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'''Johann Aloys Hoffmann''' (* 14. August 1780 in [[Regensburg]]; † [[24. April]] [[1848]] in der Stadt Salzburg) war Titularbischof von Dulma, [[Domdechant]] und von [[1835]] bis [[1848]] [[Salzburger Weihbischof]].

== Leben ==
Johann Aloys Hoffmann wurde als ehelicher Sohn armer Eltern in Regensburg geboren. Sein Vater war Leonhard Hoffmann, Jäger bei dem Kapitular der Kathedralkirche in Regensburg, Grafen von Lerchenfeld. Nach der Übersiedlung seiner Eltern nach [[Berchtesgaden]] kam Hoffmann in die [[Stadt Salzburg]]. Wegen seiner besonderen Talente konnte er studieren und widmete sich dem Studium der Theologie. Er legte die theologischen Studien im Salzburger [[Priesterhaus]] ([[1799]]–[[1863]]) mit ausgezeichnetem Erfolge ab. Am [[4. Juni]] [[1803]] wurde er vom [[Bischof von Chiemsee]] [[Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg]] zum Priester geweiht.

Hoffmann musste schon damals die Aufmerksamkeit seiner Vorgesetzten auf auf sich gezogen haben, denn nach kaum zweijähriger ­Tätigkeit in der Seelsorge (als Koadjutor in [[Zell am See]]) wurde Hoffmann im Herbst [[1805]] mit dem wichtigen Amt [[Präfekten des Collegium Rupertinum|Präfektur]] des [[Collegium Rupertinum|Rupertinischen Collegiums]] betraut. Im Sommer [[1808]] wurde er von [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] als Hofkaplan nach [[Wien]] berufen.

Bald nach dem Tod des Fürsterzbischofes Hieronymus († [[20. Mai]] [[1812]]), am Beginn des Jahres [[1813]] wurde er ui, Konsistorial-Assessor in Salzburg ernannt und im Jahre [[1820]] zum wirklichen Konsistorialrathe befördert ward, am [[25. März]] [[1825]] als [[Domkapitular]] in das neu errichtete Metropolitankapitel berufen, in welchem er am [[15. Dezember]] [[1832]] als ''infulirter'' Domkustos , am [[1. Jänner]] [[1844]] als Domdechant investiert wurde.

Als Erzbischof [[Augustin Johann Joseph Gruber|Augustin Gruber]] wegen andauernder Kränklichkeit sich um Aufstellung eines Weihbischofes zur Unterstützung in den mühevolleren bischöflichen Funktionen bewarb, wurde Hoffmann zu dieser Würde ausersehen. Über kaiserliche Nomination wurde Hoffmann in dem geheimen Konsistorium vom [[6. April]] [[1835]] von Papst Gregor XVI. als Bischof von Dulma in part. inf. und Weihbischof von Salzburg präkonisiert, und am [[14. Juni]] 1835 im Salzburger [[Dom]] von Bischof Gregorius Thomas Ziegler von [[Linz]] zum Bischof geweiht.

[[1841]] wurde er vom Fürsterzbischof [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg|Friedrich Schwarzenberg]] auch zum Generalvikar des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums]] ernannt,

Hoffmann erfreute sich keiner guten Gesundheit. Seit langem trug er den Keim eines unheilbaren Brustleidens in sich. Mit den Jahren mehrten sich die Anfälle der Krankheit, der er am 24. April 1848 im Alter von 68 Jahren erlag. Seine Leiche wurde am [[27. April]] 1848 in der [[Gabrielskapelle]] im [[Sebastiansfriedhof]] beigesetzt, wo ein einfacher Denkstein seine Ruhestätte bezeichnet.

== Quellen ==
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1869&page=75&size=24&qid=DQNNNXQOXW2D0ASCV07G2XXG39GKSJ ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1869, Seite 74
* [http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bhoffm.html www.catholic-hierarchy.org]

{{SORTIERUNG: Hoffmann, Johann Aloys}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Religion]]
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[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]
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