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Als Trainer der österreichischen Langläufer und Biathleten führte er vor der Heim-WM [[1999]] in der Ramsau, [[Steiermark]], Sportler wie [[Alois Stadlober]], Markus Gandler und Christian Hoffmann an die Weltspitze heran. Die beiden letztgenannten erreichten [[1998]] bei den Olympischen Winterspielen in Nagano, Japan, die ersten Medaillen für österreichische Langläufer überhaupt und krönten sich gemeinsam mit Stadlober und [[Michail Botwinow]] 1999 zum Staffel-Weltmeister. In seine Ära fallen insgesamt zwölf Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen im Langlauf- und Biathlonlager, darunter erstmals Biathlon-WM-Gold durch [[Wolfgang Rottmann]]) sowie [[2002]] die erste Olympiamedaille ([[Wolfgang Perner]]) für die ÖSV-Skijäger.
 
Als Trainer der österreichischen Langläufer und Biathleten führte er vor der Heim-WM [[1999]] in der Ramsau, [[Steiermark]], Sportler wie [[Alois Stadlober]], Markus Gandler und Christian Hoffmann an die Weltspitze heran. Die beiden letztgenannten erreichten [[1998]] bei den Olympischen Winterspielen in Nagano, Japan, die ersten Medaillen für österreichische Langläufer überhaupt und krönten sich gemeinsam mit Stadlober und [[Michail Botwinow]] 1999 zum Staffel-Weltmeister. In seine Ära fallen insgesamt zwölf Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen im Langlauf- und Biathlonlager, darunter erstmals Biathlon-WM-Gold durch [[Wolfgang Rottmann]]) sowie [[2002]] die erste Olympiamedaille ([[Wolfgang Perner]]) für die ÖSV-Skijäger.
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Auch in den Jahren danach zählten die Österreicher unter Mayer zur Weltspitze. Nachdem Hoffmann und Botwinow bei den Olympischen Spielen [[2002]] in Salt Lake City, USA zuerst Silber und Bronze über 30km gewonnen hatten (sie erhielten später nach der Disqualifikation des Siegers sogar Gold und Silber), fand eine Putzfrau im Quartier der Österreicher Geräte zur Durchführung von Bluttransfusionen und leere Blutbeutel. Das IOC schloss Mayer daraufhin von den Wettkämpfen [[2006]] und [[2010]] aus.
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Auch in den Jahren danach zählten die Österreicher unter Mayer zur Weltspitze. Nachdem Hoffmann und Botwinow bei den Olympischen Spielen [[2002]] in [[Olympische Winterspiele 2002 in Salt Lake City|Salt Lake City]], USA zuerst Silber und Bronze über 30km gewonnen hatten (sie erhielten später nach der Disqualifikation des Siegers sogar Gold und Silber), fand eine Putzfrau im Quartier der Österreicher Geräte zur Durchführung von Bluttransfusionen und leere Blutbeutel. Das IOC schloss Mayer daraufhin von den Wettkämpfen [[2006]] und [[2010]] aus.
    
Der internationale Skiverband (FIS) verhängte sogar eine lebenslängliche Sperre, gegen die Mayer allerdings erfolgreich bei einem ordentlichen Gericht berief. In erster Instanz wurde Mayer nach einem jahrelangen Prozess Ende [[2005]] Recht gegeben: Das Arbeitsgericht Innsbruck hob die FIS-Sperre Mayers auf. Zuvor schon hatte Mayer dank einer einstweiligen Verfügung wieder als Trainer arbeiten dürfen. Es konnte ihm kein Dopingvergehen nachgewiesen werden.
 
Der internationale Skiverband (FIS) verhängte sogar eine lebenslängliche Sperre, gegen die Mayer allerdings erfolgreich bei einem ordentlichen Gericht berief. In erster Instanz wurde Mayer nach einem jahrelangen Prozess Ende [[2005]] Recht gegeben: Das Arbeitsgericht Innsbruck hob die FIS-Sperre Mayers auf. Zuvor schon hatte Mayer dank einer einstweiligen Verfügung wieder als Trainer arbeiten dürfen. Es konnte ihm kein Dopingvergehen nachgewiesen werden.

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