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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Sechs Wochen nach Ende des Zweiten Weltkriegs bestellte die [[Salzburger Landesregierung]] am [[26. Mai]] [[1945]] [[Georg Kopp]], [[Karl Iser]] und [[Albin Schmalzhofer]] - einige Wochen später an dessen Stelle [[Rupert Köpf]] - als kommissarische Leiter des ehemaligen NS-Sportwesens – praktisch die Geburtsstunde der späteren [[Landessportorganisation]]. Und das umtriebige Trio handelte schnell. Weil von den noch bestehenden Sportplätzen Umzäunungen aus Holz und Sitzbänke für Heizzwecke geplündert wurden, kündigte die Behörde harte Strafen an, um diese Diebstähle zu unterbinden. Schon im Juli gab es im [[Franz-Josef-Park]] (heute [[Volksgarten]]) das erste Tennisturnier mit Spitzenspielern aus Wien und Polen, Profis der US-Armee und einer Handvoll Salzburgern mit dem legendären "Mischa" Stachowitsch an der Spitze. Am [[1. August]] [[1945]] trafen sich der [[SSK]] und die [[Austria Salzburg|Austria]] zum ersten Fußballspiel nach 1945, welches der SSK gewann. Das Rückspiel im Franz-Josefs-Park vier Tage später entschied die Austria mit 7:2 für sich.
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Sechs Wochen nach Ende des Zweiten Weltkriegs bestellte die [[Salzburger Landesregierung]] am [[26. Mai]] [[1945]] [[Georg Kopp]], [[Karl Iser]] und [[Albin Schmalzhofer]] - einige Wochen später an dessen Stelle [[Rupert Köpf]] - als kommissarische Leiter des ehemaligen NS-Sportwesens – praktisch die Geburtsstunde der späteren [[Landessportorganisation]]. Und das umtriebige Trio handelte schnell. Weil von den noch bestehenden Sportplätzen Umzäunungen aus Holz und Sitzbänke für Heizzwecke geplündert wurden, kündigte die Behörde harte Strafen an, um diese Diebstähle zu unterbinden.  
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So richtig begann der Salzburger Sport dann – im wahrsten Sinn des Wortes – wieder zu laufen, als am [[2. September]] das erste große Sportfest durchgeführt wurde. Nicht weniger als 6 000 Besucher pilgerten in den Volksgarten und bekamen für ihr Geld (Eintritt 1.- Reichsmark) ein buntes Programm zu sehen. Ausgerechnet beim Höhepunkt des Tages hatten die Zuschauer nichts zu lachen: Die Salzburger Fußball-Auswahl verlor das Länderspiel gegen Oberösterreich mit 1:7. Auch die Handballer verloren gegen [[Oberösterreich]] (11:14) und beim Radrennen auf der Aschenbahn landete das Salzburger Duo [[Franz Perfahl]]/[[Michael Schnellinger]] hinter zwei Linzern an zweiter Stelle. Viel Applaus bekam  der Rekordmann im Speerwurf, der aus Wien angereiste Walter Pektor, für seine Würfe über 60 m, Jubel auch um den ungarischen Olympiasieger im Säbelfechten Imre Rajczi.
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Schon im Juli gab es im [[Kaiser-Franz-Josef-Park]] (heute [[Volksgarten]]) das erste Tennisturnier mit Spitzenspielern aus Wien und [[Polen]], Profis der US-Armee und einer Handvoll Salzburgern mit dem legendären [[Michael Stachowitsch|"Mischa" Stachowitsch]] an der Spitze. Am [[1. August]] [[1945]] trafen sich der [[1. Salzburger Sportklub 1919]] und die [[Austria Salzburg|Austria]] zum ersten Fußballspiel nach 1945, welches der SSK gewann. Das Rückspiel im Franz-Josefs-Park vier Tage später entschied die Austria mit 7:2 für sich.
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Nach diesem großartigen Auftakt wachten auch die übrigen Verbände und Vereine auf, konnten die vom Krieg ausgelaugte Bevölkerung mit Sport ein bisschen vom grauen Alltag ablenken. Im Fußball begann die erste Landesmeisterschaft mit sechs Klubs, Ende September folgte das erste [[Trabrennbahn|Trabrennen]] in [[Aigen]], zur gleichen Zeit ermittelten die Leichtathleten im Volksgarten erstmals wieder Landesmeister, mit Seyffertitz (Weitsprung 6,09 m) und Stachowitsch (400 m 55,2 Sekunden) trugen sich zwei Tennisspieler in die Siegerliste ein.
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So richtig begann der Salzburger Sport dann – im wahrsten Sinn des Wortes – wieder zu laufen, als am [[2. September]] das erste große Sportfest durchgeführt wurde. Nicht weniger als 6 000 Besucher pilgerten in den Volksgarten und bekamen für ihr Geld (Eintritt 1.- Reichsmark) ein buntes Programm zu sehen. Ausgerechnet beim Höhepunkt des Tages hatten die Zuschauer nichts zu lachen: Die Salzburger Fußball-Auswahl verlor das Länderspiel gegen [[Oberösterreich]] mit 1:7. Auch die Handballer verloren gegen Oberösterreich (11:14) und beim Radrennen auf der [[Trabrennbahn|Aschenbahn]] landete das Salzburger Duo [[Franz Perfahl]]/[[Michael Schnellinger]] hinter zwei Linzern an zweiter Stelle. Viel Applaus bekam der Rekordmann im Speerwurf, der aus Wien angereiste Walter Pektor, für seine Würfe über 60 m, Jubel auch um den ungarischen Olympiasieger im Säbelfechten Imre Rajczi.
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Nach diesem großartigen Auftakt wachten auch die übrigen Verbände und Vereine auf, konnten die vom Krieg ausgelaugte Bevölkerung mit Sport ein bisschen vom grauen Alltag ablenken. Im Fußball begann die erste Landesmeisterschaft mit sechs Klubs, Ende September folgte das erste [[Trabrennbahn|Trabrennen]] in [[Aigen]], zur gleichen Zeit ermittelten die Leichtathleten im Volksgarten erstmals wieder Landesmeister, mit Seyffertitz (Weitsprung 6,09 m) und [[Michael Stachowitsch|Stachowitsch]] (400 m 55,2 Sekunden) trugen sich zwei Tennisspieler in die Siegerliste ein.
    
== Quellen ==
 
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* [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=15679 Seit fünf Jahrzehnten erfolgreiche Arbeit für Salzburgs Sport]
 
* [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=15679 Seit fünf Jahrzehnten erfolgreiche Arbeit für Salzburgs Sport]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Sport in der Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Sport]]
 
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[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]
 
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[[Kategorie:Veranstaltung]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie: Schatztruhe]]
 

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