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Das '''Ibmer Moor''' ist mit 2000 Hektar die größte zusammenhängende Moorlandschaft Österreichs und liegt in den [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] Gemeinden Eggelsberg und Moosdorf im [[Innviertel]].  
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[[Datei:Ibmer_Moor_Querschnitt.jpg|thumb|Querschnitt durch die Osthälfte des Ibmer Moors]]{{googlemapsort|Ibmer_Moor}}Das '''Ibmer Moor''' ist mit 2000 Hektar die größte zusammenhängende Moorlandschaft Österreichs und liegt in den [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] Gemeinden [[Eggelsberg]] und [[Moosdorf]] im [[Innviertel]].  
    
==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
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*Übergangsmoor
 
*Übergangsmoor
 
*Hochmoor
 
*Hochmoor
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Das Moor befindet sich in der Urlaubsregion [[Seelentium]].
    
==Pflanzenwelt==
 
==Pflanzenwelt==
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Das weite Moorrevier ist in Bezug auf immer seltener werdende Vogelarten bis heute ein exquisiter Tiergarten geblieben. Im Frühjahr hört man den Balzruf des Großen Brachvogels. Ein Flugkünstler ist die etwa nur amselgroße Bekassine. Wachtelkönig, Reiher und Kiebitz leben im Ibmer Moor. Der prächtige Wiedehopf ist schon vielerorts verschwunden. Im Ibmer Moor ist er noch zu Hause. Das Moor beherbergt aber nicht nur eine vielfältige, zum Teil außergewöhnliche Vogelwelt, auch andere Tiere haben dort ihren Lebensraum. Rehe und Feldhasen leben am Rand des Moores. Wasserfrösche und Ringelnatter sind ebenso anzutreffen wie Bergunke und die Erdkröte.  
 
Das weite Moorrevier ist in Bezug auf immer seltener werdende Vogelarten bis heute ein exquisiter Tiergarten geblieben. Im Frühjahr hört man den Balzruf des Großen Brachvogels. Ein Flugkünstler ist die etwa nur amselgroße Bekassine. Wachtelkönig, Reiher und Kiebitz leben im Ibmer Moor. Der prächtige Wiedehopf ist schon vielerorts verschwunden. Im Ibmer Moor ist er noch zu Hause. Das Moor beherbergt aber nicht nur eine vielfältige, zum Teil außergewöhnliche Vogelwelt, auch andere Tiere haben dort ihren Lebensraum. Rehe und Feldhasen leben am Rand des Moores. Wasserfrösche und Ringelnatter sind ebenso anzutreffen wie Bergunke und die Erdkröte.  
 
   
 
   
Früher waren die [[Torfstechen|Torfvorkommen]] auch wirtschaftlich genützt. So errichtete [[Ignaz Glaser]] in Hackenbuch eine Glasfabrik, die mit dem Torf des Ibmer Moores mit der notwendigen Energie versorgt wurde.
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Früher waren die [[Torfstechen|Torfvorkommen]] auch wirtschaftlich genutzt. So errichtete [[Ignaz Glaser]] in Hackenbuch eine Glasfabrik, die mit dem Torf des Ibmer Moores mit der notwendigen Energie versorgt wurde.
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==Naturschutzgebiet Pfeiferanger==
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'' Hauptartikel: [[Naturschutzgebiet Pfeiferanger]]''
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Das Naturschutzgebiet Pfeiferanger ist im östlichen Teil des Ibmer Moors um den [[Seeleiten-See]] zu finden.  
    
==Ibmer Moorwanderweg==
 
==Ibmer Moorwanderweg==
Der „Moorwanderweg“ Ibmer Moor hat eine Länge von etwa vier Kilometern. Er führt von Ibm zum „Moarhaus“ Ibm in Richtung Südosten an Wiesen und Weiden vorbei zum Mooskreuz. Es folgt ein kurzes Waldstück, bei dem der Aussichtspunkt Seeleiten einen prachtvollen Rundblick über den Leithensee, das Moos und die [[Nördliche Kalkalpen|Salzburger und Bayrischen Kalkalpen]] bietet.
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Der „Moorwanderweg“ Ibmer Moor hat eine Länge von etwa vier Kilometern. Er führt von [[Ibm]] zum „Moarhaus“ Ibm in Richtung Südosten an Wiesen und Weiden vorbei zum Mooskreuz. Es folgt ein kurzes Waldstück, bei dem der Aussichtspunkt Seeleiten einen prachtvollen Rundblick über den Leithensee, das Moos und die [[Nördliche Kalkalpen|Salzburger und Bayrischen Kalkalpen]] bietet.
    
Entlang eines Pfostenweg, der für sicheres und trockenes Begehen des Zwischen- und Hochmoorbereiches  sorgt, informieren Schautafeln über die Entstehung des Moores, die Flora und Fauna. Spaziergänger können auch ein kleines „Moor-Fußbad“ ausprobieren, das besondere heilkräftige Wirkung haben soll. In der Mooshütte (Rastplatz) findet man weitere Informationen über das „Moos“, sowie altes [[Torfstechen|Torfstecherwerkzeug]].  
 
Entlang eines Pfostenweg, der für sicheres und trockenes Begehen des Zwischen- und Hochmoorbereiches  sorgt, informieren Schautafeln über die Entstehung des Moores, die Flora und Fauna. Spaziergänger können auch ein kleines „Moor-Fußbad“ ausprobieren, das besondere heilkräftige Wirkung haben soll. In der Mooshütte (Rastplatz) findet man weitere Informationen über das „Moos“, sowie altes [[Torfstechen|Torfstecherwerkzeug]].  

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