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Seit der Eröffnung im Jahr [[1978]] hat sich das Spielzeugmuseum so gut wie nicht verändert. Es wirkt verstaubt und altmodisch, aus einer anderen Zeit wie auch seine Ausstellungsstücke. Bis Ende [[2011]] soll sich das ändern – das Museum im ehemaligen [[Bürgerspital|Salzburger Bürgerspital]] am [[Mönchsberg]]felsen wird umgebaut. Bis zum Jahresende [[2010]] läuft der Betrieb noch normal weiter.
 
Seit der Eröffnung im Jahr [[1978]] hat sich das Spielzeugmuseum so gut wie nicht verändert. Es wirkt verstaubt und altmodisch, aus einer anderen Zeit wie auch seine Ausstellungsstücke. Bis Ende [[2011]] soll sich das ändern – das Museum im ehemaligen [[Bürgerspital|Salzburger Bürgerspital]] am [[Mönchsberg]]felsen wird umgebaut. Bis zum Jahresende [[2010]] läuft der Betrieb noch normal weiter.
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Ein richtiges Kindermuseum wird es werden. Das kündigt Karin Rachbauer-Lehenauer an. Derzeit werde noch am Konzept gearbeitet, "es ist noch sehr viel möglich". In den nächsten Monaten werde sie alles auf den Kopf stellen und neu anschauen, sagt die Leiterin, selbst Mutter einer Tochter. Fix ist: Das  Museum muss für die Kinder inszeniert werden. "Die Pädagogik hat sich verändert, die Kinder sollen entdecken dürfen, sich selbst etwas aktiv aneignen können." Derzeit müssen die Kleinen im Spielzeugmuseum noch auf Stockerl steigen, um die  Exponate  in den hoch hängenden Glasvitrinen überhaupt bewundern zu können.  
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Ein richtiges Kindermuseum wird es werden. Das kündigt Karin Rachbauer-Lehenauer an. Derzeit werde noch am Konzept gearbeitet, "es ist noch sehr viel möglich". In den nächsten Monaten werde sie alles auf den Kopf stellen und neu anschauen, sagt die Leiterin, selbst Mutter einer Tochter (* [[2008]]). Fix ist: Das  Museum muss für die Kinder inszeniert werden. "Die Pädagogik hat sich verändert, die Kinder sollen entdecken dürfen, sich selbst etwas aktiv aneignen können." Derzeit müssen die Kleinen im Spielzeugmuseum noch auf Stockerl steigen, um die  Exponate  in den hoch hängenden Glasvitrinen überhaupt bewundern zu können.  
    
Rachbauer-Lehenauer erklärt vor  einem der  ausgestellten "Papiertheater"  aus dem [[19. Jahrhundert]], in welche Richtung es im Museum künftig gehen könnte. "Wir bauen ein Papiertheater nach, die Kinder ziehen den Vorhang auf. Licht geht an, sie setzen den Kopfhörer auf, eine Szene spielt."  In Workshops könnten die Kinder dann selbst mit Ausschneidebögen ihre eigenen Bühnen anfertigen.  
 
Rachbauer-Lehenauer erklärt vor  einem der  ausgestellten "Papiertheater"  aus dem [[19. Jahrhundert]], in welche Richtung es im Museum künftig gehen könnte. "Wir bauen ein Papiertheater nach, die Kinder ziehen den Vorhang auf. Licht geht an, sie setzen den Kopfhörer auf, eine Szene spielt."  In Workshops könnten die Kinder dann selbst mit Ausschneidebögen ihre eigenen Bühnen anfertigen.  
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Rachbauer-Lehenauer arbeitet seit [[2005]] für das [[Salzburg Museum]], zu dem auch das Spielzeugmuseum gehört.  Sie war zuletzt Assistentin von Direktor [[Erich Marx]] und war auch für das [[Sattler-Panorama|Sattler-Panorama-Museum]] zuständig.
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Rachbauer-Lehenauer arbeitet seit [[2005]] für das [[Salzburg Museum]], zu dem auch das Spielzeugmuseum gehört.  Sie war zuletzt Assistentin von Direktor [[Erich Marx]] und war auch für das [[Sattler-Panorama|Sattler-Panorama-Museum]] zuständig.
    
==Adresse==
 
==Adresse==