatuniversität Konservatorium Wien. Er war Chorleiter und Dirigent unter anderem am Schauspielhaus Wien, bei der [[Benutzer:Archiv/Johann Strauß|Johann Strauß]] Operette Wien, bei den Herbsttagen Blindenmarkt und am Musiktheater Schönbrunn. Von 2005 bis 2007 leitete er Rundfunkaufnahmen mit dem RSO Bratislava, 2006 bis 2010 war Martin künstlerischer Leiter der Chor- und Orchesterwoche Bayrischer Wald. |
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| − | 16. Oktober 2014 um 17.30 Uhr ging es rund im ORF-Zentrum in Nonntal. Der EMV hatte sich vorgenommen drei Stücke aufzunehmen um dem Radiozuhörer auch einmal mit aktuellen Aufnahmen einen Hörgenuss zu ermöglichen. Nach ca. einer Stunde hieß es dann vom Aufnahmeleiter Martin Fuchsberger: „Bahn frei – Take 1, Band läuft“. Hochkonzentriert spielten wir mehrere Male die ganze Polka und hofften, dass viel Brauchbares dabei sei. Das Stück „Freeliner“ konnten wir in einer Spitzenzeit von nicht eimmal einer halben Stunde aufnehmen. „Take 49, Band läuft!“ Nach dem Schlussakkord noch einmal hohe Konzentration um ja keinen Mucks von sich zu geben … ausatmen … „OK danke, wir sind fertig!“ Martin und die beiden ORF-Techniker kamen dann freudestrahlend ins Tonstudio und bedankten sich für die tolle Disziplin. Drei Stücke in dieser kurzen Zeit mit so wenigen Takes schaffen nicht sehr viele Kapellen und darauf dürfen wir stolz sein! Wir sind schon gespannt, wann es bei der Blasmusikzeit im Radio Salzburg heißt: „Nun hören wir den EMV-Salzburg mit ‚Bahn frei‘, ‚General Cederschöld Marsch‘ oder ‚Freeliner‘.“
| + | Im Juni machte der EMV einen Ausflug nach Bischweier im deutschen Baden-Württemberg. Eine achtstündige Busfahrt führte die Musiker in die Gemeinde am Rande des Schwarzwaldes, wo sie unter dem Dirigat unserer Kapellmeister-Stellvertreterin Conny ''den dortigen Saal bei unserem Auftritt zum Kochen brachten''. |
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| − | '''2015'''
| + | In [[Bad Vigaun]] feierte Ende Juni die dortige [[Trachtenmusikkapelle Bad Vigaun|Trachtenmusikkapelle]] ihr 175jähriges Jubiläumsfest und der EMV spielte nach dem Festumzug im riesigen Zelt den Frühschoppen. |
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| − | Kapellmeister Igor Oder verstorben – seit dem 2. März 2015 ist die Welt ein Stück leerer. Dieser Montag hat die Welt unseres Orchesters massivst erschüttert. Wir trauern um unseren langjährigen Kapellmeister Igor Oder, der plötzlich und völlig unerwartet verstorben ist. Sein Tod ist ein Verlust, der nicht nur im musikalischen Sinne eine sehr große Lücke hinterlässt.
| + | Bartlmä-Fest in [[Piesendorf]] – ein Frühschoppenkonzert mitten in der Sommerpause. Muss das sein? Und dann noch an einem Sonntag bis Piesendorf ''[[Oberpinzgau|im hintersten Pinzgau]]'' fahren? Diese Fragen stellten sich einige der Aktiven als sie Vizekapellmeisterin Conny zusammen mit Vereinsobmann Ernst Bründler vor der Sommerpause darum baten, in möglichst starker Besetzung am [[23. August]] dort im Rahmen des Bartlmä-Festes aufzutreten. Und die Reaktionen danach waren durchwegs gleich: Ein einmaliges Konzert, ein „super“ Auftritt, ein besonderes Event und Conny, aufgewachsen in Piesendorf, dirigierte hervorragend. Sie kehrte mit dem Blasorchester des Eisenbahner-Musikvereins somit musikalisch in ihre Heimat zurück. |
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| − | Im September 2004 hat Igor die musikalische Leitung des Orchesters übernommen und er hat es in diesen gut zehn Jahren mit seiner Arbeit als Kapellmeister geschafft, unser Orchester auf ein Niveau zu heben, das wir selbst nicht für möglich gehalten haben. Jeder einzelne von uns hat sehr viel von Igor gelernt, nicht nur im musikalischen Sinne. Er hat immer auch sehr großen Wert darauf gelegt, dass das gegenseitige Verständnis und die Kameradschaft im Orchester sich so entwickeln, wie es ihm aufgrund seiner außerordentlich engagierten Art und Weise in der Tätigkeit als Kapellmeister im musikalischen Bereich gelungen ist. Er war ein begnadeter Pädagoge, für uns alle, und er hat es geschafft, über alle in unserem Orchester vertretenen Altersstufen hinweg Zusammenarbeit und Zusammenhalt zu fördern. Es ist nicht nur die musikalische Qualität eines Orchesters der Ansporn für Musiker in einem Orchester zu spielen, es sind auch der Zusammenhalt und die Kameradschaft unter den Musikern ausschlaggebend dafür, dass wir uns alle in diesem Orchester wohl fühlen. Igor hat das in beispielhafter Weise gefördert. Musiker, die seit Jahrzehnten schon in verschiedenen Orchestern tätig sind, sagen, dass sie nie unter einembesseren Kapellmeister gespielt haben und dem ist so nichts mehr hinzuzufügen.
| + | === 2016 === |
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| − | In der Vereins- und Orchesterleitung hätten wir uns keine bessere Kooperation vorstellen können. In einem Verein wie unserem, in dem viele Menschen an der Erreichung eines gemeinsamen Ziels arbeiten, kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit nur dann geschehen, wenn nicht jeder jedes Wort eines anderen auf die Goldwaage legt. Igor hat das sehr gut verstanden. Danke Igor, wir werden Dich vermissen!
| + | Bereits seit 60 Jahren veranstaltet der Eisenbahner-Musikverein Salzburg jeweils am 1. Jänner ein Neujahrskonzert. Die Aufführung, eine der ältesten dieser Art in der Stadt Salzburg, hatte sich im Laufe der Jahre zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt und musste bereits vor mehreren Jahren aus Platzgründen in das Kongresshaus Salzburg verlegt werden. Für den Klangkörper ist das Konzert eine der wichtigsten Auftritte im Jahresprogramm und somit alle Jahre wieder eine große Herausforderung, diese lange Tradition auf hohem musikalischem Niveau fortzusetzen. |
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| − | Seit vielen Jahren hat die Raiffeisenbank Salzburg-Itzling unter ihrem Geschäftsstellenleiter Wolfgang Car als einer der Sponsoren das Blasorchester des EMV Salzburg unterstützt. Auch im heurigen Jahr konnte dieser Sponsorenvertrag um 2 Jahre verlängert werden. Der EMV Salzburg bedankt sich für die freundliche Aufnahme in der Geschäftsstelle in Itzling, wo im Mai 2015 die Vertragsunterzeichnung im Beisein von Herrn Car vom Raiffeisenverband Salzburg sowie Obmann Carl Pfliegler und Musikerobmann Ernst Bründler vom EMV erfolgte.
| + | Das Neujahrskonzert [[2016]] unter der Leitung von Martin Fuchsberger stand natürlich im Zeichen dieses 60-jährigen Jubiläums. Nachdem zu den Klängen der Fanfare „''Seekirchner Festklang''“ von Martin Fuchsberger die Fahnenabordnung des EMV feierlich in den Saal einmarschiert war, begrüßte Obmann Carl Pfliegler die Ehrengäste, das Publikum und die Sprecherin Gabi Lankes, die auch dieses Jahr wieder in gekonnter Weise durch das Programm führte. Das diesjährige Konzert war auch dem verstorbenen Kapellmeister Igor Oder gewidmet. Besonders die beiden Stücke „''Amal da Wind sein''“ von Günther Mittergradnegger und der dritte Satz aus der Tanzsuite „''Rikudim''“ von Jan van der Roost wurden in Memoriam Igor Oder gespielt. Am Ende war es einmal mehr klar – das Neujahrskonzert des EMV Salzburg war und ist eine Erfolgsgeschichte. |
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| − | Mit großer Freude und ebensolchem Stolz möchten wir Martin Fuchsberger vorstellen, der sich zu unser aller Begeisterung bereit erklärt hat, die musikalische Leitung unseres Orchesters zumindest solange zu übernehmen, bis wir einen zu uns passenden Kapellmeister gefunden haben. Kennengelernt hat uns Martin anlässlich unserer Aufnahmen im ORF-Landesstudio Salzburg im Oktober letzten Jahres, die auch Dank seiner Aufnahmeleitung sehr gut gelungen sind. Auch Martins Verhältnis zu unserem verstorbenen Kapellmeister Igor war von gegenseitiger Wertschätzung geprägt, so ist es ist gelungen, mit der Übernahme der musikalischen Leitung unseres Orchesters durch Martin Fuchsberger unsere musikalische Entwicklung im Sinne Igors weiterführen zu können. Martin Fuchsberger, Jahrgang 1980, studierte, nach der Matura am Musischen Gymnasium Salzburg, Horn, Gesang, Kirchenmusik und Orchesterleitung am Mozarteum in Salzburg, an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst, sowie an der Privatuniversität Konservatorium Wien. Er war Chorleiter und Dirigent unter anderem am Schauspielhaus Wien, bei der [[Benutzer:Archiv/Johann Strauß|Johann Strauß]] Operette Wien, bei den Herbsttagen Blindenmarkt und am Musiktheater Schönbrunn. Von 2005 bis 2007 leitete er Rundfunkaufnahmen mit dem RSO Bratislava, 2006 bis 2010 war Martin künstlerischer Leiter der Chor- und Orchesterwoche Bayrischer Wald.
| + | ==== Kirchenkonzert in Waging am Palmsonntag ==== |
| − | | + | Die Idee wurde beim Sommerausflug nach [[Waging am See]] im vergangenen Jahr geboren, als Obmann Ernst Bründler in der wunderschönen Pfarrkirche St. Martin in die Hände klatschte und sofort feststellte: „Hier sollten wir einmal ein Kirchenkonzert spielen!“ Am Palmsonntag um 18.00 Uhr wurde der Gedanke in die Tat umgesetzt und unser großes Blasorchester spielte in voller Besetzung in der gut besuchten Kirche ein einmalig schönes Konzert, das die Zuhörer mit Standing Ovations minutenlang belohnten. Dabei hatte der Auftritt eine ganz besondere Note: Zum einen war es das erste Gastspiel unseres Orchesters in der „Perle des Rupertiwinkels“ (wie sich die Marktgemeinde Waging bezeichnet, die bis vor 200 Jahren noch zum Fürsterzbistum Salzburg gehörte), und zum anderen beendete unser „Nochdirigent“ Martin Fuchsberger mit Studierenden seines Master-Lehrgangs „Blasorchesterleitung“ seinen Workshop in Kooperation mit der Universität Mozarteum. Unter seiner Gesamtleitung dirigierten und spielten abwechselnd auch im Orchester: Markus Daxer aus Tirol, Manuel Epli aus dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg, „unsere“ Flötistin Melinda Hole aus Sydney in Australien, Edoardo Pirozzi aus Italien, Andreas Rauscher aus Niederösterreich und Florian Wageneder aus Oberösterreich. Am Vortag des Konzertes wurde die Feinabstimmung in den Dirigaten der einzelnen Stücke vorgenommen, sodass es für beide Seiten ein interessantes Experiment war, das man als sehr geglückt bezeichnen kann. |
| − | Im Juni machten wir einen Ausflug nach Bischweier im deutschen Baden-Württemberg. Eine achtstündige Busfahrt führte uns in die Gemeinde am Rande des Schwarzwaldes, wo wir unter dem Dirigat unserer Kapellmeister-Stellvertreterin Conny den dortigen Saal bei unserem Auftritt zum Kochen brachten.
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| − | Im nahen Bad Vigaun feierte Ende Juni die dortige Trachtenmusikkapelle ihr 175jähriges Jubiläumsfest und wir hatte die Ehre, nach dem Festumzug im riesigen Zelt den Frühschoppen zu spielen.
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| − | Bartlmä-Fest in Piesendorf – Ein Frühschoppenkonzert mitten in der Sommerpause. Muss das sein? Und dann noch an einem Sonntag bis Piesendorf im hintersten Pinzgau fahren? Diese Fragen stellten sich einige unserer Aktiven, als unsere Vizekapellmeisterin Conny zusammen mit unserem Musiobi Ernst vor der Sommerpause darum bat, in möglichst starker Besetzung am 23. August dort im Rahmen des Bartlmä-Festes aufzutreten. Und die Reaktionen danach waren durchwegs gleich: Ein einmaliges Konzert, ein „super“ Auftritt, ein besonderes Event und unsere Conny, aufgewachsen in Piesendorf, dirigierte hervorragend. Sie kehrte mit dem Blasorchester des Eisenbahner-Musikvereins somit musikalisch in ihre Heimat zurück.
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| − | '''2016'''
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| − | Bereits seit 60 Jahren veranstaltet der Eisenbahner-Musikverein Salzburg jeweils am 1. Jänner ein Neujahrskonzert. Die Aufführung, eine der ältesten dieser Art in Salzburg, hat sich im Laufe der Jahre zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt und musste bereits vor mehreren Jahren aus Platzgründen in das Kongresshaus Salzburg verlegt werden. Für unseren Klangkörper ist das Konzert eine der wichtigsten Auftritte im Jahresprogramm und somit alle Jahre wieder eine große Herausforderung, diese lange Tradition auf hohem musikalischem Niveau fortzusetzen.
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| − | Das Neujahrskonzert 2016 unter der Leitung von Martin Fuchsberger stand natürlich im Zeichen dieses 60-jährigen Jubiläums. Nachdem zu den Klängen der Fanfare „Seekirchner Festklang“ von Martin Fuchsberger die Fahnenabordnung des EMV feierlich in den Saal einmarschiert war, begrüßte Obmann Carl Pfliegler die Ehrengäste und das zahlreich erschienene Publikum und die Sprecherin Gabi Lankes, die auch dieses Jahr wieder in gekonnter Weise durch das Programm führte. Das diesjährige Konzert war auch dem verstorbenen Kapellmeister Igor Oder gewidmet. Besonders die nächsten beiden Stücke „Amal da Wind sein“ von Günther Mittergradnegger und der dritte Satz aus der Tanzsuite „Rikudim“ von Jan van der Roost wurden in Memoriam Igor Oder gespielt. Igor Oder war 10 Jahre Kapellmeister beim EMV und hat in dieser Zeit unseren Klangkörper musikalisch auf ein bisher noch nie erreichtes Niveau gebracht. Er ist leider im März 2015 plötzlich verstorben.
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| − | Am Ende war es einmal mehr klar – das Neujahrskonzert des EMV Salzburg war und ist eine Erfolgsgeschichte.
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| − | Kirchenkonzert in Waging am Palmsonntag | |
| − | Die Idee wurde beim Sommerausflug nach Waging am See im vergangenen Jahr geboren, als unser Musi-Obmann Ernst Bründler in der wunderschönen Pfarrkirche St. Martin in die Hände klatschte und sofort feststellte: „Hier sollten wir einmal ein Kirchenkonzert spielen!“ Am Palmsonntag um 18.00 Uhr wurde der Gedanke in die Tat umgesetzt und unser großes Blasorchester spielte in voller Besetzung in der gut besuchten Kirche ein einmalig schönes Konzert, das die Zuhörer mit Standing Ovations minutenlang belohnten. Dabei hatte der Auftritt eine ganz besondere Note: Zum einen war es das erste Gastspiel unseres Orchesters in der „Perle des Rupertiwinkels“ (wie sich die Marktgemeinde Waging bezeichnet, die bis vor 200 Jahren noch zum Fürsterzbistum Salzburg gehörte), und zum anderen beendete unser „Nochdirigent“ Martin Fuchsberger mit Studierenden seines Master-Lehrgangs „Blasorchesterleitung“ seinen Workshop in Kooperation mit der Universität Mozarteum. Unter seiner Gesamtleitung dirigierten und spielten abwechselnd auch im Orchester: Markus Daxer aus Tirol, Manuel Epli aus dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg, „unsere“ Flötistin Melinda Hole aus Sydney in Australien, Edoardo Pirozzi aus Italien, Andreas Rauscher aus Niederösterreich und Florian Wageneder aus Oberösterreich. Am Vortag des Konzertes wurde die Feinabstimmung in den Dirigaten der einzelnen Stücke vorgenommen, sodass es für beide Seiten ein interessantes Experiment war, das man als sehr geglückt bezeichnen kann. | |
| | Einigkeit herrschte bei den Meinungen der Zuhörer und auch der 3. Bürgermeisterin von Waging: „Dieses Konzert war ein ganz besonderes Erlebnis und der EMV Salzburg muss wieder in Waging auftreten“. | | Einigkeit herrschte bei den Meinungen der Zuhörer und auch der 3. Bürgermeisterin von Waging: „Dieses Konzert war ein ganz besonderes Erlebnis und der EMV Salzburg muss wieder in Waging auftreten“. |
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| − | Unser neuer Kapellmeister: Andrzej Kucharski
| + | Der neuer Kapellmeister: Andrzej Kucharski. Die Zeit des Überganges beim großen Blasorchester ist beendet: seit 1. April heißt der neue Kapellmeister Andrzej Kucharski. Er wurde von vier Anwärtern von den Musikern und Musikerinnen einstimmig zum Kapellmeister gewählt. |
| − | Die Zeit des Überganges beim großen Blasorchester ist beendet: seit 1. April heißt der neue Kapellmeister Andrzej Kucharski. Er wurde von vier Anwärtern von den Musikern und Musikerinnen einstimmig zum Kapellmeister gewählt. | |
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| − | Kein „Sommerloch“ beim EMV Sommer und Pause? Nicht für die Musikantinnen und Musikanten unseres Blasorchesters in den drei Sommermonaten! Einer der wärmsten Sommerabende und ein heißer Sommersonntag brachten uns beim Leuchtbrunnenkonzert Ende Juli und beim Promenadenkonzert zu Beginn des Monats August ordentlich ins Schwitzen. Unser Kapellmeister Andrzej Kucharski hatte für beide Auftritte Volltreffer aus der musikalischen Literatur ausgewählt und traf damit genau den Geschmack der unüberschaubar vielen Zuhörer im Mirabellgarten. Auch zwischen beiden Konzerten war „Pause“ ein Fremdwort: Am 22. Juli war zur Eröffnung der diesjährigen Salzburger Festspiele ein Sternmarsch auf den Residenzplatz angesetzt und wir zogen mit klingendem Spiel zusammen mit drei weiteren Musikkapellen unter dem Beifall von tausenden Zuschauern ein. Anschließend erfüllte der gemeinsame Auftritt mit Festhymne und verschiedenen Märschen das weite Rund. | + | Kein „Sommerloch“ beim EMV Sommer und Pause? Nicht für die Musikanten unseres Blasorchesters in den drei Sommermonaten! Einer der wärmsten Sommerabende und ein heißer Sommersonntag brachten uns beim Leuchtbrunnenkonzert Ende Juli und beim Promenadenkonzert zu Beginn des Monats August ordentlich ins Schwitzen. Unser Kapellmeister Andrzej Kucharski hatte für beide Auftritte Volltreffer aus der musikalischen Literatur ausgewählt und traf damit genau den Geschmack der unüberschaubar vielen Zuhörer im Mirabellgarten. Auch zwischen beiden Konzerten war „Pause“ ein Fremdwort: Am 22. Juli war zur Eröffnung der diesjährigen Salzburger Festspiele ein Sternmarsch auf den Residenzplatz angesetzt und wir zogen mit klingendem Spiel zusammen mit drei weiteren Musikkapellen unter dem Beifall von tausenden Zuschauern ein. Anschließend erfüllte der gemeinsame Auftritt mit Festhymne und verschiedenen Märschen das weite Rund. |
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| | Noch am Freitag in der vollen Uniform, machte sich eine große Gruppe am Sonntag, 24. Juli in unseren blauen Shirts auf den Weg ins tirolerische Passionsdorf Erl, wo unser hochgeschätzter Tubist Sepp Dresch am Erlerberg ein sogenannte „Joggas Fest“ veranstaltete. Ein Fest für den heiligen Jakob auf 1200 Höhenmetern? Die Fragen und Zweifel im Vorfeld beantwortete unser Sepp mit seinem verschmitzten Lächeln und ließ uns beim Eintreffen auf seinem „Festgelände“ nur staunen. | | Noch am Freitag in der vollen Uniform, machte sich eine große Gruppe am Sonntag, 24. Juli in unseren blauen Shirts auf den Weg ins tirolerische Passionsdorf Erl, wo unser hochgeschätzter Tubist Sepp Dresch am Erlerberg ein sogenannte „Joggas Fest“ veranstaltete. Ein Fest für den heiligen Jakob auf 1200 Höhenmetern? Die Fragen und Zweifel im Vorfeld beantwortete unser Sepp mit seinem verschmitzten Lächeln und ließ uns beim Eintreffen auf seinem „Festgelände“ nur staunen. |
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| | Am 11. September beteiligten wir uns mit genau 44 Orchestermitglieder beim Treffen der Blasmusikkapellen der Eisenbahner-Musikvereine aus ganz Österreich in Wels/Oberösterreich. Zwölf EMV-Kapellen formierten sich in praller Sonne zur gemeinsamen musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes am Vormittag auf dem Welser Stadtplatz, um anschließend durch die Stadt zum Gelände der Welser Messe zu marschieren. | | Am 11. September beteiligten wir uns mit genau 44 Orchestermitglieder beim Treffen der Blasmusikkapellen der Eisenbahner-Musikvereine aus ganz Österreich in Wels/Oberösterreich. Zwölf EMV-Kapellen formierten sich in praller Sonne zur gemeinsamen musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes am Vormittag auf dem Welser Stadtplatz, um anschließend durch die Stadt zum Gelände der Welser Messe zu marschieren. |
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| − | '''2017'''
| + | === 2017 === |
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| | Mit dem Neujahrskonzert sowie zwei Kirchenkonzerte begannen wir das Jahr 2017. | | Mit dem Neujahrskonzert sowie zwei Kirchenkonzerte begannen wir das Jahr 2017. |
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| − | Das Große Blasorchester des Eisenbahner-Musikvereins Salzburg bot unter fachmännischer Leitung von Martin Fuchsberger in der Laufener Stiftskirche wieder eine breite Palette bläserischen Könnens. Mit der Wiederholung des Programmes aus der Stadtpfarrkirche Laufen kam es zum ersten Auftritt unseres großen Blasorchesters in der Kirche St. Vitalis. Der moderne, zweckmäßige Kirchenbau überraschte mit seiner klaren Akustik, was unseren Tubaspieler Kurt Krenn zu einer erstaunlichen Aussage führte: „Heute haben wir sogar einmal die Klarinettisten gehört!“ Ob das nun an der erhöhten Sitzordnung im tiefen Blech oder der besonderen Spielstärke der Holzbläser lag, kann im Nachhinein nicht mehr festgestellt werden. | + | Das große Blasorchester des Eisenbahner-Musikvereins Salzburg bot unter fachmännischer Leitung von Martin Fuchsberger in der Laufener Stiftskirche wieder eine breite Palette bläserischen Könnens. Mit der Wiederholung des Programmes aus der Stadtpfarrkirche Laufen kam es zum ersten Auftritt unseres großen Blasorchesters in der Kirche St. Vitalis. Der moderne, zweckmäßige Kirchenbau überraschte mit seiner klaren Akustik, was unseren Tubaspieler Kurt Krenn zu einer erstaunlichen Aussage führte: „Heute haben wir sogar einmal die Klarinettisten gehört!“ Ob das nun an der erhöhten Sitzordnung im tiefen Blech oder der besonderen Spielstärke der Holzbläser lag, kann im Nachhinein nicht mehr festgestellt werden. |
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| | Im Juli wurden wir zur Festspieleröffnung am Residenzplatz eingeladen. Als einzige Musikkapelle aus der Stadt Salzburg waren wir es, die vor 3 000Zuhörern auf den Residenzplatz unser Bestes geben konnten. Das war ein toller Erfolg unserer Musik. | | Im Juli wurden wir zur Festspieleröffnung am Residenzplatz eingeladen. Als einzige Musikkapelle aus der Stadt Salzburg waren wir es, die vor 3 000Zuhörern auf den Residenzplatz unser Bestes geben konnten. Das war ein toller Erfolg unserer Musik. |
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| | Ein weiterer Ausflug führte uns zum Kürbisfest nach Niederösterreich. Geschlafen wurde in Znaim direkt an der tschechischen Grenze und aufgespielt wurde in Unterretzbach bei Regen, Wind und Kälte. Da konnte nur der warme Punsch helfen. Auf der Heimreise fuhren wir noch mit der MS Austria von Krems nach Melk auf der Donau. Es war wieder ein gelungener Saisonabschluss für uns alle. | | Ein weiterer Ausflug führte uns zum Kürbisfest nach Niederösterreich. Geschlafen wurde in Znaim direkt an der tschechischen Grenze und aufgespielt wurde in Unterretzbach bei Regen, Wind und Kälte. Da konnte nur der warme Punsch helfen. Auf der Heimreise fuhren wir noch mit der MS Austria von Krems nach Melk auf der Donau. Es war wieder ein gelungener Saisonabschluss für uns alle. |
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| − | '''2018'''
| + | === 2018 === |
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| | Mit einem Kurzkommentar eines Zuhörers beim Neujahrskonzert beginnen wir die Chronik für das Jahr 2018: | | Mit einem Kurzkommentar eines Zuhörers beim Neujahrskonzert beginnen wir die Chronik für das Jahr 2018: |
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| | Erstmals beteiligte sich unser Blasorchester der Kategorie „Musik in der Kirche“ an der vom Blasmusikverband Salzburg ausgeschriebenen. Nach wochenlangen intensiven Proben stellten wie uns in der Werfener Pfarrkirche mit den Pflichtstück „Praise to the Lord“ und dem Selbstwahlstück „A Choral for a Solemn Occasion“ in der Stufe C der gestrengen Jury. | | Erstmals beteiligte sich unser Blasorchester der Kategorie „Musik in der Kirche“ an der vom Blasmusikverband Salzburg ausgeschriebenen. Nach wochenlangen intensiven Proben stellten wie uns in der Werfener Pfarrkirche mit den Pflichtstück „Praise to the Lord“ und dem Selbstwahlstück „A Choral for a Solemn Occasion“ in der Stufe C der gestrengen Jury. |
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| − | '''2019'''
| + | === 2019 === |
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| | Wie es schon liebgewordene Tradition ist, fand im Salzburg Congress das Neujahrskonzert des Eisenbahner-Musikverein Salzburg unter der hervorragenden Leitung von Kapellmeister Andrzej Kucharski statt. Die Auswahl der dargebotenen Stücke war sehr gut getroffen: schwungvoll und mitreißend. Souverän wie immer führte Gabriele Lankes durch das Programm. | | Wie es schon liebgewordene Tradition ist, fand im Salzburg Congress das Neujahrskonzert des Eisenbahner-Musikverein Salzburg unter der hervorragenden Leitung von Kapellmeister Andrzej Kucharski statt. Die Auswahl der dargebotenen Stücke war sehr gut getroffen: schwungvoll und mitreißend. Souverän wie immer führte Gabriele Lankes durch das Programm. |
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| | Wie es bereits Tradition ist, spielt der EMV um die Osterzeit zwei Kirchenkonzerte mit verschiedenen Dirigenten. Die Idee stammte von Prof. Martin Fuchsberger, MA, der das Projekt 2016 ins Leben gerufen hat. Wir Musiker konnten uns damals nicht wirklich viel darunter vorstellen, außer dass wir mehrere Dirigenten haben werden. Diese sind Studierende der Masterklasse für Blasorchesterleitung und wir können stolz darauf sein, zu einem kleinen Teil dieser Ausbildung beizutragen. Die Studenten proben aber nicht nur mit uns, sondern haben vorher schon die Aufgabe die diversen Stücke, welche es oft noch nicht für große Blasorchester gesetzt gibt, zu arrangieren. Es gibt jedes Jahr neue Highlights mit diversen Solisten (Gesang und Instrumental), so dass es für uns Musiker jedes Mal eine Herausforderung ist, diese zu begleiten. | | Wie es bereits Tradition ist, spielt der EMV um die Osterzeit zwei Kirchenkonzerte mit verschiedenen Dirigenten. Die Idee stammte von Prof. Martin Fuchsberger, MA, der das Projekt 2016 ins Leben gerufen hat. Wir Musiker konnten uns damals nicht wirklich viel darunter vorstellen, außer dass wir mehrere Dirigenten haben werden. Diese sind Studierende der Masterklasse für Blasorchesterleitung und wir können stolz darauf sein, zu einem kleinen Teil dieser Ausbildung beizutragen. Die Studenten proben aber nicht nur mit uns, sondern haben vorher schon die Aufgabe die diversen Stücke, welche es oft noch nicht für große Blasorchester gesetzt gibt, zu arrangieren. Es gibt jedes Jahr neue Highlights mit diversen Solisten (Gesang und Instrumental), so dass es für uns Musiker jedes Mal eine Herausforderung ist, diese zu begleiten. |
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| − | Im vergangenen Vereinsjahr ist unsere Musikerfamilie wieder ein Stück gewachsen. Wir könnten gleich acht neue Musikerinnen und Musiker bei uns begrüßen. Es sind dies: | + | Im vergangenen Vereinsjahr ist unsere Musikerfamilie wieder ein Stück gewachsen. Wir könnten gleich acht neue Musiker bei uns begrüßen. Es sind dies: |
| − | | + | * Andres Daschl, Horn |
| − | Andres Daschl, Horn | + | * Manfred Poringer, Tuba |
| − | Manfred Poringer, Tuba | + | * Elisabeth Reichberger, Trompete |
| − | Elisabeth Reichberger, Trompete | + | * Alexander Reichberger, Trompete |
| − | Alexander Reichberger, Trompete | + | * Serena Zhong, Trompete |
| − | Serena Zhong, Trompete | + | * Elisabeth Gabath, Querflöte |
| − | Elisabeth Gabath, Querflöte | + | * Annika Schubert, Querflöte |
| − | Annika Schubert, Querflöte | + | * Valentin Nagl, Trompete |
| − | Valentin Nagl, Trompete | + | Also ist dem Verein um den Nachwuchs nicht bange. |
| − | Also ist uns um den Nachwuchs nicht bange. | |
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| | Erfolgreiches Brüderpaar bei „prima la musica“. | | Erfolgreiches Brüderpaar bei „prima la musica“. |
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| | * Peter Grundbichler, Obmann des EMV Salzburg von 1991–2012 | | * Peter Grundbichler, Obmann des EMV Salzburg von 1991–2012 |
| | * Ernst Bründler, Musikerobmann des EMV Salzburg | | * Ernst Bründler, Musikerobmann des EMV Salzburg |
| − | * der gesamte Artikel befindet sich auch auf der [http://www.emv-salzburg.com/index.php/so-war-es/chronik Website des EMV Salzburg] | + | * der gesamte Artikel (in Originalschreibweise) befindet sich auch auf der [http://www.emv-salzburg.com/index.php/so-war-es/chronik Website des EMV Salzburg] |
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