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[[Datei:Gmachlmühle beim Kirchenwirt in Bucheben.jpg|thumb|Gmachlmühle beim Kirchenwirt in Bucheben]]
'''Gmachlmühle''' war einst die Bezeichnung für eine hofeigene Getreidemühle.
==Beschreibung==
Bei den meisten Salzburger Bauernhöfen, vor allem beim [[Pinzgauer Zwiehof]] und beim [[Pongauer Zwiehof]], gehörte seit dem 16. Jahrhundert zum Gebäudebestand auch eine Hausmühle als >Gmachlmühle<, die am nächstgelegenen Bach erbaut wurde, dazu. Hier durfte nur hauseigenes Getreide, das überall zur Eigenversorgung angebaut wurde, vermahlen werden.
==Bedeutung des Namens==
Die Gmachmühle oder Gmachlmühle ist als Begriff seit über 300 Jahren bekannt und bezeichnet eine Mühle mit nur einem Gemach (einem Raum).
==Quellen==
* Kurt Conrad, „Der Bauer und sein Hof“ in „Reformation - Emigration, Protestanten in Salzburg“, Ausstellungskatalog zur Ausstellung 21. Mai bis 26. Oktober 1981, Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Amt der Salzburger Landesregierung – Kulturabteilung, Salzburg
* Leopold Ziller, „Die Salzburger Familiennamen“, S. 98, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986
[[Kategorie:Landwirtschaft]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Pongau]]