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==Eingrenzung==
   
Die Salzburger '''Neustadt''' im engeren Sinn ist ein Synonym für den Stadt-Salzburger-Stadtteil Andräviertel.  
 
Die Salzburger '''Neustadt''' im engeren Sinn ist ein Synonym für den Stadt-Salzburger-Stadtteil Andräviertel.  
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==Eingrenzung==
 
Als ''Neustadt'' wurde ursprünglich jener größere Stadtteil der Stadt [[Salzburg]] bezeichnet, der nach der Schleifung der großen [[Stadtbefestigungen|Bastionen]] im Raum um die [[Andräkirche]] (zwischen [[Ernest-Thun-Straße]] und [[Vierthalergasse]]) entstand (und der deshalb auch "Andräviertel" heißt).  
 
Als ''Neustadt'' wurde ursprünglich jener größere Stadtteil der Stadt [[Salzburg]] bezeichnet, der nach der Schleifung der großen [[Stadtbefestigungen|Bastionen]] im Raum um die [[Andräkirche]] (zwischen [[Ernest-Thun-Straße]] und [[Vierthalergasse]]) entstand (und der deshalb auch "Andräviertel" heißt).  
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=== Die Andräkirche ===
 
=== Die Andräkirche ===
 
: ''Hauptartikel: [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]]
 
: ''Hauptartikel: [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]]
[[Bild:Andräkirche 22.07.2007 (2).jpg|thumb|right|200px|Andräkirche]]
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[[Bild:Andräkirche 22.07.2007 (2).jpg|thumb|right|Andräkirche]]
    
Die ursprüngliche Andräkirche oder ''Kirche des Heiligen Andreas'' stand einst nächst dem [[Platzl]] - an der östlichen Ecke zur [[Dreifaltigkeitsgasse]]. Die ursprünglich gotische Kirche wurde zuerst unter [[Wolf Dietrich von Raitenau]] zu einem Renaissancebau umgestaltet und unter Erzbischof [[Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein]] [[1750]] mit hohem Aufwand erneut umgestaltet und barockisiert.  
 
Die ursprüngliche Andräkirche oder ''Kirche des Heiligen Andreas'' stand einst nächst dem [[Platzl]] - an der östlichen Ecke zur [[Dreifaltigkeitsgasse]]. Die ursprünglich gotische Kirche wurde zuerst unter [[Wolf Dietrich von Raitenau]] zu einem Renaissancebau umgestaltet und unter Erzbischof [[Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein]] [[1750]] mit hohem Aufwand erneut umgestaltet und barockisiert.  
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:  ''Hauptartikel: [[Schloss Mirabell]]
 
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[[Bild:Schloss mirabell.jpg|thumb|300px|left|
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[[Bild:Schloss mirabell.jpg|thumb|[[Schloss Mirabell]]]]
[[Schloss Mirabell]]]]
      
Das Schloss Mirabell im Zentrum Salzburgs wurde [[1606]] von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] als Landsitz für die Geliebte oder heimliche Ehefrau des Erzbischofs, [[Salome Alt]] errichtet und als [[Schloss Mirabell|Schloss Altenau]] bezeichnet. [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] gab dem Schloss seinen heutigen Namen. [[1818]] durch ein Feuer stark beschädigt, wurde das Schloss danach nicht in seiner alten feingliedrigen Form aufgebaut, sondern im nüchternen klassizistischen Stil, der mächtige Turm in der Mitte der Ostfassade wurde abgetragen.  
 
Das Schloss Mirabell im Zentrum Salzburgs wurde [[1606]] von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] als Landsitz für die Geliebte oder heimliche Ehefrau des Erzbischofs, [[Salome Alt]] errichtet und als [[Schloss Mirabell|Schloss Altenau]] bezeichnet. [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] gab dem Schloss seinen heutigen Namen. [[1818]] durch ein Feuer stark beschädigt, wurde das Schloss danach nicht in seiner alten feingliedrigen Form aufgebaut, sondern im nüchternen klassizistischen Stil, der mächtige Turm in der Mitte der Ostfassade wurde abgetragen.  
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Der Mirabellgarten umgibt das [[Schloss Mirabell]]. Die barocke Gartenanlage wurde von Johann Bernhard [[Fischer von Erlach]] angelegt und um [[1730]] von [[Anton Danreiter]] verändert. Auch die Marmorballustrade mit ihren Vasen wurde von Fischer von Erlach entworfen. Die auf den Ballustraden stehenden antiken Statuen sind [[1689]] geschaffen worden. Um das zentrale Springbrunnenbecken gruppieren sich vier Figurengruppen, "Raub der Proserpina", "Raub der Helena", "Aeneas und Anchises" sowie "Anthaeus". Die beiden borghesischen Fechterpaare am stadtseitigen Eingang sind historische Kopien.  
 
Der Mirabellgarten umgibt das [[Schloss Mirabell]]. Die barocke Gartenanlage wurde von Johann Bernhard [[Fischer von Erlach]] angelegt und um [[1730]] von [[Anton Danreiter]] verändert. Auch die Marmorballustrade mit ihren Vasen wurde von Fischer von Erlach entworfen. Die auf den Ballustraden stehenden antiken Statuen sind [[1689]] geschaffen worden. Um das zentrale Springbrunnenbecken gruppieren sich vier Figurengruppen, "Raub der Proserpina", "Raub der Helena", "Aeneas und Anchises" sowie "Anthaeus". Die beiden borghesischen Fechterpaare am stadtseitigen Eingang sind historische Kopien.  
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Der geflügelte Pferd Pegasus im gleichnamigen Brunnen war unsprünglich Teil der [[Kapitelschwemme]], übersiedelte dann auf den Mirabellplatz zur Mirabellschwemme und kam [[1913]] an den heutigen Standort. Die paarweisen Löwen und die Einhörner stammen wohl aus dem [[Schloss Klessheim|Schlossgarten Klessheim]].  
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Der geflügelte Pferd Pegasus im gleichnamigen Brunnen war ursprünglich Teil der [[Kapitelschwemme]], übersiedelte dann auf den Mirabellplatz zur Mirabellschwemme und kam [[1913]] an den heutigen Standort. Die paarweisen Löwen und die Einhörner stammen wohl aus dem [[Schloss Kleßheim|Schlossgarten Kleßheim]].  
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Die '''Orangerie''' mit dem angrenzenden Palmenhaus entstand um [[1725]]. Das kleine langgestreckte '''Heckentheater''' mit seinen von geschnitteten Gehölz eingefassten symmetrischen Wegen und seinen zentralen Freiflächen wurde zwischen [[1704]] und [[1718]] auf der Lodronsche Wehrmauer errichtet wird auch heute noch gelegentlich für kleine Theateraufführungen oder für Konzerte verwendet.  
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Die [[Orangerie Mirabellgarten|Orangerie]] mit dem angrenzenden Palmenhaus entstand um [[1725]]. Das kleine lang gestreckte '''Heckentheater''' mit seinen von geschnittenen Gehölz eingefassten symmetrischen Wegen und seinen zentralen Freiflächen wurde zwischen [[1704]] und [[1718]] auf der Lodronsche Wehrmauer errichtet wird auch heute noch gelegentlich für kleine Theateraufführungen oder für Konzerte verwendet.  
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Die '''Wasserbastei''' ist eine kleine Vorbastei und der letzte Rest des einst mächtigen Lodronschen Basteigürtels. Die Basis dieser erhaltenen Wehranlage ist nach [[1860]] stark eingeschüttet worden. Hier sind derzeit provisorisch die bekannten Marmorzwerge aufgestellt. Der historische [[Zwergelgarten]] vor der Wasserbastei wurde im frühen [[19. Jahrhundert]] zerstört und kann anhand alter Pläne in seiner barocken Ursprünglichkeit wiederhergestellt werden. Hier können auf Podesten wieder ein Großteil der ursprünglich 28 bekannten grotesken Marmorzwerge aufgestellt werden, die um [[1715]] entstanden sind, unter Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] aber verkauft worden waren.
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Die [[Wasserbastei]] ist eine kleine Vorbastei und der letzte Rest des einst mächtigen Lodronschen Basteigürtels. Die Basis dieser erhaltenen Wehranlage ist nach [[1860]] stark eingeschüttet worden. Hier sind derzeit provisorisch die bekannten Marmorzwerge aufgestellt. Der historische [[Zwergelgarten]] vor der Wasserbastei wurde im frühen [[19. Jahrhundert]] zerstört und kann anhand alter Pläne in seiner barocken Ursprünglichkeit wiederhergestellt werden. Hier können auf Podesten wieder ein Großteil der ursprünglich 28 bekannten grotesken Marmorzwerge aufgestellt werden, die um [[1715]] entstanden sind, unter Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] aber verkauft worden waren.
    
=== Der Kurgarten ===
 
=== Der Kurgarten ===

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