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Perners Biathlon Karriere begann [[1990]] und erfuhr [[1992]] mit dem Weltcupsieg in Novosibirsk (RUS) einen ersten Höhepunkt. Kurz zuvor war er für die Olympischen Spiele in Albertville nicht berücksichtigt worden. [[1994]] dachte der Ramsauer nach einer schweren Achillessehnenverletzung kurz ans Aufgeben. Auf seinen nächsten Einzelsieg musste er fünf Jahre warten, erst [[1997]] gewann er wiederum in Novosibirsk einen Massenstartbewerb. Dazu blieb er während seiner Karriere noch dreimal mit der Staffel und zweimal in einem Teambewerb siegreich.
 
Perners Biathlon Karriere begann [[1990]] und erfuhr [[1992]] mit dem Weltcupsieg in Novosibirsk (RUS) einen ersten Höhepunkt. Kurz zuvor war er für die Olympischen Spiele in Albertville nicht berücksichtigt worden. [[1994]] dachte der Ramsauer nach einer schweren Achillessehnenverletzung kurz ans Aufgeben. Auf seinen nächsten Einzelsieg musste er fünf Jahre warten, erst [[1997]] gewann er wiederum in Novosibirsk einen Massenstartbewerb. Dazu blieb er während seiner Karriere noch dreimal mit der Staffel und zweimal in einem Teambewerb siegreich.
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[[2001]] und [[2002]] krönte sich Perner zum Militärweltmeister, bevor er am [[13. Februar]] [[2002]] Bronze beim 10-km-Rennen in Soldier Hollow (USA) und damit die erste olympische Biathlon-Medaille für Österreich errang. Als es schien, als würden ihn die jungen Wilden der nachstrebenden Biathlongeneration aus dem Team drängen, qualifizierte sich Perner [[2006]] noch einmal für die Olympischen Spiele in Turin. Dort erreichte er am [[14. Februar]] [[2006]] den undankbaren 4. Platz im 10 km Sprint. Vier Tage später wurde er bei einer groß angelegten Dopingrazzia der italienischen Polizei verhört und floh am [[19. Februar]] überstürzt zurück nach Österreich.
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[[2001]] und [[2002]] krönte sich Perner zum Militärweltmeister, bevor er am [[13. Februar]] [[2002]] Bronze beim 10-km-Rennen in Soldier Hollow (USA) und damit die erste olympische Biathlon-Medaille für Österreich errang. Als es schien, als würden ihn die jungen Wilden der nachstrebenden Biathlongeneration aus dem Team drängen, qualifizierte sich Perner [[2006]] noch einmal für die [[Olympische Winterspiele 2006 in Turin|Olympischen Spiele in Turin]]. Dort erreichte er am [[14. Februar]] [[2006]] den undankbaren 4. Platz im 10 km Sprint. Vier Tage später wurde er bei einer groß angelegten Dopingrazzia der italienischen Polizei verhört und floh am [[19. Februar]] überstürzt zurück nach Österreich.
    
Am [[6. März]] [[2006]] verkündete Perner offiziell seinen Rücktritt vom Leistungssport. Obwohl er standhaft beteuerte nie gedopt zu haben wurde er am [[30. Mai]] [[2007]] von einer unabhängige ÖSV-Disziplinarkommission des Blutdopings sowie des Besitzes der verbotenen Substanz Albumin überführt. Kurz darauf wurde der bereits zurückgetretene Athlet auf Lebenszeit vom ÖSV ausgeschlossen, das IOC erkannte ihm den vierten Platz von Turin ab.
 
Am [[6. März]] [[2006]] verkündete Perner offiziell seinen Rücktritt vom Leistungssport. Obwohl er standhaft beteuerte nie gedopt zu haben wurde er am [[30. Mai]] [[2007]] von einer unabhängige ÖSV-Disziplinarkommission des Blutdopings sowie des Besitzes der verbotenen Substanz Albumin überführt. Kurz darauf wurde der bereits zurückgetretene Athlet auf Lebenszeit vom ÖSV ausgeschlossen, das IOC erkannte ihm den vierten Platz von Turin ab.

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