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{{Dieser Artikel|behandelt den dritten Teil der '''Geschichte des Landes Salzburg''', die weiteren Teile finden sich hier: [[Geschichte des Landes, Teil 2]] und [[Geschichte des Landes|Geschichte des Landes, Teil 1]].}}
 
{{Dieser Artikel|behandelt den dritten Teil der '''Geschichte des Landes Salzburg''', die weiteren Teile finden sich hier: [[Geschichte des Landes, Teil 2]] und [[Geschichte des Landes|Geschichte des Landes, Teil 1]].}}
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Die Jahrhundertwende vollzog sich in Salzburg ohne nennenswerte Ereignisse. Am [[1. Juni|1.]] und [[2. Juni]] [[1900]] fand das erste [[Straßenrennen Salzburg - Wien|Straßenrennen]] von Salzburg nach Wien statt. [[Johannes Baptist Katschthaler]] wurde von Papst Leo XIII. am [[17. Dezember]] als [[Erzbischof]] von Salzburg bestätigt. Die Wirtschaft erlebt den einen oder anderen Impuls, [[1903]] wurde das [[Wirtschaftsförderungsinstitut]] gegründet. [[1904]] entstand aus dem Lebensmittelmagazin für die Bediensteten der k.u.k. Staatsbahnen und aus dem Konsumverein "Vorwärts" die [[Konsum Union]] Salzburg, der erst Ende des [[20. Jahrhundert]]s ihren Niedergang erlebte.
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[[1913]] starb [[Erzherzog Rainer]], nach dem das [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59]] benannt wurde
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und mit Armeebefehl hatte [[Kaiser Franz Joseph I.]] anbefohlen, dass das k.u.k.  Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Infanterieregiment Nr. 59 auf immerwährende Zeiten den Namen "Erzherzog Rainer" tragen soll.
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Es war der [[28. Juni]] [[1914]] - das Attentat auf [[Erzherzog Franz Ferdinand ]] in Sarajevo, Serbien, der der österreichische Thronfolger war und dessen Ermordung den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] auslöste.
    
==An der Grenze zu Deutschland - Salzburg im 20. Jahrhundert==
 
==An der Grenze zu Deutschland - Salzburg im 20. Jahrhundert==
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===Zahlreiche Großprojekte werden durchgesetzt===
 
===Zahlreiche Großprojekte werden durchgesetzt===
Der christlichsoziale Landeshauptmann [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]], der von [[1922]] bis [[1938]] an der Spitze der Landesregierung stand, suchte in den schwierigen Zeiten der Weltwirtschaftskrise die Zusammenarbeit auch mit den politischen Gegnern. Dem Ziel der Arbeitsbeschaffung diente die Durchführung zahlreicher Großprojekte, darunter der Bau der [[Gaisbergstraße]], der [[Schmittenhöhebahn]], der [[Großglockner Hochalpenstraße]], des Fuscher Bärenwerkes und die Planung der [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerke Glockner-Kaprun]] trotz heftiger Widersprüche. Für die [[Salzburger Festspiele]], die unter der Regie von [[Max Reinhardt]] internationale Anerkennung gefunden hatten, erstellte Rehrl angesichts der finanziellen Krise [[1925]]/[[1926|26]] ein Sanierungskonzept. Der Bau des [[Kleines Festspielhaus|Kleinen Festspielhauses]] [[1937]] bedeutete einen Höhepunkt in dieser Entwicklung.
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Der christlichsoziale Landeshauptmann [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]], der von [[1922]] bis [[1938]] an der Spitze der Landesregierung stand, suchte in den schwierigen Zeiten der Weltwirtschaftskrise die Zusammenarbeit auch mit den politischen Gegnern. Dem Ziel der Arbeitsbeschaffung diente die Durchführung zahlreicher Großprojekte, darunter der Bau der [[Gaisbergstraße]], der [[Schmittenhöhebahn]], der [[Großglockner Hochalpenstraße]], des Fuscher [[Kraftwerk Bärenwerk|Bärenwerkes]] und die Planung der [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerke Glockner-Kaprun]] trotz heftiger Widersprüche. Für die [[Salzburger Festspiele]], die unter der Regie von [[Max Reinhardt]] internationale Anerkennung gefunden hatten, erstellte Rehrl angesichts der finanziellen Krise [[1925]]/[[1926|26]] ein Sanierungskonzept. Der Bau des [[Kleines Festspielhaus|Kleinen Festspielhauses]] [[1937]] bedeutete einen Höhepunkt in dieser Entwicklung.
    
===Blutiger Putschversuch der Nazis===
 
===Blutiger Putschversuch der Nazis===
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===Viel Jubel beim Einmarsch Hitlers===
 
===Viel Jubel beim Einmarsch Hitlers===
Dass der Einmarsch deutscher Truppen in Salzburg am [[12. März]] [[1938]] mit besonderem Jubel begrüßt wurde, hatte mehrere Gründe. Einerseits war schon am Ende des 19. Jahrhunderts der Liberalismus von einem entschiedenen Deutschnationalismus abgelöst worden, was im Ergebnis der Volksabstimmung [[1921]] deutlich zum Ausdruck kam. Andererseits hatte die Arbeitsbeschaffungspolitik des NS-Regimes in dem Grenzland Salzburg, das zeitweise 32% Arbeitslose zählte, große Hoffnungen geweckt. [[Adolf Hitler|Hitler]] selbst hielt sich häufig im Salzburger [[Schloss Kleßheim]] oder in unmittelbarer Nachbarschaft, auf dem [[Berghof]] bei [[Berchtesgaden]], auf. Die Volksabstimmung am [[10. April]] brachte in Salzburg 157.595 Prostimmen, nur 463 Personen wagten gegen den "Anschluss" an das Deutsche Reich zu stimmen.
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Dass der Einmarsch deutscher Truppen in Salzburg am [[12. März]] 1938 mit besonderem Jubel begrüßt wurde, hatte mehrere Gründe. Einerseits war schon am Ende des 19. Jahrhunderts der Liberalismus von einem entschiedenen Deutschnationalismus abgelöst worden, was im Ergebnis der Volksabstimmung [[1921]] deutlich zum Ausdruck kam. Andererseits hatte die Arbeitsbeschaffungspolitik des NS-Regimes in dem Grenzland Salzburg, das zeitweise 32% Arbeitslose zählte, große Hoffnungen geweckt. [[Adolf Hitler|Hitler]] selbst hielt sich häufig im Salzburger [[Schloss Kleßheim]] oder in unmittelbarer Nachbarschaft, auf dem [[Berghof]] bei [[Berchtesgaden]], auf. Die Volksabstimmung am [[10. April]] brachte in Salzburg 157.595 Pro-Stimmen, nur 463 Personen wagten gegen den "Anschluss" an das Deutsche Reich zu stimmen.
    
==Jüdische Geschäfte verwüstet==
 
==Jüdische Geschäfte verwüstet==
Anfangs schienen sich die großen Hoffnungen der Salzburger Bevölkerung auch zu erfüllen. Autobahnbau ([[Westautobahn]], [[Tauernautobahn]] bis [[Anif]]/[[Grödig]]), Rüstungsindustrie ([[Grill-Werke]] in [[Hallein]]) und Kraftwerksbau ([[Tauernkraftwerke Kaprun]]) sorgten für Vollbeschäftigung. Aber bald zeigten sich auch die negativen Auswirkungen: in der so genannten [[Reichskristallnacht]] vom [[10. November|10.]] zum [[11. November]] 1938 wurden jüdische Geschäfte verwüstet und die Einrichtung der [[Synagoge]] zerstört. Kriegsgefangene, die zum Bau von Straßen und Brücken eingesetzt wurden, starben zu Tausenden.  
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Anfangs schienen sich die großen Hoffnungen der Salzburger Bevölkerung auch zu erfüllen. Autobahnbau ([[Westautobahn]], [[Tauernautobahn]] bis [[Anif]]/[[Grödig]]), Rüstungsindustrie ([[Grill-Werke]] in [[Hallein]]) und Kraftwerksbau ([[Tauernkraftwerke Kaprun]]) sorgten für Vollbeschäftigung. Aber bald zeigten sich auch die negativen Auswirkungen: in der so genannten [[Reichskristallnacht]] vom [[10. November|10.]] zum [[11. November]] 1938 wurden jüdische Geschäfte verwüstet und die Einrichtung der [[Synagoge]] zerstört. Kriegsgefangene, die zum Bau von Straßen und Brücken eingesetzt wurden, starben zu Tausenden.  
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Besonders hart traf es die Russen im [[Kriegsgefangenenlager "Markt Pongau"]], wie [[St. Johann im Pongau]] in der Zeit des NS-Regimes hieß. Für die Zigeuner gab es in Salzburg - [[Riedenburg]] (Rosittengründe) ein Lager ([[Zigeunerlager Maxglan]]), in dem viele ihr Leben ließen. Insgesamt 13.000 oppositionell gesinnte Personen wurden zwischen [[1938]] und [[1945]] verhaftet, darunter prominente Politiker wie der langjährige Landeshauptmann [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]]. [[1942]] wurden acht Eisenbahner, die der Widerstandsbewegung angehörten, hingerichtet.
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Besonders hart traf es die Russen im [[Kriegsgefangenenlager "Markt Pongau"]], wie [[St. Johann im Pongau]] in der Zeit des NS-Regimes hieß. Für die Zigeuner gab es in Salzburg - [[Riedenburg]] (Rosittengründe) ein Lager ([[Zigeunerlager Maxglan]]), in dem viele ihr Leben ließen. Insgesamt 13.000 oppositionell gesinnte Personen wurden zwischen [[1938]] und [[1945]] verhaftet, darunter prominente Politiker wie der langjährige Landeshauptmann [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]]. [[1942]] wurden acht Eisenbahner, die der Widerstandsbewegung angehörten, hingerichtet.
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==Der Zweite Weltkrieg==
 
===US-Bomben zerstörten Dom===
 
===US-Bomben zerstörten Dom===
 
Den [[Zweiter Weltkrieg#US-Bomben zerstörten Dom|Bombenangriffen]] der Amerikaner, die im [[Oktober]] [[1944]] einsetzten, fielen in der Stadt Salzburg der Dom und 46 % der Wohnobjekte zum Opfer. Die gänzliche Zerstörung konnte dadurch verhindert werden, dass der gemäßigte Gauleiter, Dr. [[Gustav Adolf Scheel]], und der Kampfkommandant, Oberst [[Hans Lepperdinger]], die kampflose Übergabe der Stadt an amerikanische Truppen durchsetzten; Nach dem Kriegsende erhielt Salzburg, das in der amerikanischen Besatzungszone und damit im "goldenen Westen" lag, bald wieder politische und wirtschaftliche Bedeutung. Hier fanden die "Länderkonferenzen" des Jahres [[1945]] statt, auf denen die westlichen Bundesländer von Salzburg aus ihren Beitritt zur Regierung Renner und damit zur Zweiten Republik vollzogen. Die [[Salzburger Festspiele]], die auch von den Nationalsozialisten sehr geschätzt worden waren, brachten bald wieder internationales Publikum in die Landeshauptstadt.
 
Den [[Zweiter Weltkrieg#US-Bomben zerstörten Dom|Bombenangriffen]] der Amerikaner, die im [[Oktober]] [[1944]] einsetzten, fielen in der Stadt Salzburg der Dom und 46 % der Wohnobjekte zum Opfer. Die gänzliche Zerstörung konnte dadurch verhindert werden, dass der gemäßigte Gauleiter, Dr. [[Gustav Adolf Scheel]], und der Kampfkommandant, Oberst [[Hans Lepperdinger]], die kampflose Übergabe der Stadt an amerikanische Truppen durchsetzten; Nach dem Kriegsende erhielt Salzburg, das in der amerikanischen Besatzungszone und damit im "goldenen Westen" lag, bald wieder politische und wirtschaftliche Bedeutung. Hier fanden die "Länderkonferenzen" des Jahres [[1945]] statt, auf denen die westlichen Bundesländer von Salzburg aus ihren Beitritt zur Regierung Renner und damit zur Zweiten Republik vollzogen. Die [[Salzburger Festspiele]], die auch von den Nationalsozialisten sehr geschätzt worden waren, brachten bald wieder internationales Publikum in die Landeshauptstadt.
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===Grünlandgürtel wird festgelegt===
 
===Grünlandgürtel wird festgelegt===
 
Die negativen Auswirkungen des "Wirtschaftswunders" und des übersteigerten Fremdenverkehrs wurden vor allem in der Stadt Salzburg rechtzeitig erkannt. Ein vorbildliches [[Altstadterhaltungsgesetz]] bewahrte den alten Stadtkern vor der Verunstaltung durch Hochhäuser und stillose Geschäftsbauten. Die grüne Bewegung, die sich in der Salzburger [[Bürgerliste]] rasch und schlagkräftig formierte, setzte die Sicherung eines breiten [[Grünlandgürtel]]s im Süden der Stadt durch. Auch auf dem Land formierten sich Protestbewegungen, die [[1988]] den Bau der zweiten Tunnelröhren der [[Tauernautobahn]] und damit ein Überhandnehmen des Durchzugsverkehrs verhinderten. Diese kritische Einstellung der Bevölkerung sorgt dafür, dass es auch nach dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Gemeinschaft zu keinem Ausverkauf kommt.
 
Die negativen Auswirkungen des "Wirtschaftswunders" und des übersteigerten Fremdenverkehrs wurden vor allem in der Stadt Salzburg rechtzeitig erkannt. Ein vorbildliches [[Altstadterhaltungsgesetz]] bewahrte den alten Stadtkern vor der Verunstaltung durch Hochhäuser und stillose Geschäftsbauten. Die grüne Bewegung, die sich in der Salzburger [[Bürgerliste]] rasch und schlagkräftig formierte, setzte die Sicherung eines breiten [[Grünlandgürtel]]s im Süden der Stadt durch. Auch auf dem Land formierten sich Protestbewegungen, die [[1988]] den Bau der zweiten Tunnelröhren der [[Tauernautobahn]] und damit ein Überhandnehmen des Durchzugsverkehrs verhinderten. Diese kritische Einstellung der Bevölkerung sorgt dafür, dass es auch nach dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Gemeinschaft zu keinem Ausverkauf kommt.
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==Salzburg im 21. Jahrhundert==
    
===Salzburg wird "rot"===
 
===Salzburg wird "rot"===
[[Bild:Gabi_burgstaller.jpg|thumb|180px|[[Gabriele Burgstaller]]]]Im Jahr [[2004]] kam es zu einem politischen Umschwung: Die [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] errang erstmals bei einer Landtagswahl die Mehrheit an Stimmen und Mandaten, Frau Mag. [[Gabriele Burgstaller]] trat als Landeshauptfrau an die Stelle von Landeshauptmann Doz. Dr. [[Franz Schausberger]]. Seither wurden eine Reihe von Großprojekten teils verwirklicht, teils in Angriff genommen: Das [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Jubiläum [[2006]] brachte einen Rekord an Zuschauern und Einnahmen, das [[Kleines Festspielhaus|Kleine Festspielhaus]] wurde umgestaltet und als [[Haus für Mozart]] neu eröffnet und das Salzburger [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] bezog mit der Ausstellung „Viva Mozart“ seine neue Heimstätte im Neugebäude. Während sich der Bau der zweiten Tunnelröhre durch den [[Katschberg]] der Vollendung nähert, werden der Ausbau des Tauerntunnels und die Fertigstellung des Kraftwerks Kaprun II noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Trotz des starken Anstiegs der Energiekosten gelang es der Salzburger Wirtschaft, die Exporte deutlich zu steigern und erstmals seit vielen Jahren die Zahl der Arbeitslosen zu senken. Salzburg kann sich jedenfalls auch in Zukunft auf seine gesunde Wirtschaft, auf seine große Geschichte und kulturelle Tradition stützen, denen es seine Spitzenposition im Westen Österreichs verdankt.
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[[Bild:Gabi_burgstaller.jpg|thumb|[[Gabriele Burgstaller]]]]Im Jahr [[2004]] kam es zu einem politischen Umschwung: Die [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] errang erstmals bei einer Landtagswahl die Mehrheit an Stimmen und Mandaten, Frau Mag. [[Gabriele Burgstaller]] trat als Landeshauptfrau an die Stelle von Landeshauptmann Doz. Dr. [[Franz Schausberger]]. Seither wurden eine Reihe von Großprojekten teils verwirklicht, teils in Angriff genommen: Das [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Jubiläum [[2006]] brachte einen Rekord an Zuschauern und Einnahmen, das [[Kleines Festspielhaus|Kleine Festspielhaus]] wurde umgestaltet und als [[Haus für Mozart]] neu eröffnet und das Salzburger [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] bezog mit der Ausstellung „Viva Mozart“ seine neue Heimstätte im Neugebäude. Während sich der Bau der zweiten Tunnelröhre durch den [[Katschberg]] der Vollendung nähert, werden der Ausbau des Tauerntunnels und die Fertigstellung des Kraftwerks Kaprun II noch einige Jahre in Anspruch nehmen.  
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In der Kunst gab es einige Aufreger. 2004 wurde das nicht unumstrittene [[Museum der Moderne Mönchsberg]] eröffnet. Die [[Salzburg Foundation]] erregte mit verschiedenen Skulpturen die Gemüter der Salzburger ([[Anselm Kiefer]] (2002) mit seinem ''wandernden Betonklotz'' mit dem Namen [[A.E.I.O.U.]] im [[Furtwänglerpark]], Markus Lüpertz (2005) mit seiner [[Mozart - Eine Hommage]]-Statue, die auch einmal geteert und gefedert wurde). [[2010]] wurden die [[Osterfestspiele]] von einem Skandal erschüttert. Geschäftsführer [[Michael Dewitte]] und dem technischen Direktor der Salzburger Festspiele, Klaus Kretschmer, wurden Unregelmäßigkeiten vorgeworfen, die den Festspielen bis zu 1,5 Millionen Euro Schaden zugefügt haben sollen.
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Trotz des starken Anstiegs der Energiekosten gelang es der Salzburger Wirtschaft, die Exporte in den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts deutlich zu steigern und erstmals seit vielen Jahren die Zahl der Arbeitslosen zu senken. Dann traf aber auch Salzburg die weltweite Bankenkrisen (2008), die sich [[2009]] auf die Wirtschaft und insbesondere auf den Arbeitsmarkt stark auswirkte. [[2010]] konnte die Wirtschaft wieder vorsichtig optimistisch in die Zukunft schauen.
    
==Literaturtipps==
 
==Literaturtipps==
 
* Buch [[Salzburgs Synchronik]]
 
* Buch [[Salzburgs Synchronik]]
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==Quelle==
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==Quellen==
 
* [[Heinz Dopsch]], [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]
 
* [[Heinz Dopsch]], [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]
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* Internetbeiträge
    
[[Kategorie:Geschichte|!]]
 
[[Kategorie:Geschichte|!]]
 
[[Kategorie: Landesgeschichte in drei Teilen (Geschichte)]]
 
[[Kategorie: Landesgeschichte in drei Teilen (Geschichte)]]

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