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Der allgemein starke Spardruck machte jedoch auch vor seinem Haus nicht Halt, und sein Geschick, nicht nur mit Künstlern, sondern auch mit Sponsoren gut umgehen zu können, war in dieser Situation durchaus hilfreich. "''Man muss zunächst, unabhängig von Sponsoren, einen Spielplan machen, nur aus der künstlerischen Notwendigkeit, der Wahrheit zur Sache''", erläuterte er einmal seine Strategie. "''Nachdem der entwickelt worden ist, hängt man sich seinen Bauchladen mit den verschiedenen Projekten um.''" Er habe allerdings "''in allen Jahren, in denen ich private Unterstützung suche, keinen einzigen Fall erlebt, wo ein Sponsor irgendeinen Einfluss auf mich gehabt hat. Und wenn mein Idealismus intakt ist, dann würde ich auch nicht auf die Idee kommen, Quatsch zu produzieren, um ihn leichter zu verkaufen.''"
 
Der allgemein starke Spardruck machte jedoch auch vor seinem Haus nicht Halt, und sein Geschick, nicht nur mit Künstlern, sondern auch mit Sponsoren gut umgehen zu können, war in dieser Situation durchaus hilfreich. "''Man muss zunächst, unabhängig von Sponsoren, einen Spielplan machen, nur aus der künstlerischen Notwendigkeit, der Wahrheit zur Sache''", erläuterte er einmal seine Strategie. "''Nachdem der entwickelt worden ist, hängt man sich seinen Bauchladen mit den verschiedenen Projekten um.''" Er habe allerdings "''in allen Jahren, in denen ich private Unterstützung suche, keinen einzigen Fall erlebt, wo ein Sponsor irgendeinen Einfluss auf mich gehabt hat. Und wenn mein Idealismus intakt ist, dann würde ich auch nicht auf die Idee kommen, Quatsch zu produzieren, um ihn leichter zu verkaufen.''"
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Pereiras Vertrag wurde in Zürich mehrmals verlängert, als er [[2005]] ein "''finanziell attraktives, prestigeträchtiges und künstlerisch reizvolles''" Angebot von der Mailänder Scala erhielt, wurde in Zürich entschlossen um ihn gekämpft. Nicht zuletzt wegen der Zusammenarbeit mit Welser-Möst entschied er, zu bleiben. Gerüchten um eine mögliche Bestellung an die Wiener Staatsoper trat er vehement entgegen: "''Ich habe jetzt ziemlich viele Posten abgelehnt und habe immer wieder neu festgestellt, dass Zürich für mich die beste aller möglichen Welten ist''", erklärte er damals gegenüber der APA. Im vergangenen Jahr wurde allerdings bekannt, dass Pereira nach seiner nochmaligen Vertragsverlängerung spätestens 2012 Zürich nun doch verlassen werde und vom Intendant der Komischen Oper in Berlin, Andreas Homoki, abgelöst wird.
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Pereiras Vertrag wurde in Zürich mehrmals verlängert, als er [[2005]] ein "''finanziell attraktives, prestigeträchtiges und künstlerisch reizvolles''" Angebot von der Mailänder Scala erhielt, wurde in Zürich entschlossen um ihn gekämpft. Nicht zuletzt wegen der Zusammenarbeit mit Welser-Möst entschied er, zu bleiben. Gerüchten um eine mögliche Bestellung an die Wiener Staatsoper trat er vehement entgegen: "''Ich habe jetzt ziemlich viele Posten abgelehnt und habe immer wieder neu festgestellt, dass Zürich für mich die beste aller möglichen Welten ist''", erklärte er damals gegenüber der [[APA]]. Im vergangenen Jahr wurde allerdings bekannt, dass Pereira nach seiner nochmaligen Vertragsverlängerung spätestens 2012 Zürich nun doch verlassen werde und vom Intendant der Komischen Oper in Berlin, Andreas Homoki, abgelöst wird.
    
== Pereira und Salzburg ==
 
== Pereira und Salzburg ==