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Mehrere US-Medien haben den Vorfall aufgegriffen. Er heizt bestehende Kritik in einem der Kernmärkte des Konzerns weiter an. Mitarbeiter hatten zuvor kritisiert, dass sich das Unternehmen zu wenig stark gegen Rassismus positioniere. Ein von 300 Mitarbeitern unterzeichneter Protestbrief wurde am [[1. Juni]] an den amerikanischen Red-Bull-Chef geschickt. Er kritisierte das "öffentliche Schweigen" des Unternehmens in Bezug auf die Black-Lives-Matter-Bewegung. Der "''Business Insider''" veröffentlichte den vollständigen Brief online. Die Unterzeichner kritisieren vor allem, dass Red Bull in einer Zeit, in der viele andere Unternehmen öffentlich Stellung nehmen, stumm bleibt, und fordern auch interne Änderungen. "''Unglaubliche Musikfestivals zu veranstalten und Athleten aus dem All zu stürzen ist Teil unserer Marke. Das Richtige zu tun sollte es auch sein: für schwarze Mitarbeiter, Gemeinschaften und Menschen eintreten, wenn sie es am dringendsten brauchen.''"<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/red-bull-geraet-in-den-usa-unter-druck-89312497 www.sn.at], 25. Juni 2020</ref>
 
Mehrere US-Medien haben den Vorfall aufgegriffen. Er heizt bestehende Kritik in einem der Kernmärkte des Konzerns weiter an. Mitarbeiter hatten zuvor kritisiert, dass sich das Unternehmen zu wenig stark gegen Rassismus positioniere. Ein von 300 Mitarbeitern unterzeichneter Protestbrief wurde am [[1. Juni]] an den amerikanischen Red-Bull-Chef geschickt. Er kritisierte das "öffentliche Schweigen" des Unternehmens in Bezug auf die Black-Lives-Matter-Bewegung. Der "''Business Insider''" veröffentlichte den vollständigen Brief online. Die Unterzeichner kritisieren vor allem, dass Red Bull in einer Zeit, in der viele andere Unternehmen öffentlich Stellung nehmen, stumm bleibt, und fordern auch interne Änderungen. "''Unglaubliche Musikfestivals zu veranstalten und Athleten aus dem All zu stürzen ist Teil unserer Marke. Das Richtige zu tun sollte es auch sein: für schwarze Mitarbeiter, Gemeinschaften und Menschen eintreten, wenn sie es am dringendsten brauchen.''"<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/red-bull-geraet-in-den-usa-unter-druck-89312497 www.sn.at], 25. Juni 2020</ref>
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Im Juli tauschte die Geschäftsführung von Red Bull in Salzburg das Führungsduo in den USA aus. CEO Stefan Kozak und Marketingchefin Amy Taylor waren "''nicht länger Teil des Unternehmens''", bestätigte die Salzburger Zentrale gegenüber den SN.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/welt/nach-rassismus-debatte-red-bull-tauscht-us-fuehrungsspitze-aus-90267382 www.sn.at]</ref>
    
==Marketing==
 
==Marketing==

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