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Jedenfalls in der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s wurde es (wieder) als Hotel geführt. Dirigent [[Karl Böhm]] wohnte über viele Jahre während seines Aufenthalts anlässlich der Salzburger Festspiele im Steinlechner. Anfang der [[1980er]]-Jahre war der Betrieb kurz im Besitz von [[Erich Holzmann]]. [[1988]] quartierte sich der Maler [[Friedensreich Hundertwasser]] einen Sommer lang beim Steinlechner ein und startete von hier aus seine Aktion gegen die "Europäisierung" der österreichischen Nummerntafeln.
 
Jedenfalls in der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s wurde es (wieder) als Hotel geführt. Dirigent [[Karl Böhm]] wohnte über viele Jahre während seines Aufenthalts anlässlich der Salzburger Festspiele im Steinlechner. Anfang der [[1980er]]-Jahre war der Betrieb kurz im Besitz von [[Erich Holzmann]]. [[1988]] quartierte sich der Maler [[Friedensreich Hundertwasser]] einen Sommer lang beim Steinlechner ein und startete von hier aus seine Aktion gegen die "Europäisierung" der österreichischen Nummerntafeln.
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Dann wurde es als "Heuriger" (großer Raum) und "Bieriger" (kleine Bar) geführt und stand damals kurz vor dem Abriss. Der Kreuzungsbereich [[Aigner Straße]], [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]], [[Bürglsteinstraße]] sollte massiv ausgebaut werden und das traditionsreiche Haus dafür geopfert werden. Unter dem [[ÖVP]]-[[Gemeinderat]] [[Anton Bucek (Gemeinderat)|Toni Bucek]] formierte sich Widerstand gegen diese Pläne, unterstützt von den lokalen Zeitungen konnte der Abriss verhindert werden.
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Dann wurde es als "Heuriger" (großer Raum) und "Bieriger" (kleine Bar) geführt und stand damals kurz vor dem Abriss. Der Kreuzungsbereich [[Aigner Straße]], [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]], [[Bürglsteinstraße]] sollte massiv ausgebaut werden und das traditionsreiche Haus dafür geopfert werden. Unter dem [[ÖVP]]-[[Gemeinderat]] [[Anton Bucek|Toni Bucek]] formierte sich Widerstand gegen diese Pläne, unterstützt von den lokalen Zeitungen konnte der Abriss verhindert werden.
    
In den [[1990er]]-Jahren wurde das Haus von der Trumer Privatbrauerei renoviert, aus dem "Bierigen" wurde eine Bar, aus dem "Heurigen" ein Wirtshaus. Bis Herbst 2017 bot es 160 Gästen im Lokal bzw. 80 Gästen in der Bar Platz. Der Gastgarten im Sommer fasste 300 Personen. Berühmt war das Wirtshaus für seine Flügerl- und Ripperlplatten, Schnitzelvariationen sowie diverse Spezialitätenwochen.   
 
In den [[1990er]]-Jahren wurde das Haus von der Trumer Privatbrauerei renoviert, aus dem "Bierigen" wurde eine Bar, aus dem "Heurigen" ein Wirtshaus. Bis Herbst 2017 bot es 160 Gästen im Lokal bzw. 80 Gästen in der Bar Platz. Der Gastgarten im Sommer fasste 300 Personen. Berühmt war das Wirtshaus für seine Flügerl- und Ripperlplatten, Schnitzelvariationen sowie diverse Spezialitätenwochen.   
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