[[Datei:Prof. Karl M. Adlmannseder.jpg|mini|Karl Adlmannseder]]
[[Datei:Kachelofen von Prof. Karl Adlmannseder.jpg|mini|Kachelofen von Karl Adlmannseder]]
[[Datei:Kachelofen von Prof. Karl Adlmannseder.jpg|mini|Kachelofen von Karl Adlmannseder]]
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'''Karl Michael Adlmannseder''' (* [[17. November]] [[1902]] in Salzburg; † [[14. Juni]] [[1981]] in Eberschwang) war ein österreichischer Keramikkünstler.
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'''Karl Michael Adlmannseder''' (* [[17. November]] [[1902]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]]; † [[14. Juni]] [[1981]] in Eberschwang, [[Innviertel]]) war ein österreichischer Keramikkünstler.
==Leben==
==Leben==
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Er stammt aus einer Salzburger Metzgerfamilie. Nach dem Abschluss der Realschule trat er [[1917]] in die private Kunstschule der Malerin Elfriede Mayer ein. Bei der Künstlervereinigung [[Der Wassermann]] erlernte er ab 1918 unter [[Anton Faistauer]] Malerei und unter [[Felix Albrecht Harta]] Aktzeichnen. 1926 bis 1938 war er Mitglied im Wirtschaftsverband Salzburger Künstler im [[Schloss Mirabell]]. In dieser Zeit nahm er an Ausstellungen im Salzburger [[Künstlerhaus]] teil. Von 1926 bis 1927 zeichnete und entwarf er Kachelöfen für die Heinstein-Werke. Ab 1927 war er Mitbegründer der Keramischen Werkstätte Angermayer, hier entwarf er Kachelöfen und bemalte diese in Fayence-Technik und in den Kriegsjahren formte er auch figurale Keramikplastiken. Am 21. Dezember 1978 wurde er zum Professor ernannt. Bis zu seinem Tod 1981 arbeitete er in der keramischen Werkstätte Angermayer. Begraben liegt er auf dem Friedhof in Eberschwang.
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Er stammte aus einer Salzburger Metzgerfamilie. Nach dem Abschluss der Realschule trat er [[1917]] in die private Kunstschule der Malerin [[Elfriede Mayer]] ein. Bei der Künstlervereinigung [[Der Wassermann]] erlernte er ab 1918 unter [[Anton Faistauer]] Malerei und unter [[Felix Albrecht Harta]] Aktzeichnen. 1926 bis 1938 war er Mitglied im Wirtschaftsverband Salzburger Künstler im [[Schloss Mirabell]]. In dieser Zeit nahm er an Ausstellungen im Salzburger [[Künstlerhaus]] teil. Von 1926 bis 1927 zeichnete und entwarf er Kachelöfen für die Heinstein-Werke. Ab 1927 war er Mitbegründer der Keramischen Werkstätte Angermayer, hier entwarf er Kachelöfen und bemalte diese in Fayence-Technik und in den [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsjahren]] formte er auch figurale Keramikplastiken. Am 21. Dezember 1978 wurde er zum Professor ernannt. Bis zu seinem Tod 1981 arbeitete er in der keramischen Werkstätte Angermayer. Begraben liegt er auf dem Friedhof in Eberschwang.