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'''Ernst Kröll''' (* [[8. November]] [[1948]] in Saalfelden) ist Salzburger Landespolizeikommandant und ehemaliger Skisprungsportler.
==Sportliche Karriere ==
Mit Bronze bei der Junioren-Europameisterschaft und Gesamtrang 20 bei der Vierschanzentournee machte Kröll [[1968]] erstmals international auf sich aufmerksam. Ein zweiter Platz in Strbske Pleso war das herausragende Resultat im darauffolgende Winter 1968/69, zumal der Ort in der Hohen Tatra (damals Tschechoslowakei) [[1970]] Weltmeisterschafts-Schauplatz sein sollte. Tatsächlich schlug sich Ernst Kröll bei den Titelkämpfen beachtlich und verfehlte als Vierter auf der Großschanze nur knapp eine Medaille.
Jäh gestoppt wurde die hoffnungsvolle Karriere im Winter [[1970/71]]: Kröll erlitt bei einem Sturz beim Alpinskifahren schwere Wirbelverletzungen, es bestand sogar die Gefahr einer Querschnittlähmung. Obwohl er es noch einmal versuchte und [[1972]] sogar bei der Skiflug-Weltmeisterschaft startete, entschloss sich Kröll, die Karriere mit Rücksicht auf seine Gesundheit zu beenden.
== Karriere bei der Exekutive ==
Nach der Grundausbildung in Salzburg ab 1968 trat Ernst Kröl am [[1. September]] [[1971]] seinen Dienst bei der Gendarmerie auf dem Posten [[Saalfelden]] an. Ab [[1972]] war er in der Verkehrsabteilung im Landesgendarmeriekommando Salzburg eingesetzt und dort ab [[1976]] leitender Beamter in der Stabsabteilung.
[[1978]] wechselte Kröll ins Gendarmerieabteilungskommando [[Zell am See]], dem er von [[1980]] bis [[1993]] als Kommandant vorstand.
[[1993]] kehrte Kröll ins Landesgendarmeriekommando zurück und war dort ab [[1. April]] [[1994]] zweiter Stellvertreter. Am [[1. Juli]] [[1995]] wurde Ernst Kröll zum Landesgendarmeriekommandanten von Salzburg ernannt. Nach der Zusammenlegung von Gendarmerie und Polizei blieb Kröll ganz oben in der Hierarchie und führt seit [[1. Juli]] [[2005]] den Titel eines Landespolizeikommandanten für Salzburg.