| | Die nach Meinung des ehemaligen Landesarchäologen [[Fritz Moosleitner]] künstlich eingeebnete Hochfläche, die rund 100 m über dem Talboden liegt, hat eine Ausdehnung von rund 15 x 80 m. Sie ist nach allen Seiten durch Steilabbrüche geschützt, ausgenommen ein schmaler Grat, der die Felshöhe mit dem angrenzenden Gebirgsmassiv verbindet. Hier wussten sich die ehemaligen Bewohner durch einen künstlich aufgeschütteten Wall mit einem davor liegenden tief eingeschnittenen Graben vor ungebetenen Besuchern wirkungsvoll zu schützen. | | Die nach Meinung des ehemaligen Landesarchäologen [[Fritz Moosleitner]] künstlich eingeebnete Hochfläche, die rund 100 m über dem Talboden liegt, hat eine Ausdehnung von rund 15 x 80 m. Sie ist nach allen Seiten durch Steilabbrüche geschützt, ausgenommen ein schmaler Grat, der die Felshöhe mit dem angrenzenden Gebirgsmassiv verbindet. Hier wussten sich die ehemaligen Bewohner durch einen künstlich aufgeschütteten Wall mit einem davor liegenden tief eingeschnittenen Graben vor ungebetenen Besuchern wirkungsvoll zu schützen. |
| − | Unter den Fundstücken von Helmut Adler, die im [[Museum Kalkofengut]] in [[Unken]], bzw. beim Finder verwahrt und von [[Benutzer:Wald1siedel|Christina Nöbauer]], deren Funde vom [[Salzburg Museum]] erworben wurden, sind ein Bronzedolch, eine Lanzenspitze aus Bronze, eine Zierscheibe aus Bronze, ein Schwertklingenfragment, Rohschlacke und Keramikbruchstücke zu erwähnen. Vorbehaltlich neuerer Untersuchungsergebnisse wird aufgrund der Fundlage angenommen, dass die Siedlung auf dem Katzentauern in der Frühen Bronzezeit angelegt und im Verlauf der Mittleren Bronzezeit verlassen wurde. | + | Unter den Fundstücken von Helmut Adler, die im [[Heimatmuseum Kalchofengut]] in [[Unken]], bzw. beim Finder verwahrt und von [[Benutzer:Wald1siedel|Christina Nöbauer]], deren Funde vom [[Salzburg Museum]] erworben wurden, sind ein Bronzedolch, eine Lanzenspitze aus Bronze, eine Zierscheibe aus Bronze, ein Schwertklingenfragment, Rohschlacke und Keramikbruchstücke zu erwähnen. Vorbehaltlich neuerer Untersuchungsergebnisse wird aufgrund der Fundlage angenommen, dass die Siedlung auf dem Katzentauern in der Frühen Bronzezeit angelegt und im Verlauf der Mittleren Bronzezeit verlassen wurde. |