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'''Irresberger''' ist der Name einer [[Oberösterreich|oberösterreichisch]]-salzburgischen Familie.
 
'''Irresberger''' ist der Name einer [[Oberösterreich|oberösterreichisch]]-salzburgischen Familie.
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==Namensursprung==
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== Namensursprung ==
 
Der Name geht auf den Ortsteil ''Irresberg'' in der Gemeinde ''Ohlsdorf'' bei [[Gmunden]] zurück.<ref>Schon in den ältesten, mit dem Jahr 1610 beginnenden Matriken der Pfarre Ohlsdorf (die in der Stadtpfarre Gmunden verwahrt werden) kommen Träger des Namens vor.</ref>
 
Der Name geht auf den Ortsteil ''Irresberg'' in der Gemeinde ''Ohlsdorf'' bei [[Gmunden]] zurück.<ref>Schon in den ältesten, mit dem Jahr 1610 beginnenden Matriken der Pfarre Ohlsdorf (die in der Stadtpfarre Gmunden verwahrt werden) kommen Träger des Namens vor.</ref>
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[[Datei:Irresberger Karl IV..jpg|thumb|Karl IV. Irresberger (1897-1957), Stahlsanderzeuger in [[Grödig]]]]
 
[[Datei:Irresberger Karl IV..jpg|thumb|Karl IV. Irresberger (1897-1957), Stahlsanderzeuger in [[Grödig]]]]
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==Die Salzburger Linie==
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== Die Salzburger Linie ==
 
'''Franz Seraph''' (I.) Irresberger der Stammvater der „Salzburger Linie“, wurde am 4. Oktober 1804 in Grünbach (Gemeinde Ottnang) dem dortigen Müller der Grünbachmühle, Karl (I.) Irresberger, von dessen Gattin Magdalena Irresberger geb. Stritzinger (oder Kritzinger?) als viertes von sieben Kindern geboren.  
 
'''Franz Seraph''' (I.) Irresberger der Stammvater der „Salzburger Linie“, wurde am 4. Oktober 1804 in Grünbach (Gemeinde Ottnang) dem dortigen Müller der Grünbachmühle, Karl (I.) Irresberger, von dessen Gattin Magdalena Irresberger geb. Stritzinger (oder Kritzinger?) als viertes von sieben Kindern geboren.  
 
Er wandte sich dem Gastwirtsberuf zu und betrieb zuerst in [[Wolfsegg am Hausruck]], später in Salzburg eine Gaststätte; in den Urkunden wird er als „Weinwirt“ oder „Weingastgeber“ bezeichnet.  
 
Er wandte sich dem Gastwirtsberuf zu und betrieb zuerst in [[Wolfsegg am Hausruck]], später in Salzburg eine Gaststätte; in den Urkunden wird er als „Weinwirt“ oder „Weingastgeber“ bezeichnet.  
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Witwe Barbara führte das Hotel weiter, bis sie es im Jahr 1898 ihrem Sohn Franz übergab.
 
Witwe Barbara führte das Hotel weiter, bis sie es im Jahr 1898 ihrem Sohn Franz übergab.
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Franz ließ in zwei Phasen (1899 und 1907) den Hotelbau erweitern. Er blieb unverheiratet und kinderlos. Er starb, nachdem er am Vortag ein Testament errichtet hatte, am 14. Juli 1929 und hinterließ den Besitz seinen Neffen und Nichten – insgesamt 13 Erben, die das Hotel in Form einer OHG weiterführten.
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Franz ließ in zwei Phasen (1899 und 1907) den Hotelbau erweitern. Er blieb unverheiratet und kinderlos. Er starb, nachdem er am Vortag ein Testament errichtet hatte, am [[14. Juli]] [[1929]] und hinterließ den Besitz seinen Neffen und Nichten – insgesamt 13 Erben, die das Hotel in Form einer OHG weiterführten.
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Unter den Mitbesitzern spielte der Rechtsanwalt Dr.&nbsp;Helmut Irresberger (* 26. April 1892 Zuffenhausen ([[Deutschland#Baden-Württemberg|Württemberg]]); † 25. August 1975 [[Kärnten|Villach]]) eine Führungsrolle.
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Unter den Mitbesitzern spielte der Rechtsanwalt Dr.&nbsp;Helmut Irresberger (* 26. April 1892 Zuffenhausen ([[Deutschland#Baden-Württemberg|Württemberg]]); † 25. August 1975 [[Kärnten|Villach]]), Schwiegersohn des Direktors des [[Salzburger Museum Carolino Augusteum|Salzburger Museums Carolino Augusteum]] [[Julius Leisching]], eine Führungsrolle.
    
Im Jahr 1960 verkaufte die Familie Irresberger, die noch als „Franz Irresbergers Erben OHG“ firmierte, das Hotel an die Familien [[Blanckenstein]]/[[Ségur-Cabanac]].
 
Im Jahr 1960 verkaufte die Familie Irresberger, die noch als „Franz Irresbergers Erben OHG“ firmierte, das Hotel an die Familien [[Blanckenstein]]/[[Ségur-Cabanac]].
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Heute lebt die Salzburger Linie noch in verschiedenen Trägern des Namens Irresberger (sämtlich Nachkommen von [[Karl (III.) Irresberger| Karls&nbsp;III.]] Sohn Karl&nbsp;IV.) weiter, wenn auch seit 2007 nicht mehr in Stadt und Land Salzburg. Dem Hotelgewerbe widmen sich noch Nachkommen Helmuts (unter anderen Familiennamen).
 
Heute lebt die Salzburger Linie noch in verschiedenen Trägern des Namens Irresberger (sämtlich Nachkommen von [[Karl (III.) Irresberger| Karls&nbsp;III.]] Sohn Karl&nbsp;IV.) weiter, wenn auch seit 2007 nicht mehr in Stadt und Land Salzburg. Dem Hotelgewerbe widmen sich noch Nachkommen Helmuts (unter anderen Familiennamen).
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==Die Ampflwanger Linie==
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== Die Ampflwanger Linie ==
 
Bekanntere zeitgenössische Namensträger sind  
 
Bekanntere zeitgenössische Namensträger sind  
 
* [[Dieter Irresberger]] (* 1944), Architekt in Wien, beteiligt insbesondere am “[[Haus für Mozart]]”
 
* [[Dieter Irresberger]] (* 1944), Architekt in Wien, beteiligt insbesondere am “[[Haus für Mozart]]”
 
* [[Hanne Irresberger]], Grafikerin und Buchillustratorin in Salzburg
 
* [[Hanne Irresberger]], Grafikerin und Buchillustratorin in Salzburg
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==Quelle==
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== Quelle ==
 
[[Benutzer: Karl Irresberger|Karl Irresberger]], Eigenartikel
 
[[Benutzer: Karl Irresberger|Karl Irresberger]], Eigenartikel
====Einzelnachweise====
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==== Einzelnachweise ====
 
<references/>
 
<references/>
==Siehe auch==
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== Siehe auch ==
 
* [http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/Default.aspx?name=Irresberger geogen-Familiennamen-Kartographierung für „Irresberger“]
 
* [http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/Default.aspx?name=Irresberger geogen-Familiennamen-Kartographierung für „Irresberger“]
 
* [http://www.herold.at/telefonbuch/nachname_meier/ex/ Telefonbuchsuche nach für den Familiennamen „Irresberger“ in Österreich]
 
* [http://www.herold.at/telefonbuch/nachname_meier/ex/ Telefonbuchsuche nach für den Familiennamen „Irresberger“ in Österreich]
    
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Irresberger]]
 
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Irresberger]]
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