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[[Datei:ÖBB-Hochleistungsstrecke im Flachgau.jpg|thumb|Verlauf der Hochleistungsstrecke]]
 
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Die '''ÖBB-Hochleistungsstrecke im Flachgau''' ist ein Bahnprojekt zwischen [[Kasern]] und [[Köstendorf]].
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Die '''ÖBB-Hochleistungsstrecke im Flachgau''' ist ein Bahnprojekt zwischen [[Salzburg]]-[[Kasern]] und [[Köstendorf]].
    
== Allgemeines ==
 
== Allgemeines ==
Diese Hochleistungsstrecke der [[ÖBB]] soll durch einen Tunnel geführt werden und etwa 2,3 Milliarden Euro konsten. Der aktuelle ÖBB-Rahmenplan 2018 bis 2023 enthält bereits rund 36 Millionen Euro an Planungskosten und Aufwendungen für Grundablösen, die Baukosten bedürfen aber noch der Aufnahme in den Rahmenplan durch den Bund sowie der Beschlüsse in den ÖBB-Gremien. Der Beginn der Ausschreibungen soll 2025 erfolgen. Die geplante ÖBB-Hochleistungsstrecke im Flachgau wird noch 2018 zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingereicht.
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Diese Hochleistungsstrecke der [[ÖBB]] soll durch einen Tunnel geführt werden und etwa 2,3 Milliarden Euro kosten. Der ÖBB-Rahmenplan 2018 bis 2023 enthält bereits rund 36 Millionen Euro an Planungskosten und Aufwendungen für Grundablösen, die Baukosten bedürfen aber noch der Aufnahme in den Rahmenplan durch den Bund sowie der Beschlüsse in den ÖBB-Gremien. Der Beginn der Ausschreibungen soll 2025 erfolgen. Die geplante ÖBB-Hochleistungsstrecke im Flachgau wurde 2018 zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingereicht.
    
== 16,5 Kilometer langer Tunnel von Köstendorf bis Kasern ==
 
== 16,5 Kilometer langer Tunnel von Köstendorf bis Kasern ==
   
Das Großprojekt sieht eine 21,3 Kilometer lange Neubaustrecke zwischen Salzburg-Kasern und Köstendorf vor. Herzstück ist dabei ein 16,5 Kilometer langer Tunnel mit zwei eingleisigen Röhren, der die Gemeinden Köstendorf, [[Seekirchen am Wallersee]], [[Hallwang]] und [[Elixhausen]] unterfährt.
 
Das Großprojekt sieht eine 21,3 Kilometer lange Neubaustrecke zwischen Salzburg-Kasern und Köstendorf vor. Herzstück ist dabei ein 16,5 Kilometer langer Tunnel mit zwei eingleisigen Röhren, der die Gemeinden Köstendorf, [[Seekirchen am Wallersee]], [[Hallwang]] und [[Elixhausen]] unterfährt.
    
Die Neubaustrecke schafft mit den zwei zusätzlichen Gleisen größere Kapazitäten im Personen- und Güterverkehr. Während die über 150 Jahre alte Strecke nur relativ langsame Geschwindigkeiten zulässt, sollen die Züge in Zukunft mit bis zu 250 km/h unterwegs sein. Der Bau würde die Fahrzeit zwischen Salzburg und Wien um rund fünf Minuten verkürzen, vor allem aber Platz für mehr Nahverkehr auf der Bestandsstrecke schaffen.  
 
Die Neubaustrecke schafft mit den zwei zusätzlichen Gleisen größere Kapazitäten im Personen- und Güterverkehr. Während die über 150 Jahre alte Strecke nur relativ langsame Geschwindigkeiten zulässt, sollen die Züge in Zukunft mit bis zu 250 km/h unterwegs sein. Der Bau würde die Fahrzeit zwischen Salzburg und Wien um rund fünf Minuten verkürzen, vor allem aber Platz für mehr Nahverkehr auf der Bestandsstrecke schaffen.  
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== Quelle ==
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Ein Knackpunkt war von Beginn an die Lagerung von zwei Millionen Kubikmeter Ausbruch. Ursprünglich war der Steinbachgraben im Gemeindegebiet von [[Lochen am See]] ([[Bezirk Braunau am Inn]], [[OÖ]].) vorgesehen gesehen. Dort leben vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie der geschützte Grubenlaufkäfer, und so musste dieser Deponiestandort fallen gelassen werden. Außerdem wollten die ÖBB das Ausbruchmaterial über eine Transportseilbahn über den [[Tannberg] transportieren, was ebenfalls auf Widerstand stieß.
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Seit Februar [[2020]] prüften die ÖBB mehrere Möglichkeiten, darunter zwei Deponiestandorte. Eine Variante am Tannberg war schon als Alternative eingereicht worden. Zudem erwogen die Planer, bei der als Zwischenlager vorgesehenen Fläche in [[Karlsreith]] im Grenzgebiet von Köstendorf und Seekirchen das Material abzulagern. Neben den Deponien standen vier Standorte für eine Bahnverladeanlage auf dem Prüfstand, von wo aus das Ausbruchmaterial auf Waggons abtransportiert werden soll. Nachteil: Für eine solche Variante müsste ein neuer, weiter entfernter Deponiestandort gefunden werden.
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Im Juni 2020 legten die ÖBB eine erste Bewertung aus insgesamt 29 Kriterien vor. Zusammengefasst: Die beiden Deponien schneiden in den Bereichen Verkehr und Technik sowie Kosten deutlich besser ab als die Bahnverfuhr. Im Bereich Raum und Umwelt, wo zum Beispiel Tiervorkommen wie der geschützte Grubenlaufkäfer, Auswirkungen auf Gewässer und die Lärmbelastung berücksichtigt werden, wurden vorwiegend die Varianten für den Abtransport über die Schiene besser bewertet. ÖBB-Projektleiter Christian Höss sagt, dass sich die ÖBB nun zwei Varianten konkret verfolgt werden. Und zwar auf die Deponie Karlsreith, die deutlich besser abschneidet als jene am Tannberg, und auf die aussichtsreichste Bahnverfuhr-Variante.
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== Quellen ==
 
* [[Salzburg24]] vom [http://www.salzburg24.at/hochleistungsstrecke-im-flachgau-wird-vorangetrieben/5344155 10. September 2018]
 
* [[Salzburg24]] vom [http://www.salzburg24.at/hochleistungsstrecke-im-flachgau-wird-vorangetrieben/5344155 10. September 2018]
 
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* [https://www.sn.at/salzburg/politik/flachgau-tunnel-oebb-favorisieren-neuen-deponiestandort-90465133 www.sn.at], 22. Juli 2020
    
[[Kategorie:Sonstiges]]
 
[[Kategorie:Sonstiges]]