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[[File:Zwergelgarten im Mirabellgarten.jpg|thumb|links oben: der [[Kleiner Bastionsgarten|kleine Bastionsgarten]] (links oben) in der ursprünglichen Gestaltung Fischer von Erlachs (mittiger Springbrunnen, umgebende von Buchs gesäumt Rasenstücke)]]{{Googlemapsort|Schwarzstraße_34+5020+Salzburg}}
Die '''Wasserbastei''' stellt - neben dem inneren Steintor, dem [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Stadtmauer]]-Rest zwischen dem [[Vogelhaus im Mirabellgarten|Vogelhaus]] und dem Gebäude der [[Mozarteum (Gebäude)|Stiftung Mozarteum]] und den Wehranlagen auf dem Kapuzinerberg - den letzten erhaltenen Rest der Lodronschen [[Stadtbefestigung]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] dar.
== Lage ==
Die Wasserbastei mit dem [[Kleiner Bastionsgarten|kleinen Bastionsgarten]] liegt am westlichen Rand zum [[Kurgarten]] und östlich der [[Schwarzstraße]], etwa auf Höhe des [[Müllnersteg]]es.
== Beschreibung ==
Auf der Wasserbastei befindet sich im Kleinen Bastionsgarten provisorisch ein Großteil der Zwerge des einstigen [[historischer Zwergelgarten|historischen Zwergelgartens]]. Die Wasserbastei und die Zwerge sind über das kleinen Gartenparterre des [[Mirabellgarten]]s zugänglich.
== Wappen ==
Das [[Wappen]] von Paris Graf Lodron an der Westseite der Wasserbastei aus dem Jahr [[1641]] ist am ursprünglichen Standort eingebaut und zeigt das richtige Datum der Errichtung der Bastei an.
An der Brüstung nach Nordwesten befindet sich noch ein Wappen zu Ehren von Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] aus dem Jahr [[1628]]. Dieses Wappen aus [[Marmor]] befand sich früher sehr wahrscheinlich an einem Mauerabschnitt des [[St. Vital Bollwerk]]es und wurde nach dessen Abtragung um 1865 hierher versetzt.
== Bastionsgärten ==
Der Garten auf der Wasserbastei, der von [[Fischer von Erlach]] nach 1690 errichtet worden war, hieß früher Kleiner Bastionsgarten. Nachdem der [[Großer Bastionsgarten|Große Bastionsgarten]] auf dem [[St. Vital Bollwerk]] nicht mehr besteht, wird der dortige Garten seither schlicht "Bastionsgarten" genannt. Die Wasserbastei wurde [[1641]] errichtet und sie besteht bis heute. Der nördlich angrenzende, tiefe und 30 m breite Wehrgraben wurde nach [[1860]] zur Gänze zugeschüttet, sodass heute nur mehr etwa die obere Hälfte des Wehrbauwerkes sichtbar ist. Im oben dargestellten Plan ist erkennbar, dass es sehr möglich wäre, die heute weit über 4 m hoch eingeschüttete nördliche Wehrmauer der Wasserbastei zumindest teilweise wieder freizulegen. Die sichtbaren Teile der Wasserbastei vermitteln auch hier derzeit nur ein "verfälschtes" Bild der einst sichtbar wehrhaften Stadt.
== Trinkwasserbrunnen ==
* [[Wandbrunnen Wasserbastei]]
== Weblink ==
* [http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/graphiken/H5.jpg www.ubs.sbg.ac.at/ Johann Schimoußek: Plan der Anlage von Schloss Mirabell. Aquarellierte Federzeichnung, 1775, signiert und datiert]
== Quellen ==
{{Quelle Schmiedbauer}}
* [[Österreichischer Städteatlas Salzburg]] (derzeit z.T. noch stellenweise fehlerhaft)
* [[Befestigung der Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Altstadt]]
[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Verteidigungsanlage]]
[[Kategorie:Mirabellgarten]]