Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Zeile 3: Zeile 3:     
==Aufstieg und Erfolg==
 
==Aufstieg und Erfolg==
Alle drei Großunternehmerfamilien waren zur Blütezeit des Edelmetallbergbaus in beiden Tälern – in der [[Gastein]] und in der [[Rauris]] -  verankert. Nur die Interessensschwerpunkte lagen geographisch unterschiedlich verteilt: die Weitmoser und die Strasser waren mehr im [[Gasteinertal]], die  Zott  mehr in der Rauris vertreten. Neben diesen drei Großgewerkenfamilien hatten die Kleingewerken, wie die Rauriser Hundsdorfer, Hölzl, Premauer und die Gasteiner Hermannsecker, Krünner, Perner  kaum eine echte Chance. Vor allem die Weitmosers, allen voran Christoff Weitmoser (1506 – 1558), beherrschten durch rund drei Jahrzehnte die Produktion im [[Gasteinertal]] und in [[Rauris]].
+
Alle drei Großunternehmerfamilien waren zur Blütezeit des Edelmetallbergbaus in beiden Tälern – in der [[Gastein]] und in der [[Rauris]] -  verankert. Nur die Interessensschwerpunkte lagen geographisch unterschiedlich verteilt: die Weitmoser und die Strasser waren mehr im [[Gasteinertal]], die  Zott  mehr in der Rauris vertreten. Neben diesen drei Großgewerkenfamilien hatten die Kleingewerken, wie die Rauriser Hundsdorfer, Hölzl, Premauer und die Gasteiner Hermannsecker, Krünner, Perner  kaum eine echte Chance. Vor allem die Weitmosers, allen voran Christoff Weitmoser (1506 – 1558), beherrschten durch rund drei Jahrzehnte die Produktion im Gasteinertal und in Rauris.
+
 
 
==Verstärkte Konzentration nach dem Bauernkrieg==
 
==Verstärkte Konzentration nach dem Bauernkrieg==
 
Die nach dem [[Bauernkrieg]] eingeführte Brandsteuer belastete vor allem die Kleingewerken, die nun gezwungen waren, ihren Grubenbesitz zu verkaufen. In den meisten Fällen waren die Käufer die Weitmoser und die Zott. Somit war die zunehmende Konzentration des Bergbaues in den Händen weniger Großgewerken zumindest auch eine Folge des Bauernkrieges. Die großen Gewerken erhielten auch aufgrund ihres Kontaktes zum Landesherrn Begünstigungen, die den Kleinunternehmern verwehrt blieben.  Nur Großgewerken bekamen beispielsweise wieder Wälder verliehen, wodurch der Betrieb ihrer Schmelzhütten gesichert war, während die Kleinen aufgeben mussten.  
 
Die nach dem [[Bauernkrieg]] eingeführte Brandsteuer belastete vor allem die Kleingewerken, die nun gezwungen waren, ihren Grubenbesitz zu verkaufen. In den meisten Fällen waren die Käufer die Weitmoser und die Zott. Somit war die zunehmende Konzentration des Bergbaues in den Händen weniger Großgewerken zumindest auch eine Folge des Bauernkrieges. Die großen Gewerken erhielten auch aufgrund ihres Kontaktes zum Landesherrn Begünstigungen, die den Kleinunternehmern verwehrt blieben.  Nur Großgewerken bekamen beispielsweise wieder Wälder verliehen, wodurch der Betrieb ihrer Schmelzhütten gesichert war, während die Kleinen aufgeben mussten.  
28.595

Bearbeitungen

Navigationsmenü