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'''Jedermann''' von [[Hugo von Hofmannsthal]] gehört zu [[Salzburg]] wie [[Mozart]].
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Dieses Stück von Hugo von Hofmannsthal gehört zu Salzburg wie Mozart.
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Während [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] als ein Salzburger Original, ein Musikgenie und ein Geschenk Gottes an die Welt angesehen werden darf, stellt sich der "''Jedermann''" eher zwiespältig dar.
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Während Mozart als ein Salzburger Original, ein Musikgenie und ein Geschenk Gottes an die Welt angesehen werden darf, stellt sich der Jedermann eher zwiespältig dar.
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Bei Hugo von Hofmannsthals Jedermann handelt es sich um eine Neufassung des mittelalterlichen "Everyman".
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Bei Hugo von Hofmannsthals Jedermann handelt es sich um eine Neufassung des mittelalterlichen "Everyman".
   
Die Geschichte des Stückes erzählt vom reichen Mann, der sein Leben lang in Saus und Braus gelebt hat, rücksichtslos gegenüber seinen Mitmenschen und gottlos. Erst als der Tod nach ihm ruft, packt ihn die Angst vor der Verdammnis und er wird aus Selbstsucht reuig. Damit erwirkt er die Gnade Gottes und den Einlass in den Himmel.  
 
Die Geschichte des Stückes erzählt vom reichen Mann, der sein Leben lang in Saus und Braus gelebt hat, rücksichtslos gegenüber seinen Mitmenschen und gottlos. Erst als der Tod nach ihm ruft, packt ihn die Angst vor der Verdammnis und er wird aus Selbstsucht reuig. Damit erwirkt er die Gnade Gottes und den Einlass in den Himmel.  
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Weiters stellt sich die Frage nach der rechten Interpretation von Hofmannsthals Stück. Der Salzburger Festspielbetrieb hängt der Interpretation an, welche mittelalterliches Glaubensverständis in unsere Zeit transportiert. Hofmannsthals Stück kann aber mit mindestens ebenso großer Berechtigung als eine Persiflage dieser mittelalterlichen Religiosität und des Reuebetruges aufgefasst werden.
 
Weiters stellt sich die Frage nach der rechten Interpretation von Hofmannsthals Stück. Der Salzburger Festspielbetrieb hängt der Interpretation an, welche mittelalterliches Glaubensverständis in unsere Zeit transportiert. Hofmannsthals Stück kann aber mit mindestens ebenso großer Berechtigung als eine Persiflage dieser mittelalterlichen Religiosität und des Reuebetruges aufgefasst werden.
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==Quelle==
 
Bernhard Schlögl
 
Bernhard Schlögl

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