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Textersetzung - „der Glan“ durch „des Glanbachs
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Durch das Moos führt die [[Moosstraße]] hindurch, eine 5,35 Kilometer lange und geradlinige Straße, die vom Fusse des [[Rainberg]]s bis zum Areal von [[Schloss Glanegg]] reicht. Diese Verbindung wurde als zeitweise befahrbarer Knüppelweg möglicherweise schon unter Firmian angelegt. Um [[1770]], nach Errichtung des [[Sigmundstor]], wurde der Weg jedenfalls erstmals ausgebaut und möglicherweise deutlich verlängert. Erst [[1805]] – [[1807]] wurde der Weg zu einer befahrbaren Straße (in Form einer zuerst mit italienischen Pappeln bestandenen Allee) ausgebaut. Mit der Aufschließung durch die Straße begann die verstärkte Besiedelung des Landschaftsraumes in Form einer spätbarocken Moorhufensiedlung.  
 
Durch das Moos führt die [[Moosstraße]] hindurch, eine 5,35 Kilometer lange und geradlinige Straße, die vom Fusse des [[Rainberg]]s bis zum Areal von [[Schloss Glanegg]] reicht. Diese Verbindung wurde als zeitweise befahrbarer Knüppelweg möglicherweise schon unter Firmian angelegt. Um [[1770]], nach Errichtung des [[Sigmundstor]], wurde der Weg jedenfalls erstmals ausgebaut und möglicherweise deutlich verlängert. Erst [[1805]] – [[1807]] wurde der Weg zu einer befahrbaren Straße (in Form einer zuerst mit italienischen Pappeln bestandenen Allee) ausgebaut. Mit der Aufschließung durch die Straße begann die verstärkte Besiedelung des Landschaftsraumes in Form einer spätbarocken Moorhufensiedlung.  
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[[1828]] wurde hier das erste Moorbad, das [[Marienbad]], und [[1859]] das Schulhaus erbaut. Eine intensivere Landwirtschaft wurde in diesem Landschaftsraum erst nach der Begradigung der [[Glan]] im Moorgebiet (sie erfolgte etwa [[1938]]–[[1947]]) und der damit verbundenen großräumigen Entwässerung ausgeübt. Heute finden sich hier folgende Hauptgräben: der ''Fiebingergraben'' im Norden (fälschlich oft Fiebigergraben genannt), der ''Schwarzgraben'' mit seinem westlichen Seitenarm (Kleiner Schwarzgraben) und der kurze 'Hammerauergraben''. Ganz im Osten verläuft der ''Wildmoosgraben''.  
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[[1828]] wurde hier das erste Moorbad, das [[Marienbad]], und [[1859]] das Schulhaus erbaut. Eine intensivere Landwirtschaft wurde in diesem Landschaftsraum erst nach der Begradigung des [[Glanbach]]s im Moorgebiet (sie erfolgte etwa [[1938]]–[[1947]]) und der damit verbundenen großräumigen Entwässerung ausgeübt. Heute finden sich hier folgende Hauptgräben: der ''Fiebingergraben'' im Norden (fälschlich oft Fiebigergraben genannt), der ''Schwarzgraben'' mit seinem westlichen Seitenarm (Kleiner Schwarzgraben) und der kurze 'Hammerauergraben''. Ganz im Osten verläuft der ''Wildmoosgraben''.  
    
Ein Volksschulunterricht fand seit [[1780]] in verschiedenen Privathäusern statt, bis [[1859]] das Schulhaus errichtet wurde. [[1900]] hatte die Volksschule bereits drei Klassen. [[1901]] wurde hier die freiwillige Feuerwehr gegründet. [[1931]] erhielt Leopoldskron-Moos eine eigene Wasserleitung.  
 
Ein Volksschulunterricht fand seit [[1780]] in verschiedenen Privathäusern statt, bis [[1859]] das Schulhaus errichtet wurde. [[1900]] hatte die Volksschule bereits drei Klassen. [[1901]] wurde hier die freiwillige Feuerwehr gegründet. [[1931]] erhielt Leopoldskron-Moos eine eigene Wasserleitung.