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==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
Das Äußere der Kirche und der Kirchenpatron St. Hippolyt(h) in Verbindung mit der Bezeichnung „Cella“ lassen auf ein hohes Alter der Kirche schließen. Vor der Renovierung  vermutete man eine dreischiffige romanische Basilika, wahrscheinlich mit Krypta, die im [[14. Jahrhundert]] gotisiert und um den stattlichen Westturm erweitert worden war.
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Das Äußere der Kirche und der Kirchenpatron St. Hippolyt(h) in Verbindung mit der Bezeichnung „Cella“ lassen auf ein hohes Alter der Kirche schließen. Vor der Renovierung  vermutete man eine dreischiffige romanische Basilika, wahrscheinlich mit [[Krypta]], die im [[14. Jahrhundert]] gotisiert und um den stattlichen Westturm erweitert worden war.
    
==Renovierungspläne==
 
==Renovierungspläne==
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==Die Mittelalterliche Baugeschichte der Kirche St. Hippolyt==
 
==Die Mittelalterliche Baugeschichte der Kirche St. Hippolyt==
Die Untersuchungen im nördlichen Seitenschiff ergaben, dass sich unter dem Marmorplattenbelag mindestens vier ältere Estrichböden erhalten haben. Jeder dieser Böden stand mit einer umfassenden Veränderung und Neugestaltung des Kirchenbaues in Verbindung.   
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Die Untersuchungen im nördlichen Seitenschiff ergaben, dass sich unter dem [[Marmor]]plattenbelag mindestens vier ältere Estrichböden erhalten haben. Jeder dieser Böden stand mit einer umfassenden Veränderung und Neugestaltung des Kirchenbaues in Verbindung.   
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=====Die Ottonische Saalkirche (Bau I)=====
 
=====Die Ottonische Saalkirche (Bau I)=====
 
Dieser Bau konnte auf Grund freigelegter Fundamentzüge nur mehr grundrissmäßig rekonstruiert werden. Es handelt sich um einen langgestreckten Saal mit halbrunder Apsis und Krypta, an dessen östlichen Flanken je eine halbrund anschließende Kapelle angefügt ist, die sich gegen den Saal hin öffnet. Lage und Ausmaß dieser Kirche decken sich fast mit dem heute bestehenden Bau, wobei die Kapellen die später errichteten Seitenschiffe ergeben. Der Bau ist gegenüber heute aus unbekannten Gründen lediglich Richtung Westen etwas nach Süden verschwenkt.  Schweizer Vergleichsbauten weisen zeitlich vom [[9. Jahrhundert]] bis ins [[11. Jahrhundert]], realgeschichtliche Überlegungen führen im Fall von Zell am See zur Datierung  in das [[10. Jahrhundert]].
 
Dieser Bau konnte auf Grund freigelegter Fundamentzüge nur mehr grundrissmäßig rekonstruiert werden. Es handelt sich um einen langgestreckten Saal mit halbrunder Apsis und Krypta, an dessen östlichen Flanken je eine halbrund anschließende Kapelle angefügt ist, die sich gegen den Saal hin öffnet. Lage und Ausmaß dieser Kirche decken sich fast mit dem heute bestehenden Bau, wobei die Kapellen die später errichteten Seitenschiffe ergeben. Der Bau ist gegenüber heute aus unbekannten Gründen lediglich Richtung Westen etwas nach Süden verschwenkt.  Schweizer Vergleichsbauten weisen zeitlich vom [[9. Jahrhundert]] bis ins [[11. Jahrhundert]], realgeschichtliche Überlegungen führen im Fall von Zell am See zur Datierung  in das [[10. Jahrhundert]].
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=====Die Hochromanische Basilika (Bau II a)=====
 
=====Die Hochromanische Basilika (Bau II a)=====
Der ottonische Bau wurde zur Gänze abgetragen und unter Übernahme seiner Maße als turmlose dreischiffige sechsjochige Pfeilerbasilika mit Dreiapsidenabschluss neu errichtet. Die Apsiden wurden über den alten erbaut aber im Sinne der damaligen Zeit gestuft. Die Pfeiler weisen einen quadratischen Grundriss auf. Der Lichtgaden wies in etwa gleichen Abständen je sechs Fenster auf, die später vermauert wurden.  Für die Entstehung dieses Baues kommen das [[11. Jahrhundert]] und das [[12. Jahrhundert]] in Frage. Da der Bau mit der Errichtung des Chorherrenstiftes in Verbindung zu sehen ist, wird er dem frühen 12. Jahrhundert zugeordnet.  
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Der ottonische Bau wurde zur Gänze abgetragen und unter Übernahme seiner Maße als turmlose dreischiffige sechsjochige Pfeilerbasilika mit Dreiapsidenabschluss neu errichtet. Die Apsiden wurden über den alten erbaut aber im Sinne der damaligen Zeit gestuft. Die Pfeiler weisen einen quadratischen Grundriss auf. Der Lichtgaden wies in etwa gleichen Abständen je sechs Fenster auf, die später vermauert wurden.  Für die Entstehung dieses Baues kommen das 11. Jahrhundert und das [[12. Jahrhundert]] in Frage. Da der Bau mit der Errichtung des Chorherrenstiftes in Verbindung zu sehen ist, wird er dem frühen 12. Jahrhundert zugeordnet.  
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=====Die Spätromanische Basilika (Bau II b)=====
 
=====Die Spätromanische Basilika (Bau II b)=====
 
Beobachtungen während der laufenden Restaurierung ergaben, dass die Schiffe noch vor der Gotisierung durch Gurtbögen geschiedene Kreuzgratgewölbe erhalten haben, von denen sich im östlichen Joch noch eines erhalten hat, dessen Bemalung dem Anfang des 14. Jahrhunderts zugeordnet wird. Zur Unterscheidung von Bau II a gehört auch ein Estrich II b, der unmittelbar auf den Estrich II a aufgetragen worden war. Der Umbau war kein einschneidender, hat aber durch die Einwölbung den Raumeindruck nachhaltig verändert.  
 
Beobachtungen während der laufenden Restaurierung ergaben, dass die Schiffe noch vor der Gotisierung durch Gurtbögen geschiedene Kreuzgratgewölbe erhalten haben, von denen sich im östlichen Joch noch eines erhalten hat, dessen Bemalung dem Anfang des 14. Jahrhunderts zugeordnet wird. Zur Unterscheidung von Bau II a gehört auch ein Estrich II b, der unmittelbar auf den Estrich II a aufgetragen worden war. Der Umbau war kein einschneidender, hat aber durch die Einwölbung den Raumeindruck nachhaltig verändert.  
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=====Der frühgotische Umbau (Bau III)=====
 
=====Der frühgotische Umbau (Bau III)=====
 
Neubau der Hauptapsis und Neueinwölbung der Kirche stellen die wesentlichen Maßnahmen  dieses Umbaues dar. Vermutlich war der Brand gegen Ende des [[13. Jahrhundert]] Auslöser für die Erneuerung. Der Neubau ging mit der Zerschlagung des Gewölbes und der Zuschüttung der Krypta einher. Dieser Umbau wird in das erste Drittel oder das zweite Viertel des 14. Jahrhunderts datiert, ausgehend von der Form des Radfensters in der Westmauer des Mittelschiffes sowie der Rippen und der skulptierten kreisrunden Schlusssteine. Der einzige historische Anhaltspunkt ist die Altarstiftung durch Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] im Jahr [[1335]].
 
Neubau der Hauptapsis und Neueinwölbung der Kirche stellen die wesentlichen Maßnahmen  dieses Umbaues dar. Vermutlich war der Brand gegen Ende des [[13. Jahrhundert]] Auslöser für die Erneuerung. Der Neubau ging mit der Zerschlagung des Gewölbes und der Zuschüttung der Krypta einher. Dieser Umbau wird in das erste Drittel oder das zweite Viertel des 14. Jahrhunderts datiert, ausgehend von der Form des Radfensters in der Westmauer des Mittelschiffes sowie der Rippen und der skulptierten kreisrunden Schlusssteine. Der einzige historische Anhaltspunkt ist die Altarstiftung durch Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] im Jahr [[1335]].
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=====Spätgotische Zu- und Einbauten=====
 
=====Spätgotische Zu- und Einbauten=====
 
Der Erbauungszeitpunkt  des Südostturmes, dessen Abtragung urkundlich mit dem Jahr [[1655]] belegt ist, ist offen, die Errichtung des Westturmes wird in das zweite Viertel des [[15. Jahrhundert]] datiert. Die Errichtung der  Westempore der Kirche steht mit einer letzten spätgotischen Ausgestaltung des Kircheninneren in Zusammenhang und ist als besonderes Kleinod anzusehen.
 
Der Erbauungszeitpunkt  des Südostturmes, dessen Abtragung urkundlich mit dem Jahr [[1655]] belegt ist, ist offen, die Errichtung des Westturmes wird in das zweite Viertel des [[15. Jahrhundert]] datiert. Die Errichtung der  Westempore der Kirche steht mit einer letzten spätgotischen Ausgestaltung des Kircheninneren in Zusammenhang und ist als besonderes Kleinod anzusehen.
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==Die Wandmalerei in der Stadtpfarrkirche St. Hippolyt(h)==
 
==Die Wandmalerei in der Stadtpfarrkirche St. Hippolyt(h)==
 
Im Zuge der Renovierung wurde eine ganze Reihe von Wandmalereien aufgedeckt. Ihr Zustand war nicht nur in technischer sondern auch in inhaltlicher Sicht fragmentarisch. Wie auch in anderen Kirchen wurden durch diverse Baumaßnahmen wie Mauerausbrüche etc. auch in Zell über die Jahrhunderte des Bestehens der Kirche oft ganze Teile der Fresken zerstört. Die Wandmalereien in der Zeller Kirche im groben Überblick:
 
Im Zuge der Renovierung wurde eine ganze Reihe von Wandmalereien aufgedeckt. Ihr Zustand war nicht nur in technischer sondern auch in inhaltlicher Sicht fragmentarisch. Wie auch in anderen Kirchen wurden durch diverse Baumaßnahmen wie Mauerausbrüche etc. auch in Zell über die Jahrhunderte des Bestehens der Kirche oft ganze Teile der Fresken zerstört. Die Wandmalereien in der Zeller Kirche im groben Überblick:
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Bruchstückhaft erhaltene Malerei in der romanischen Apsis (Wand und Wölbung) des nördlichen Seitenschiffes: thronende Muttergottes mit Kind zwischen zwei Heiligen, an der Wand darunter eine Reihe von Arkaden, in denen einzelne Heiligengestalten sitzen. Wand und Wölbung gehören zusammen, die jetzt sichtbare Komposition geht auf den Anfang des [[14. Jahrhundert]] zurück. Die Darstellungen wurden im 15. Jahrhundert und im [[17. Jahrhundert]] erneuert und verändert.  
 
Bruchstückhaft erhaltene Malerei in der romanischen Apsis (Wand und Wölbung) des nördlichen Seitenschiffes: thronende Muttergottes mit Kind zwischen zwei Heiligen, an der Wand darunter eine Reihe von Arkaden, in denen einzelne Heiligengestalten sitzen. Wand und Wölbung gehören zusammen, die jetzt sichtbare Komposition geht auf den Anfang des [[14. Jahrhundert]] zurück. Die Darstellungen wurden im 15. Jahrhundert und im [[17. Jahrhundert]] erneuert und verändert.  
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Die Fresken im südlichen Seitenschiff korrespondieren zeitlich und inhaltlich mit denen im nördlichen Seitenschiff. Sie zeigen je fünf Medaillons  mit den Halbfiguren der klugen (links) und der törichten Jungfrauen (rechts).
 
Die Fresken im südlichen Seitenschiff korrespondieren zeitlich und inhaltlich mit denen im nördlichen Seitenschiff. Sie zeigen je fünf Medaillons  mit den Halbfiguren der klugen (links) und der törichten Jungfrauen (rechts).
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Auch im Presbyterium (Chorjoch und Chorschluss) finden sich Reste von Fresken, die verschiedenen Zeiten angehören. Zu erwähnen ist ein gemaltes Sakramentshäuschen an der Südwand des Chorquadrates, das noch in wenigen Anhaltspunkten erhalten ist. An der Nordseite des Chorquadrates ein breit gerahmtes Ornamentfeld vom Anfang des 17. Jahrhundert, eine gemalte Umrahmung der Sakramentsnische links vom Hochaltar, rechts oberhalb der Sakramentsnische findet sich eine umfangreiche Bildkomposition. Als Entstehungszeit  wird die erste Hälfte des 15. Jahrhundert vermutet. Rechts neben und hinter dem Hochaltar befindet sich ein Fresko in Form eines breiten Streifens von der Ostwand des Chorschlusses  bis zum Ansatz des Chorquadrates. Es zeigt zwischen den beiden Johannes, dem Evangelisten und dem Täufer, im Zentrum den auferstandenen Heiland und nimmt einen hohen künstlerischen Rang ein.
 
Auch im Presbyterium (Chorjoch und Chorschluss) finden sich Reste von Fresken, die verschiedenen Zeiten angehören. Zu erwähnen ist ein gemaltes Sakramentshäuschen an der Südwand des Chorquadrates, das noch in wenigen Anhaltspunkten erhalten ist. An der Nordseite des Chorquadrates ein breit gerahmtes Ornamentfeld vom Anfang des 17. Jahrhundert, eine gemalte Umrahmung der Sakramentsnische links vom Hochaltar, rechts oberhalb der Sakramentsnische findet sich eine umfangreiche Bildkomposition. Als Entstehungszeit  wird die erste Hälfte des 15. Jahrhundert vermutet. Rechts neben und hinter dem Hochaltar befindet sich ein Fresko in Form eines breiten Streifens von der Ostwand des Chorschlusses  bis zum Ansatz des Chorquadrates. Es zeigt zwischen den beiden Johannes, dem Evangelisten und dem Täufer, im Zentrum den auferstandenen Heiland und nimmt einen hohen künstlerischen Rang ein.
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==Zeittafel zur Mittelalterlichen Geschichte der Kirche St. Hippolyt==
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==Zeittafel zur mittelalterlichen Geschichte der Kirche St. Hippolyt==
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* [[696]] (um 696) Klostergründung [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] durch [[Rupert]], [[Äbte von St. Peter|Abt]] und [[Erzbischof|Bischof]].
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* [[696]] (um 696) Klostergründung [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] durch [[Rupert]], [[Äbte von St. Peter|Abt]] und [[Erzbischof|Bischof]]
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* [[739]] Salzburg wird eigene Diözese.
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* [[739]] Salzburg wird eigene Diözese
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* [[743]] (um 743) Schenkung von Besitzungen in Bisonzio der Freien Boso (ein Priester) und Johannes, dessen Bruder, an die Salzburger Kirche  - gleichzeitig erste urkundliche Erwähnung von Zell am See.
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* [[743]] (um 743) Schenkung von Besitzungen in Bisonzio der Freien Boso (ein Priester) und Johannes, dessen Bruder, an die Salzburger Kirche  - gleichzeitig erste urkundliche Erwähnung von Zell am See
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* [[788]] / [[790]] erste Erwähnung einer „cella“ in Bisonzio, dessen Mönche „von ihrer Hände Arbeit leben“, in der „Notitia Arnonis“.
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* [[788]] / [[790]] erste Erwähnung einer „cella“ in Bisonzio, dessen Mönche „von ihrer Hände Arbeit leben“, in der [[Notitia Arnonis]]
 
   
 
   
* [[798]] wird Salzburg unter [[Arno]] Erzbistum, d.h. Sitz des Metropoliten der großen bayrischen Kirchenprovinz.
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* [[798]] wird Salzburg unter [[Arno]] Erzbistum, d.h. Sitz des Metropoliten der großen bayrischen Kirchenprovinz
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* [[907]] erleidet der bayrische Heerbann in der Schlacht bei Preßburg eine vernichtende Niederlage durch die Ungarn, für die nun der Weg nach Westen frei ist.
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* [[907]] erleidet der bayrische Heerbann in der Schlacht bei Preßburg eine vernichtende Niederlage durch die Ungarn, für die nun der Weg nach Westen frei ist
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* [[926]] flüchtet Erzbischof [[Adalbert II.]] in den sicheren [[Pinzgau]].
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* [[926]] flüchtet Erzbischof [[Adalbert II.]] in den sicheren [[Pinzgau]]
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* [[927]] ist der Erzbischof erneut in Zell.
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* [[927]] ist der Erzbischof erneut in Zell
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* [[955]] Sieg des deutschen Königs Otto I. in Ungarn auf dem Lechfeld., die Bedrohung durch die Ungarn ist gebannt, der Aufschwung Salzburgs ist gesichert.
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* [[955]] Sieg des deutschen Königs Otto I. in Ungarn auf dem Lechfeld, die Bedrohung durch die Ungarn ist gebannt, der Aufschwung Salzburgs ist gesichert
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* Mitte des 10. Jahrhunderts Bau der einschiffigen ottonischen Saalkirche (32 m x 8 m).
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* Mitte des 10. Jahrhunderts Bau der einschiffigen ottonischen Saalkirche (32 m x 8 m)
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* Zwischen [[1121]] und [[1129]] wird Zell ein reguliertes Chorherrenstift, die ottonische Kirche wird abgetragen, mit dem Bau der dreischiffigen turmlosen Pfeilerbasilika und des Klosters wird begonnen.
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* Zwischen [[1121]] und [[1129]] wird Zell ein reguliertes Chorherrenstift, die ottonische Kirche wird abgetragen, mit dem Bau der dreischiffigen turmlosen Pfeilerbasilika und des Klosters wird begonnen
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* [[1168]] Fertigstellung von Basilika und Kloster.
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* [[1168]] Fertigstellung von Basilika und Kloster
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* [[1. November]] [[1168]] weilt [[Adalbert III. von Böhmen]] in Zell am See und wurde wahrscheinlich hier zum Diakon geweiht.
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* [[1. November]] [[1168]] weilt [[Adalbert III. von Böhmen]] in Zell am See und wurde wahrscheinlich hier zum Diakon geweiht
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* [[1217]] das Zeller Chorherrenstift wird durch EB [[Eberhard II. von Regensburg]] aufgehoben. Im gleichen Jahr wird Rudig(i)er von Radeck, letzter Probst von Zell, erster Bischof des am [[30. Dezember]] [[1217]] neu gegründeten Bistums [[Chiemsee]] und erhält Zell als Mensalpfarre.
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* [[1217]] das Zeller Chorherrenstift wird durch EB [[Eberhard II. von Regensburg]] aufgehoben. Im gleichen Jahr wird Rudig(i)er von Radeck, letzter Probst von Zell, erster Bischof des am [[30. Dezember]] [[1217]] neu gegründeten Bistums [[Chiemsee]] und erhält Zell als Mensalpfarre
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* [[1217]] aus der Stiftskirche wird die Pfarrkirche.
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* [[1217]] aus der Stiftskirche wird die Pfarrkirche
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* Um [[1230]] Einwölbung des Mittelschiffes der Pfarrkirche.
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* Um [[1230]] Einwölbung des Mittelschiffes der Pfarrkirche
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* Zwischen [[1270]] und [[1290]] Kirchenbrand.
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* Zwischen [[1270]] und [[1290]] Kirchenbrand
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* Vor [[1300]] Wölbung und Ausstattung mit Wandmalerei in den östlichen Jochen der Pfarrkirche.
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* Vor [[1300]] Wölbung und Ausstattung mit Wandmalerei in den östlichen Jochen der Pfarrkirche
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* [[1325]] Umgestaltung des Chorquadrates, die Krypta wird zugeschüttet, ein gotischer Chor mit langen Fenstern von Grund auf neu gebaut. EB [[Friedrich III. von Leibnitz|Friedrich III.]] stiftet einen Altar in der Mitte des Chores.
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* [[1325]] Umgestaltung des Chorquadrates, die Krypta wird zugeschüttet, ein gotischer Chor mit langen Fenstern von Grund auf neu gebaut. EB [[Friedrich III. von Leibnitz|Friedrich III.]] stiftet einen Altar in der Mitte des Chores
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* [[1388]] Erste Erwähnung des Katharinenaltars im Chor des nördlichen Seitenschiffes.
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* [[1388]] Erste Erwähnung des Katharinenaltars im Chor des nördlichen Seitenschiffes
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* Mitte des 15. Jahrhundert Errichtung des mächtigen Westturms (Glockenturm).
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* Mitte des 15. Jahrhundert Errichtung des mächtigen Westturms (Glockenturm)
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* Zwischen [[1514]] und [[1515]] Erbauung der spätgotischen Westempore und Erneuerung der Fresken im Presbyterium.
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* Zwischen [[1514]] und [[1515]] Erbauung der spätgotischen Westempore und Erneuerung der Fresken im Presbyterium
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* [[1559]] Kirchenbrand.
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* [[1559]] Kirchenbrand
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* [[1583]] wird der im 14. Jahhundert errichtete Südostturm (neben der Sakristei) neu gedeckt und mit einem Turmhelm geschmückt. Die Umgestaltung des Hochaltares erfolgt zwischen [[1619]] und [[1624]].
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* [[1583]] wird der im 14. Jahrhundert errichtete Südostturm (neben der Sakristei) neu gedeckt und mit einem Turmhelm geschmückt; die Umgestaltung des Hochaltars erfolgt zwischen [[1619]] und [[1624]]
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* [[1656]] Aufrichtung eines neuen Hochaltares, Neugestaltung des Presbyteriums.
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* [[1656]] Aufrichtung eines neuen Hochaltars, Neugestaltung des Presbyteriums
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* [[1737]] Unwetterkatastrophe, Vermurung und Überschwemmung des Marktes und beider Kirchen.
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* [[1737]] Unwetterkatastrophe, Vermurung und Überschwemmung des Marktes und beider Kirchen
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* [[1759]] wird ein neuer Hochaltar in Auftrag gegeben.
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* [[1759]] wird ein neuer Hochaltar in Auftrag gegeben
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* [[1770]] Brandkatastrophe, acht Häuser und beide Kirchen werden vernichtet. In der Folge wird die Frauenkirche abgetragen und das schadhafte Gewölbe im Mittelschiff der Pfarrkirche eingeschlagen.
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* [[1770]] Brandkatastrophe, acht Häuser und beide Kirchen werden vernichtet. In der Folge wird die Frauenkirche abgetragen und das schadhafte Gewölbe im Mittelschiff der Pfarrkirche eingeschlagen
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* [[1793]] Pläne für einen Neubau der Kirche.
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* [[1793]] Pläne für einen Neubau der Kirche
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* [[1804]] Kirchenneubau abgelehnt.
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* [[1804]] Kirchenneubau abgelehnt
 
   
 
   
* [[1810]] Umbenennung des Ortes „Zell im Pinzgau“ in „Zell am See“.
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* [[1810]] Umbenennung des Ortes „Zell im Pinzgau“ in „Zell am See“
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* [[1813]] das Mittelschiff der Zeller Pfarrkirche erhält ein Schallgewölbe.
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* [[1813]] das Mittelschiff der Zeller Pfarrkirche erhält ein Schallgewölbe
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* [[1898]] Kirchenrenovierung. Das Schallgewölbe wird durch eine flache Holzdecke ersetzt.
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* [[1898]] Kirchenrenovierung. Das Schallgewölbe wird durch eine flache Holzdecke ersetzt
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* [[1972]] bis [[1975]] umfassende Außen- und Innenrenovierung inkl. archäologischer Teilgrabung. Die ottonische Saalkirche wird entdeckt, Fresken werden freigelegt und restauriert, die romanische Krypta wird aufgefunden, rekonstruiert und begehbar gemacht.
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* [[1972]] bis [[1975]] umfassende Außen- und Innenrenovierung inkl. archäologischer Teilgrabung;  die ottonische Saalkirche wird entdeckt, Fresken werden freigelegt und restauriert, die romanische Krypta wird aufgefunden, rekonstruiert und begehbar gemacht;
    
==Quellen==
 
==Quellen==
   
* „Die Kirche zum Hl. Hippolyth, Zell am See“, Renovierung 1972 bis 1975, Hrsg. Katholisches Stadtpfarramt Zell am See
 
* „Die Kirche zum Hl. Hippolyth, Zell am See“, Renovierung 1972 bis 1975, Hrsg. Katholisches Stadtpfarramt Zell am See
   
* Fritz Moosleitner, „Archäologische Untersuchungen in der Stadtpfarrkirche Zell am See“, und Franz Fuhrmann, „Die mittelalterliche Baugeschichte der Stadtpfarrkirche Zell am See“, Sonderdruck der Österreichischen Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, Jahrgang XXXI/1977.  
 
* Fritz Moosleitner, „Archäologische Untersuchungen in der Stadtpfarrkirche Zell am See“, und Franz Fuhrmann, „Die mittelalterliche Baugeschichte der Stadtpfarrkirche Zell am See“, Sonderdruck der Österreichischen Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, Jahrgang XXXI/1977.  
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[[Kategorie:Kirche]]
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[[Kategorie:Kirche|St. Hippolyth, Stadtpfarrkirche]]
[[Kategorie:Historische Gebäude]]
+
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)|St. Hippolyth, Stadtpfarrkirche]]
[[Kategorie:Architektur]]
+
[[Kategorie:Romanik|St. Hippolyth, Stadtpfarrkirche]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
+
[[Kategorie:Historische Gebäude|St. Hippolyth, Stadtpfarrkirche]]
[[Kategorie:Zell am See]]
+
[[Kategorie:Architektur|St. Hippolyth, Stadtpfarrkirche]]
 +
[[Kategorie:Pinzgau|St. Hippolyth, Stadtpfarrkirche]]
 +
[[Kategorie:Zell am See|St. Hippolyth, Stadtpfarrkirche]]

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