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Salzburgs Wintersportler holten bei den '''Olympischen Winterspielen 2006 in Turin''' zwei Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaille.


==Allgemeines==
Für Salzburgs Gold in Turin waren ausnahmslos die nordischen Kombinierer verantwortlich: Nachdem [[Felix Gottwald]] im Einzelbewerb der nordischen Kombinierer Silber und in der Mannschaft gemeinsam mit [[Michael Gruber]] Gold gewonnen hatte krönte er seinen Auftritt in Turin im abschließenden Sprintbewerb mit seiner ersten Olympischen Einzel-Goldmedaille.

Bei den alpinen Skirennläufern sorgten vor allem die Arrivierten für Höhepunkte: [[Hermann Maier]] gewann bei seinen zweiten Olympischen Spielen acht Jahre nach dem dramatischen Auftritt in Nagano Silber im Super-G und Bronze im Riesentorlauf. [[Michael Walchhofer]] kostete erst der mit Startnummer 30 gestartete Antoine Deneriaz das schon sicher geglaubte Gold in der Abfahrt. Und [[Reinfried Herbst]] gewann beim Dreifachtriumph der Österreicher Silber im Slalom, nachdem er kurz davor noch aus allen Kadern des ÖSV gefallen war.

Bei den Damen holte [[Marlies Schild]] Silber in der Kombination, als Top-Favoritin allerdings "nur" Bronze im Slalom, [[Alexandra Meissnitzer]] Bronze in ihrer Paradedisziplin Super-G.

Die elfte und letzte Medaille sicherte sich zum Abschluss seiner herausragenden Karriere [[Michail Botwinow]] mit Bronze im abschließenden 50-km Langlauf Bewerb.

Von den restlichen Salzburger Teilnehmern wussten [[Michaela Kirchgasser]] als 5. im Slalom und 6. in der Kombination sowie [[Andrea Fischbacher]] als 13. im Super-G bei ihren ersten Olympiaauftritten zu überzeugen, [[Hannes Reichelt]] wurde im Super-G 10. und Titelverteidiger [[Fritz Strobl]] Achter in der Abfahrt.

Für den negativen Höhepunkt der Spiele sorgten der Langläufer [[Johannes Eder]] und die Biathleten [[Wolfgang Perner]] und [[Wolfgang Rottmann]], die nach einer nächtlichen Razzia der italienischen Polizei von den Winterspielen wegen des Verdachts des Dopings ausgeschlossen wurden.

Die Snowboarder [[Doris Günther]], [[Doresia Krings]], [[Heidi Krings]] und [[Manuela Riegler]] enttäuschten trotz eines vierten Platzes von Günther, ebenso wie ihre männlichen Kollegen [[Mario Fuchs]], [[Alexander Maier]], [[Andreas Prommegger]] und [[Hans-Jörg Unterrainer]]. Während sie im Weltcup regelmäßig für Spitzenplätze gut waren, konnte sich in Turin keiner wirklich in Szene setzen.

Rechnet man die Team-Goldmedaille für die beiden Salzburger Gottwald und Gruber doppelt, so erreichten Salzburgs Sportler sogar 12 Medaillen.

==Quelle==
*Salzburger Nachrichten

[[Kategorie:Sport]]

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