Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
1 Byte entfernt ,  09:09, 14. Apr. 2020
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 7: Zeile 7:     
== Name ==
 
== Name ==
Das Wort "Klause", althochdeutsch  "klusa" ist aus dem Lateinischen entlehnt (vergleiche "claudere"= verschließen, versperren, "clavus" = Nagel, "Pflock, clavis" = Schlüssel, vgl. auch "Klausur") und bedeutet "abgeschlossener Raum", "weltabgeschiedene Behausung", "Einsiedelei", hier aber: Absperrung, (Straßen-)Sperre. Das natürliche Flussbett und die sehr schmale Uferzone der [[Salzach]] reichte in historischer Zeit bis an den Fuß des [[Mönchsberg]]es heran. Die Engstelle war sehr gut zur Sicherung der Stadt durch ein (äußeres) [[Stadttore in Salzburg|Stadttor]] geeignet. Das Klausentor wird selten auch "''äußeres Gstättentor''" genannt.
+
Das Wort "Klause", althochdeutsch  "klusa" ist aus dem Lateinischen entlehnt (vergleiche "claudere" = verschließen, versperren, "clavus" = Nagel, Pflock, "clavis" = Schlüssel, vgl. auch "Klausur") und bedeutet "abgeschlossener Raum", "weltabgeschiedene Behausung", Einsiedelei, hier aber: Absperrung, (Straßen-)Sperre. Das natürliche Flussbett und die sehr schmale Uferzone der [[Salzach]] reichte in historischer Zeit bis an den Fuß des [[Mönchsberg]]es heran. Die Engstelle war sehr gut zur Sicherung der Stadt durch ein (äußeres) [[Stadttore in Salzburg|Stadttor]] geeignet. Das Klausentor wird selten auch "''äußeres Gstättentor''" genannt.
    
== Geschichte ==  
 
== Geschichte ==  
Zeile 39: Zeile 39:     
=== Äußere Seite ===
 
=== Äußere Seite ===
Das Tor ist nach außen rechteckig. Es wird  von gequaderten toskanischen Halbsäulen flankiert und wird mit ausladenden Gesimsen samt Triglyphenkonsolen abgeschlossen. Die Innenseite des Tores ist ein gequadertes Rundbogenprotal. An der äußeren Seite (Nordseite) nach Norden gegen Mülln ist das Tor mit beidseitiger Marmor gestaltet. Halbseitig freistehende gegliederte toskanische Säulen werden nach oben durch ein dreiteiliges Gebälk mit Triglyphen abgeschlossen. Darüber befindet sich eine hohe  Marmortafel, die das Wappen von Markus Sittikus und das [[Wappen der Stadt Salzburg]] zeigt. Das Salzburg-Wappen wird gehalten von den zwei Schildhaltern, hier als zwei bärtige Wassermänner.  
+
Das Tor ist nach außen rechteckig. Es wird  von gequaderten toskanischen Halbsäulen flankiert und wird mit ausladenden Gesimsen samt Triglyphenkonsolen abgeschlossen. Die Innenseite des Tores ist ein gequadertes Rundbogenportal. An der äußeren Seite (Nordseite) nach Norden gegen Mülln ist das Tor mit beidseitiger Marmor gestaltet. Halbseitig freistehende gegliederte toskanische Säulen werden nach oben durch ein dreiteiliges Gebälk mit Triglyphen abgeschlossen. Darüber befindet sich eine hohe  Marmortafel, die das Wappen von Markus Sittikus und das [[Wappen der Stadt Salzburg]] zeigt. Das Salzburg-Wappen wird gehalten von den zwei Schildhaltern, hier als zwei bärtige Wassermänner.  
    
Die lateinische Inschrift lautet: MARCO SITTICO ARCHI: EPISCOPO ET PRINCIPE <br> SENATUS SALISBUR(GENSIS): PUBLICAE SECURITA CONFECIT A:(NNO) M.DC.XII  
 
Die lateinische Inschrift lautet: MARCO SITTICO ARCHI: EPISCOPO ET PRINCIPE <br> SENATUS SALISBUR(GENSIS): PUBLICAE SECURITA CONFECIT A:(NNO) M.DC.XII  
16.179

Bearbeitungen

Navigationsmenü